{"id":8888,"date":"2019-10-20T05:45:54","date_gmt":"2019-10-20T05:45:54","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8888"},"modified":"2019-10-20T05:45:54","modified_gmt":"2019-10-20T05:45:54","slug":"graf-hermann-keyserling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8888","title":{"rendered":"Graf Hermann Keyserling"},"content":{"rendered":"<div class=\"KkFss\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"irc_mi\" src=\"https:\/\/schuledesrades.org\/images\/fotos\/hermann_keyserling.jpg\" alt=\"Bildergebnis f\u00fcr Graf Hermann Keyserling\" width=\"265\" height=\"331\" \/><\/div>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h4>&#8230;Nun \u00fcbersehe ich mit einem Blick die indische Lebensgestaltung, die indische Weisheit und die indische Musik. Diese Musik ist im Vergleich zur unsrigen monoton. Oft umspannt eine lange Komposition nur wenige T\u00f6ne, oft ist es eine einzige Note, die eine ganze Stimmung tr\u00e4gt. Das Eigentliche dieser Musik liegt anderswo: in der Dimension der reinen Intensit\u00e4t; da bedarf es keiner weiten Oberfl\u00e4che. &#8211; Auch die indische Metaphysik ist monoton. Sie spricht immer nur vom Einen, ohne ein Zweites, indem Seele und Welt zusammenflie\u00dfen, dem Einen, das aller Vielfalt inneres Wesen ist. Auch sie meint ein rein Intensives, das Leben selbst,\u00a0 jenes letzte ganz Ungegenst\u00e4ndliche, aus dem die Gegenst\u00e4nde gleich Einf\u00e4llen hervorgehen.<\/h4>\n<p>Aus: &#8222;Das Reisetagebuch eines Philosophen&#8220; . In einer Auflage aus dem Jahre 1920.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;Nun \u00fcbersehe ich mit einem Blick die indische Lebensgestaltung, die indische Weisheit und die indische Musik. Diese Musik ist im Vergleich zur unsrigen monoton. Oft umspannt eine lange Komposition nur wenige T\u00f6ne, oft ist es eine einzige Note, die eine ganze Stimmung tr\u00e4gt. Das Eigentliche dieser Musik liegt anderswo: in der Dimension der reinen Intensit\u00e4t; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8888","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8888"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8888\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8905,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8888\/revisions\/8905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}