{"id":9532,"date":"2020-01-24T04:45:12","date_gmt":"2020-01-24T04:45:12","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9532"},"modified":"2020-01-24T05:03:10","modified_gmt":"2020-01-24T05:03:10","slug":"zugehoerig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9532","title":{"rendered":"zugeh\u00f6rig"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9533\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200124_093233-300x298.jpg\" alt=\"\" width=\"356\" height=\"354\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200124_093233-300x298.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200124_093233-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200124_093233-768x762.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200124_093233-1024x1016.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200124_093233.jpg 1039w\" sizes=\"auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/><\/p>\n<h5>Noch nie in all den Jahren war ich von der Morgenrunde um den See herum so lange ferngeblieben, bis es heute fr\u00fch wieder soweit war. Eine R\u00fcckkehr in das orientalische Licht, in dem alles, was Indien sein kann, geb\u00fcndelt ist. Da sp\u00fcre ich dann mit dieser ungewissen Gewissheit, die den Eingebungen eigen ist, dass ich dazugeh\u00f6re. Es sind die Orte, die es erm\u00f6glichen, dass man solcherma\u00dfen angesprochen und eingebunden werden kann in die Bewegung des ewigen Kreislaufs. Denn wir sehen ja jetzt, dass die st\u00f6renden und die st\u00f6rungsfreien Abl\u00e4ufe kreisf\u00f6rmig sind in\u00a0 Wiederholungssch\u00fcben, die uns zu Erm\u00fcdungen f\u00fchren k\u00f6nnen, wenn wir uns nicht um authentische Ber\u00fchrung mit dem Geist des Sch\u00f6pferischen bem\u00fchen. Ein freier Geist, kein Zweifel, der scheinbar unbek\u00fcmmert seine Substanz im Wohnraum des Alls angesiedelt hat, sodass davon nehmen kann, wer m\u00f6chte, und wie und was daraus geformt werden kann, oder es gelassen, das Ganze also hinnehmen, als w\u00e4r&#8217;s ein Geschenk oder eine Strafe des Himmels. Ganz so, wie man es selbst verstanden hat und sich Sichtweisen dar\u00fcber angeeignet. Ach, da weht um mich schon eine Trauer \u00fcber meine heraufziehende Abwesenheit von diesem Rundgang. Aber wer sagt, dass das, was wir tief in uns aufgenommen haben, jemals verlorengeht, sondern eine Er-Innerung bleibt im wahrsten Sinn des Wortes. Auch ich habe mein Wesen in diese Erde gesenkt und hatte die Mu\u00dfe, die Roseng\u00e4rten aufbl\u00fchen zu sehen. Ber\u00fchrt bin ich durch und durch von dieser F\u00fclle, und keines Menschen Hand kann sie vermehren. Nur reicher werden k\u00f6nnen wir alle, allein und gemeinsam, wenn wir die wenigen Spielregeln des kosmischen Dramas nicht missachten. Und manchmal war ich auch ergriffen und wollte es lernen, dieses &#8218;hinduminische&#8216; Dahinschwimmen in der Nicht-Zeit, wo alles kommt und geht, wie es m\u00f6chte, oder ganz, wie es ist und nur so sein kann. Und ich halte es durchaus f\u00fcr m\u00f6glich, dass ich eines Tages aufstehen werde vom Webstuhl, vom Spinnrad, und meine Muster zur\u00fcckspule in den undeutbaren Kern, der ganz ohne \u00dcberwachung am besten atmet. Und dann werde ich wissen, oder leuchtet es jetzt schon ein: was f\u00fcr ein Lernprogramm mir verg\u00f6nnt war. Wie Pankaj&#8217;s Vater neulich zu mir sagte: man muss auch nehmen k\u00f6nnen vom Angebot.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch nie in all den Jahren war ich von der Morgenrunde um den See herum so lange ferngeblieben, bis es heute fr\u00fch wieder soweit war. Eine R\u00fcckkehr in das orientalische Licht, in dem alles, was Indien sein kann, geb\u00fcndelt ist. 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