{"id":9150,"date":"2019-11-29T05:07:00","date_gmt":"2019-11-29T05:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9150"},"modified":"2019-11-29T05:07:00","modified_gmt":"2019-11-29T05:07:00","slug":"wesentlich-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9150","title":{"rendered":"wesentlich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-9153\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191129_093011-240x300.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191129_093011-240x300.png 240w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191129_093011.png 295w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-9151\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191127_092500-246x300.jpg\" alt=\"\" width=\"233\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191127_092500-246x300.jpg 246w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191127_092500-768x937.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191127_092500-839x1024.jpg 839w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191127_092500.jpg 1069w\" sizes=\"auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/p>\n<h5>Nun ist es ja so, dass es den meisten Menschen nicht verwehrt ist, sich innerlich ihren Erfahrungen gem\u00e4\u00df weiterzubilden, auch wenn es genug ErdbewohnerInnen sehr erschwert wird, sich daran zu erinnern oder diese M\u00f6glichkeit in Anspruch zu nehmen. Oder wenn sie in Anspruch genommen wird, ist oft der Raum nicht da, das Gew\u00fcnschte oder Erfasste umzusetzen. Es ist aber auch so, dass, wenn wir gedanklichen Freiraum gewohnt sind, grenzenlos verstehen, argumentieren, analysieren, lecturern, coachen k\u00f6nnen, ohne auch nur das Geringste zu ver\u00e4ndern. Ja nat\u00fcrlich, k\u00f6nnte man sagen, stehen die G\u00f6tter dem menschlichen Erwachen im Weg (obwohl das meiste Erwachen, das wir vor allem aus Indien kennen, auf jeden Fall \u00fcber ihren Pfad f\u00fchrt), aber abgesehen davon, dass sie nicht entschwinden werden, weil vielseitig gebraucht, ist das wirklcih garantiert, dass erwachende Menschen besser miteinander umgehen w\u00fcrden und werden? Liegt es nicht allein an mir (oder wem immer) zu akzeptieren, was nicht zu ver\u00e4ndern ist, vielmehr nicht in meiner Macht steht, von mir ver\u00e4ndert zu werden au\u00dfer in ganz kleinem Ma\u00df im Rahmen meiner eigenen Wahrnehmungen und Handlungen und dem Austausch mit BeobachterInnen, die zu \u00e4hnlichen SchlussfolgerInnen gekommen sind und unter Umst\u00e4nden dementsprechende Konsequenzen ziehen m\u00fcssen. Die G\u00f6tter sind f\u00fcrwahr ein gutes Beispiel. Etwas, das noch nie hinterfragt und dessen Existenz als absolut real erfahren wird, wie kann das verschwinden, und warum sollte es als etwas so Lebensnotwendiges aus den Leben dieser Menschen gel\u00f6scht werden. Einerseits k\u00f6nnte ich mir bei drei gew\u00e4hrten Feenw\u00fcnschen die ganze G\u00f6ttershow wegpusten lassen, aber andrerseits sehe ich, dass das keine so brilliante Idee ist. Gestern sa\u00df ich bei dem Silberschmied im Laden, dem es wirklcih sehr schlecht geht. So schlecht, dass ich dort wegen einem Ger\u00fccht war, dass sich jemand umgebracht hat wegen hoher Schulden und ich mich vergewissern wollte, dass es nicht e r ist, da er auch wegen seiner ungeheuren Sorgen keine Lebensenergie mehr hat. Sein Bruder ist einfach verschwunden und hat ihn sitzenlassen mit seinen 57. 000 Euro Schulden und seiner, des Bruders Frau und zwei Kinder, die nicht wissen, wo der Papa auf einmal ist. Ja, er hat sich beklagt und mit Recht, und hat mir neulich gesagt, er rennt nicht mehr um den See, was soll&#8217;s. Ich dachte, er h\u00e4tte die G\u00f6tter satt, aber nein, er hat nur seinen Auftrag an sie ver\u00e4ndert. Er sagt jetzt zu seinem Lieblingsgott (isht devta), er soll sich nicht mehr um ihn k\u00fcmmern, sondern nur noch den Bruder anrufen lassen, damit er seine Frau und die Kinder abholt, die er gerade mitverpflegt. Das ist keine Freundschaftskultur, das ist eine G\u00f6tterkultur. An der Schwelle des Ladens sitzen Ganesh, der Elefantengott und Laxmi, die Gl\u00fccksg\u00f6ttin in Miniaturausgaben aus Messing, vor ihnen vergl\u00fcht ein R\u00e4ucherst\u00e4bchen. Man h\u00e4lt sich auch gerne an die G\u00f6tter, weil die meisten Menschen keine Erfahrung damit machen, anderen Mitmenschen Vertrauen schenken zu k\u00f6nnen. Das schenkt man ja auch nicht so leicht, daher die G\u00f6tter. Wenn ich mir jetzt vorstelle, wie viele Deutsche diesem Irrlicht Hitler hinterhergelaufen sind und unbedingt einen Halbgott aus ihm machen wollten und machten, freiwillig blind geworden, freiwillig Schafsherde, und freiwillig auch M\u00f6rder? Wo setzt das alles an, wo schadet es, wo bringt es Ruhe und Gelassenheit. An welchem Punkt versteht man das Wesentliche. Und was ist das, das Wesentliche.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es ja so, dass es den meisten Menschen nicht verwehrt ist, sich innerlich ihren Erfahrungen gem\u00e4\u00df weiterzubilden, auch wenn es genug ErdbewohnerInnen sehr erschwert wird, sich daran zu erinnern oder diese M\u00f6glichkeit in Anspruch zu nehmen. 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