{"id":8878,"date":"2019-10-16T08:18:32","date_gmt":"2019-10-16T08:18:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8878"},"modified":"2019-10-16T08:18:32","modified_gmt":"2019-10-16T08:18:32","slug":"umgehen-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8878","title":{"rendered":"umgehen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-8876\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202044-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202044-199x300.jpg 199w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202044-768x1158.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202044-679x1024.jpg 679w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202044.jpg 1078w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-8873\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202309-128x300.png\" alt=\"\" width=\"145\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202309-128x300.png 128w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202309-437x1024.png 437w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191015_202309.png 709w\" sizes=\"auto, (max-width: 145px) 100vw, 145px\" \/><\/p>\n<h5>\u00a0Beim Durchwandern lebendiger Zeitfelder bemerkt man, dass das Staunen nicht verloren gegangen ist, sondern ganz im Gegenteil sich vertieft hat. Einerseits kommt einem vieles verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig einfach vor, man hat \u00dcbung, vieles kann auch verstanden werden auf seinen eigenen Ebenen. Und andrerseits kann man staunen \u00fcber die Komplexit\u00e4t der Vorg\u00e4nge, die, wenn man sich n\u00e4hert, ihre scheinbar feste Form verlieren, um dieses Labyrinth an M\u00f6glichkeiten freizulegen, von dem wir ja bereits wissen, dass es \u00fcber keine stabil ruhende Form verf\u00fcgt, sondern stetig &#8217;streamt&#8216; mit allem, was sich darin befindet. Wenn es g\u00fcnstig l\u00e4uft, ist man selbst in diesem Fluss und bemerkt, dass man handlungsf\u00e4hig ist, bzw. genug frische Neugier entwickelt, um sich dem scheinbaren Chaos des Daseins mit eigenen Ordnungen nicht nur zu n\u00e4hern, nein, denn es spricht nichts dagegen, dass man die F\u00e4den in die Hand nimmt, die dem eigenen Wesen zu entsprechen scheinen, und auch auf Irrwegen kann Wichtiges geschehen. Man ist ja mit sich zusammen und ist zumindest unter dem Eindruck, das eigene Schicksal zu lenken. Letztendlich kann einem bei der eingeschlagenen Richtung keiner mehr so richtig raten, was zu tun w\u00e4re, wenn &#8218;like it&#8216; oder &#8217;not like it&#8216; vorbei sind und ich tats\u00e4chlich mal das ganze Gewicht meiner Persona zu tragen bereit bin. Man hat G\u00e4rten, klar, man kann sich halbwegs verst\u00e4ndlich machen mit all den dazugeh\u00f6rigen K\u00fcnsten, den Gefahren des Missverstandenen auszuweichen, ohne von eigenen Wunden bedroht zu werden. Manche k\u00fcmmern sich lieber um ihren Weinkeller, andere um ihr Waffenlager oder ihre Bibliothek usw. Man wei\u00df ja gar nicht, was sie vorhaben, all die Anderen. Man kann nur wissen, was man selbst vorhat. Und ich denke, je besser man das eigene Vorhaben kennt und dadurch einsch\u00e4tzen, und einsetzen, und umsetzen kann, desto besser gelingt es,\u00a0 mit dem Wesen des Vorgangs\u00a0 und dem dabei Erschienenen so gut, wie man kann, umzugehen. Wie gut kann man?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0Beim Durchwandern lebendiger Zeitfelder bemerkt man, dass das Staunen nicht verloren gegangen ist, sondern ganz im Gegenteil sich vertieft hat. Einerseits kommt einem vieles verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig einfach vor, man hat \u00dcbung, vieles kann auch verstanden werden auf seinen eigenen Ebenen. 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