{"id":9329,"date":"2019-12-28T03:41:05","date_gmt":"2019-12-28T03:41:05","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9329"},"modified":"2019-12-28T03:50:45","modified_gmt":"2019-12-28T03:50:45","slug":"fuerchten-und-klagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9329","title":{"rendered":"f\u00fcrchten und klagen"},"content":{"rendered":"<div class=\"KkFss\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"irc_mi\" src=\"https:\/\/ansunibaate.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/shani-dev-4-1.jpg\" alt=\"Bildergebnis f\u00fcr shani dev\" width=\"400\" height=\"225\" \/><\/div>\n<h5>Das ist jetzt, wenn Shani, der Samstags-Gott, sich aufmacht auf seinem pechschwarzen Vogel, um seinem Job nachzugehen. Ich nehme mal an, dass es mit der Bereitschaft im Menschen zu tun hat, sich zu f\u00fcrchten. Schon in Kindern kann man diesen Kitzel beobachten, denn F\u00fcrchten ist nicht immer gleich Angst. Auch, wie hie\u00df er doch gleich, Knecht Ruprecht, der hatte doch so eine Rute mit sich, manchmal auch einen Stab und ein S\u00e4ckchen Asche, das war auch so ein Shani-Bruder. Der Shani Tempel hier w\u00e4re eigentlich super geeignet, wenn es statt einer Klagemauer einen Klage-Tempel g\u00e4be, wo sich alle leise oder lauthals \u00fcber alles beklagen k\u00f6nnten, was ihnen auf der Leber sitzt, und dann w\u00e4re beim Heraustreten dieser Wurm bew\u00e4ltigt bis zur n\u00e4chsten Attacke. Ich w\u00fcrde mich heute, nach Nachrichten \u00fcber einen Umgang mit behinderten Kindern w\u00e4hrend einer Sonnenfinsternis, dar\u00fcber beklagen, dass man in Teilen Indiens diese Kinder w\u00e4hrend der Finsternis (vorgestern) bis zum Hals in Sand vergr\u00e4bt, weil sie das heilen soll. Gesegnet seien die NGO&#8217;s, die sich in solche Dinge einmischen. Dabei macht Shani selbst trouble. Jemand hat mir neulich erz\u00e4hlt, dass es hier am See w\u00e4hrend der Regenzeit zu einem unheimlichen Vorgang kam. Auf einmal erlebten alle Badenden, denn das heilige Baden geht ja weiter, dass sie statt l\u00e4uterndem Wasser mit einer \u00d6lschicht bedeckt aus dem Wasser kamen. Das R\u00e4tsel konnte lange nicht gel\u00f6st werden, auch weil es hier wenig Sherlock Holmes Talente gibt. Doch der Tag kam, wo es sich kl\u00e4rte. Als das Wasser n\u00e4mlich zur\u00fcckfloss, sah man Str\u00f6me von \u00d6l aus dem Shani Tempel flie\u00dfen, aha, es war der gute B\u00f6sewicht selbst. Die M\u00e4nner (denn nur diese kraftstrotzenden Gesch\u00f6pfe d\u00fcrfen ja da hinauf) sch\u00fctten n\u00e4mlich bei der Anbetung dieses Furchteinfl\u00f6\u00dfers \u00d6l \u00fcber den schwarzen Stein, vermutlich, um den Glanz noch zu vertiefen, und die zust\u00e4ndigen Priester fangen diese reichlich gegossene Gabe dann in Beh\u00e4ltern auf, die, wie man entdeckte, nicht verschlie\u00dfbar sind. So stieg das Wasser, keiner k\u00fcmmerte sich um die Beh\u00e4lter, da wurden sie vom Wasser einfach umgekippt und der Segen floss in den See, was er gut brauchen k\u00f6nnte, so weit entfernt wie auch er ist von seinem nat\u00fcrlichen Zustand. Aber \u00d6l! Es gab dann wieder einiges zu tun, und die, die f\u00fcr solche Arbeiten geholt werden, taten es. Sie trennten \u00d6l und Wasser, so gut es eben ging. Wir wissen ja alle, dass alles vor\u00fcbergeht, so schwer es manchmal ist, sich das vorzustellen, besonders wenn es um einen selbst geht, aber auch um uns alle jederzeit. Dabei gibt es eigentlich gar keinen Grund zum F\u00fcrchten, denn wenn man vor\u00fcbergegangen ist, ist man gar nicht mehr in eigener Betrachtung, daher auch ganz und gar im Furchtlosen aufgegangen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist jetzt, wenn Shani, der Samstags-Gott, sich aufmacht auf seinem pechschwarzen Vogel, um seinem Job nachzugehen. 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