{"id":8900,"date":"2019-10-19T08:29:49","date_gmt":"2019-10-19T08:29:49","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8900"},"modified":"2019-10-19T08:29:49","modified_gmt":"2019-10-19T08:29:49","slug":"fluegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8900","title":{"rendered":"Fl\u00fcgel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-8901\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG-20191014-WA0005-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"419\" height=\"314\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG-20191014-WA0005-300x225.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG-20191014-WA0005-768x576.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG-20191014-WA0005-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG-20191014-WA0005.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/><\/p>\n<h5>Hier ein weiterer, tiefsinnerzeugender Bilderbeitrag aus Portugal mit der Inschrift &#8222;Die Fl\u00fcgel von Leben und Tod.&#8220; Wei\u00df man einmal, dass sie st\u00e4ndig um einen herumflirren, diese Fl\u00fcgel, kann das die inneren Einstellungen g\u00fcnstig beeinflussen. Auch die Erkenntnis der Machtlosigkeit manchen Dingen gegen\u00fcber, die man \u00fcberhaupt nicht zu verstehen meint, kann eine gesunde Wirkung aus\u00fcben. Was versteht man schon. Selbst wenn sich die Konstrukte des Daseins erkennen lassen als ein in jeder Hinsicht fl\u00fcchtiges Vor\u00fcberziehen, bleibt einem die Konstruktion des eigenen Prozesses, in dem man sich schicksalshaft verwoben sieht, nicht erspart. Man h\u00e4ngt doch an seinem Ich und kann nicht erwarten, dass es von selbst verenden m\u00f6chte, wenn man nicht jemand ist mit Tendenzen der Selbstzerst\u00f6rung. Auch hier m\u00fcsste man pr\u00e4ziser trennen zwischen Erfahrungswillen und Selbstzerst\u00f6rung, was ja hei\u00dft, sich in einem Feld zu bewegen, das einem offensichtlich nicht gut tut. So, wie wenn man zu lange eine Droge nimmt, die als Erfahrung auch einmal gereicht h\u00e4tte. So ist auch die Ich-Verhaftung nicht in einem moralischen oder geistigen Sinne verwerflich, sondern, mit Verlaub nochmal zur\u00fcck zum Teller, man bleibt einfach im Kreislauf des Ichs gefangen und vergisst mit der Zeit, dass es weitergeht, auch wenn der Quantensprung in einen nicht mehr vorkalkulierbaren und v\u00f6llig unbekannten Raum, sozusagen in eine neu sich \u00f6ffnende Dimension nicht jedermanns Sache ist. Nur, wenn es Sache i s t, sollte man sich um die Bedingungen k\u00fcmmern, die weit vorteilhafter sind in dieser Zeit als, sagen wir, vor hundert oder tausend Jahren. Bis zu einem bestimmten Punkt sind auch die anstehenden Aufgaben von M\u00e4nnern und Frauen verschieden, bis auch das nicht mehr den Vordergrund beherrschen muss. Come on!, irgendwann wird es doch ernsthaft durchsickern, dass wir uns weniger um Gottesn\u00e4he k\u00fcmmern m\u00fcssen als um eine Menschlichkeit, die wenigstens im Rahmen einer kritischen Masse keine Erkl\u00e4rungen mehr ben\u00f6tigen muss. Das Paradoxe an der tiefernsten Selbstannahme ist, dass die Verhaftung verschwindet. Es regnet. Man kann sich darauf verlassen, dass sich aus Nicht-Tun Tun gebiert, wenn man es nicht missverstehen m\u00f6chte, unterwegs mit den Fl\u00fcgeln von Leben und Tod.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier ein weiterer, tiefsinnerzeugender Bilderbeitrag aus Portugal mit der Inschrift &#8222;Die Fl\u00fcgel von Leben und Tod.&#8220; Wei\u00df man einmal, dass sie st\u00e4ndig um einen herumflirren, diese Fl\u00fcgel, kann das die inneren Einstellungen g\u00fcnstig beeinflussen. Auch die Erkenntnis der Machtlosigkeit manchen Dingen gegen\u00fcber, die man \u00fcberhaupt nicht zu verstehen meint, kann eine gesunde Wirkung aus\u00fcben. 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