{"id":920,"date":"2016-09-26T10:05:39","date_gmt":"2016-09-26T10:05:39","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=920"},"modified":"2016-09-26T14:43:33","modified_gmt":"2016-09-26T14:43:33","slug":"920","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=920","title":{"rendered":"o.d.*"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-922\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160926_103811-172x300.jpg\" alt=\"20160926_103811\" width=\"172\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160926_103811-172x300.jpg 172w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160926_103811-768x1340.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160926_103811-587x1024.jpg 587w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160926_103811.jpg 1079w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-923\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160912_122326-175x300.jpg\" alt=\"20160912_122326\" width=\"175\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160912_122326-175x300.jpg 175w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160912_122326-768x1314.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160912_122326-599x1024.jpg 599w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160912_122326.jpg 1074w\" sizes=\"auto, (max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><\/p>\n<p>Gestern war ich am Meer. Um 5 Uhr fr\u00fch los, um 9 Uhr dort bzw. da, am Meer, und am sp\u00e4ten Nachmittag wieder zur\u00fcck, dazwischen Himmel, Sonne, Wolken, Familien, Hunde, Pferde. Ich liebe es, in den \u00c4ther zu schauen: wie selten kommt man in den Genuss! Auf dem R\u00fccken im Sand liegen und die Augen und den Geist sich selbst an der gro\u00dfz\u00fcgigen Weite erholen lassen. Dann wieder der staunende Blick auf die vielen Menschen, die sich vor allem am Sonntag dort ansammeln k\u00f6nnen, ein Hin-und Herbeschnuppern von Tieren, bei dem auch die sich fremden TierbesitzerInnen leichteren Zugang zur Begegnung miteinander haben. Andrerseits ist es ein ger\u00e4umiger Spielplatz, wo die neuen Wurfgeschosse oder B\u00e4lle oder Drachen oder Surfboards ihren Ausgang haben und in pr\u00e4chtigen Ausf\u00fchrungen ihre Vielfalt zeigen. Das Meer, das Wasser, der Himmel, das Spiel, das Hungergef\u00fchl und das Essen, das vereint. Aber ich will (noch) etwas ganz anderes erz\u00e4hlen, das kommt von heute fr\u00fch, als ich kurz unterwegs in die WDR 5 Nachrichten hineinh\u00f6rte, es ging um die neuen Vorg\u00e4nge in Aleppo. Ber\u00fchrt hat mich, dass Ban Ki-moon die Vollversammlung verlassen hat, weil er nicht mehr ertragen oder fassen konnte, dass\u00a0 die dort unter gr\u00e4sslichsten Bedingungen ausharrenden Menschen nun noch massiver bombardiert werden, und in der Versammlung keine L\u00f6sung zustande kam, kein Erweichen versteinerter Gesichter. Manchmal h\u00f6rt man innen einen Gong schlagen, das ist nicht nur der eigene Gong, sondern ein Ton, der durch das Wesen der Menschen zieht und dort Wirkungen hervorruft. Man wei\u00df, beziehungsweise wir wissen , dass auch in Deutschland noch nicht alle Wunden geheilt sind, wenn Heilung von einem Krieg \u00fcberhaupt jemals m\u00f6glich ist. Aber da l\u00e4uft sie schon wieder ab vor unseren Augen, die gro\u00dfe Menschenvernichtungsmaschine, f\u00fcr die man keine Worte mehr finden m\u00f6chte und auch nicht kann. Dass jede\/r tut, was er kann, mag wahr sein, aber manchmal kommt es einem doch sehr wenig vor. Eine meiner Kriegszeichnungen habe ich hier unten plaziert statt oben neben das Meer, wo es mir vorhin um ein Bild ging, in dem beides, das Meer mit den spielenden Menschen, und die dunklen Abgr\u00fcnde des Menschseins nebeneinander stattfinden k\u00f6nnen und ja auch tun. Aber nicht wirklich. Nicht nur das Wort, auch das Bild kann zu viel sein. Es ist trotzdem da.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-886\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160902_215726-257x300.png\" alt=\"20160902_215726\" width=\"213\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160902_215726-257x300.png 257w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160902_215726-768x897.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160902_215726-877x1024.png 877w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160902_215726.png 954w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/p>\n<p>****************************************************************************************************************************\u00a0 *O.d: overdosed\/\u00fcberdosiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern war ich am Meer. 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