{"id":8891,"date":"2019-10-18T08:37:46","date_gmt":"2019-10-18T08:37:46","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8891"},"modified":"2019-10-18T08:42:39","modified_gmt":"2019-10-18T08:42:39","slug":"zurueckbringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8891","title":{"rendered":"zur\u00fcckbringen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8895\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_094533-258x300.png\" alt=\"\" width=\"354\" height=\"412\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_094533-258x300.png 258w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_094533-768x892.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_094533-881x1024.png 881w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_094533.png 1018w\" sizes=\"auto, (max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/p>\n<h5>In der Art und Weise, wie ich meinen Pinsel f\u00fchre, und der Pinsel mich dann auch irgendwo hinf\u00fchrt, entsteht meist ein sch\u00f6pferisches Spannungsfeld, in dem ich einerseits die Verantwortung trage f\u00fcr das, was dabei herauskommt, aber andrerseits muss ich mich einlassen und entscheiden, was sich zeigen will, oder auch zulassen, wenn sich etwas ganz klar ergibt. Auf der Zeichnung oben ergab sich das Bild einer Mutter. Man selbst oder ein Anderer kann gar nicht ermessen, wieviele Formen der intensiven Qual man eventuell durchlaufen muss oder die einen kurz durchzucken, bis ein Gef\u00fchl auftaucht, und mit ihm eine Klarheit, und mit ihm eine Richtung, und dann sieht man, wer zu einem gekommen ist, wer wei\u00df schon warum. Das Kind, das man da sieht, ist auch dazugekommen, und nun ist die Sicht ja schon frei. Man kann w\u00e4hlen zwischen Medea oder einer anderen Art von Mutter, die einem vor Augen kommt. So ein kleines Kind, bemerke ich \u00f6fters mal, ist ja nicht schwer zu malen, wenn man nicht unter Druck ist, so etwas wie einen kleinen Jesus daraus basteln zu m\u00fcssen. Doch auch in uns, wenn wir die Tiefe einer Sache begreifen, bewegen sich biblische Ausma\u00dfe. Alles scheint gepr\u00e4gt von diesem Geburtsvorgang und seinen Auswirkungen auf das Kind und seine Umgebung. Das werden Menschen. Der kleine Gast in unserem Haus ist gerade 5 Monate auf der Welt. Mit riesigen Augen starrt er uns minutenlang an. Noch keine Sprache, noch keine\u00a0 Sichtunterscheidung. Nur zarteste Seinsbefindlichkeit. Ob das Licht der Selbsterkenntnis nicht ganz nahe an dieser Befindlichkeit\u00a0 angesiedelt ist? Nach langer Wanderung eine R\u00fcckkehr ins &#8218;Drinsein&#8216; Nerv\u00f6ses Fl\u00fcstern und Kichern in den Synapseng\u00e4ngen. Man erinnert sich an die wunderbare Szene in einem Loriot Sketch, wo der Mann einfach nur sitzen will. Wenn man nun das Gl\u00fcck hat, dass einen niemand aus dem Hintergrungd zur Wei\u00dfglut bringen kann, weil man einfach nur sitzen will, obwohl ein Anderer es nicht ertr\u00e4gt, dann kann man schon eine Ahnung erlangen von der s\u00fc\u00dfen Schwere oder der anregenden Leichtigkeit (usw) des Beisichseins. Dieser Genuss auch der Seinswahrnehmung, der sicherlich auch an der Quelle von Yoga zu finden war und vielleicht auch noch ist. Der Genuss des Aufenthaltes in seiner ganzen ma\u00dflosen Bandbreite. Nun war es mir in dieser Navigation nicht verg\u00f6nnt, bei der Mutter zu bleiben, denn ich habe ein Surfboard, das mein Vater, der Silver Surfer, mir geschenkt hat. Nichtsdestrotrotz geleite ich Passagiere\u00a0 &#8217;safe und sound&#8216;\u00a0 zum Ausgangspunkt zur\u00fcck, und habe hier die Gelegenheit, einen wunderbaren Satz, der mir gestern vermittelt wurde, weiterzugeben.: &#8222;Nicht \u00fcberall, wo &#8218;Mutter draufsteht, ist auch Mutter drin.&#8220; Ein genialer Satz, der uns wie nebenher zu dem m\u00e4chtigen\u00a0 Wort zur\u00fcckbringt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Art und Weise, wie ich meinen Pinsel f\u00fchre, und der Pinsel mich dann auch irgendwo hinf\u00fchrt, entsteht meist ein sch\u00f6pferisches Spannungsfeld, in dem ich einerseits die Verantwortung trage f\u00fcr das, was dabei herauskommt, aber andrerseits muss ich mich einlassen und entscheiden, was sich zeigen will, oder auch zulassen, wenn sich etwas ganz klar [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8891","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8891"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8891\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8899,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8891\/revisions\/8899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}