{"id":9602,"date":"2020-02-03T05:15:03","date_gmt":"2020-02-03T05:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9602"},"modified":"2020-02-03T05:22:42","modified_gmt":"2020-02-03T05:22:42","slug":"gesetzlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9602","title":{"rendered":"gesetzlich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9603\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200203_090705-284x300.png\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200203_090705-284x300.png 284w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200203_090705-768x812.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200203_090705.png 937w\" sizes=\"auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/p>\n<h5>Ein Strang des kollektiven Gedankengebildes in Indien geht gerade zu den immer noch nicht H\u00e4ngenden, von denen ich nun auch gerechterweise nochmal berichtigen muss, dass sie es geschafft haben, nach dem 1. Februar, ihrem H\u00e4ngetermin, immer noch zu leben und nun ein juristischer Streit ausgebrochen ist \u00fcber sehr unklare Rechte bei eindeutigem Unrecht. Vielmehr nutzen die vier T\u00e4ter der schrecklichen Nacht ihre zum Vorschein kommenden M\u00f6glichkeiten, offensichtlich, um Lebenszeit zu gewinnen und am bereits zerbrochenen Strohhalm einer Begnadigung die letzten Tropfen der Hoffnung zu n\u00e4hren.\u00a0 Die Mutter des Opfers weinte mehrmals ob des nicht enden wollenden Vorgangs. Eine Frau, Advokatin, setzte sich f\u00fcr die Verurteilten ein. Wir nehmen hier menschliches Leben, meinte sie, und dass jeder das Recht h\u00e4tte, seine M\u00f6glichkeiten auszusch\u00f6pfen. Sie sch\u00f6pfen also weiter, w\u00e4hrend neue Gesetze gebastelt werden, die solche Vorkommnisse besser l\u00f6sen. Dieser Fall aber, der &#8222;Nirbaya-Fall&#8220;, war eines der wichtigsten Ereignisse dieses Landes und ist bereits in die kollektive Geschichte des Grauens eingegangen. Es gab ein Erwachen und ein geradezu episches Erkennen, dass wir in d e m Zeitalter angekommen sind, von dem die Seher sagten, sie k\u00f6nnten sich nicht vorstellen, in so einer Welt zu leben. Wir leben aber darin, und es gibt Momente, da schaue ich wie fast besch\u00e4mt auf den verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stillen und friedlichen Glanz meines Lebens, auf den Reichtum der Freundschaft, auf die Freude der Begegnungen, die ich erlebe, auf eine, ja, selbst konstruierte Lebensweise, durch die das Vertrauen flie\u00dft, dass trotzdem Gutes erzeugt werden kann. Ein sch\u00f6pferischer Beitrag zum Lebensprozess herzlich hineingegeben: was sollte weiteres von uns verlangt sein, selbst wenn es einen Gott g\u00e4be, oder gibt, oder w\u00fcrde. Es ist ja auch nicht so, dass die Seher und Seherinnen gesagt h\u00e4tten, es w\u00e4re nur Finsternis in diesem Zeitalter. Sie brauchten auch letztendlich gar nichts sagen, denn da balanciert sich ja stetig wie selbstst\u00e4ndig etwas aus, was man auch gerne eine absolute Gerechtigkeit nennen k\u00f6nnte. Denn auch wenn dem schnellen Auge das Dunkel zu \u00fcberwiegen scheint, so gewinnt doch gerade dadurch der Zugang zum Licht an Intensit\u00e4t. Ist es doch die Finsternis, in der das Licht sichtbar wird, auch wenn es erst geboren werden muss, damit man am Ende des Tunnels f\u00fcr sich selbst sichtbar wird. Wenn man das m\u00f6chte. Die damals Sehenden haben uns also wissen lassen, dass ja, die D\u00e4monen unterwegs sein werden, um ihr unvorstellbares Unheil zu treiben, aber dass der Weg zum Kern des Wesens einfacher sein wird. Wenn man das m\u00f6chte und bereit ist f\u00fcr die Wunder des Tanzes der unbeirrbar sich webenden Muster.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Strang des kollektiven Gedankengebildes in Indien geht gerade zu den immer noch nicht H\u00e4ngenden, von denen ich nun auch gerechterweise nochmal berichtigen muss, dass sie es geschafft haben, nach dem 1. Februar, ihrem H\u00e4ngetermin, immer noch zu leben und nun ein juristischer Streit ausgebrochen ist \u00fcber sehr unklare Rechte bei eindeutigem Unrecht. 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