{"id":9118,"date":"2019-11-23T06:12:12","date_gmt":"2019-11-23T06:12:12","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9118"},"modified":"2019-11-23T06:12:12","modified_gmt":"2019-11-23T06:12:12","slug":"schalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9118","title":{"rendered":"schalten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-9119\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191123_094459-204x300.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"522\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191123_094459-204x300.jpg 204w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191123_094459-768x1127.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191123_094459-698x1024.jpg 698w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191123_094459.jpg 996w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-9120\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191123_093810-300x95.jpg\" alt=\"\" width=\"354\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191123_093810-300x95.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191123_093810.jpg 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/> ,<\/p>\n<h5>Ich kann mich nicht erinnern, jemals gedacht zu haben: oh, schon wieder Dienstag oder Mittwoch, aber das passiert samstags. Der Samstag hat es in sich, weil der Sonntag ihm auf den Fersen folgt, an allen Ecken etwas versprechend und vorgaukelnd, was selten eintrifft, vermutlich der Besuch bei sich selbst, dem zeitknappen Fremdling. Das Bild oben habe ich schnell im Vor\u00fcbergehen gemacht\u00a0 von einer Steinritze, und eine T\u00e4nzerin darin gesehen. Den Hindi Spruch habe ich endlich mal photographiert vom Saturn-Tempel, der besagt, da\u00df Frauen im Tempel nicht erlaubt sind. Das von meiner Hand einmal weggekratzte &#8217;nicht&#8216; ist auch von keinem emp\u00f6rten M\u00f6nch nachgemalt worden, aber was sollen die Frauen eh da oben. Lieber tanzen. Oder denken. Oder umschalten. Ja, es sind alles (u.a.?) nur fliehende Geschehnisse, und die a u c h auf dem Alten Weg rotierende Weisheit dass, wenn man unber\u00fchrt bleiben kann von ihnen,\u00a0 \u00a0man dadurch Freude erf\u00e4hrt als den nat\u00fcrlichen Zustand. Das birgt seine eigene Logik. Die Quelle der Freude nicht zusch\u00fctten mit Ohnmacht. Neulich sagte der neue Manager des Caf\u00e9s dr\u00fcben, er w\u00fcrde,\u00a0 bevor er \u00fcber sich nachdenkt, erstmal seinen Geist alles akzeptierend umfassen lassen, denn er k\u00f6nnte eh am bestehenden Sosein nichts \u00e4ndern. Dann erst w\u00fcrde er zu sich zur\u00fcckkehren. Das fand ich anregend. Nicht so anregend finde ich, dass der Strom schon Stunden ausgefallen ist und ich diesen Text mit dem rechten Zeigefinger tippe, immerhin ein kleiner Ausweg aus dem Frustpotential. Samstags kann man mit allem rechnen. Und einkaufen! Die L\u00e4den im Bazaar sind offen bis mindestens 22 Uhr, nicht, dass ich h\u00e4ufig dabei bin, wenn \u00fcberhaupt. Die letzten im Jetzt zeigefingertippenden Stunden musste (auch ich) alles ausschalten, weil man selbst hier so einen langen Stromausfall nicht mehr erwartet, meine G\u00fcte, alles Wesentliche f\u00e4hrt runter auf Emergency Status. Stille im Dorf. Warten.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>, Ich kann mich nicht erinnern, jemals gedacht zu haben: oh, schon wieder Dienstag oder Mittwoch, aber das passiert samstags. Der Samstag hat es in sich, weil der Sonntag ihm auf den Fersen folgt, an allen Ecken etwas versprechend und vorgaukelnd, was selten eintrifft, vermutlich der Besuch bei sich selbst, dem zeitknappen Fremdling. 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