{"id":8740,"date":"2019-09-24T07:41:44","date_gmt":"2019-09-24T07:41:44","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8740"},"modified":"2019-09-24T07:41:44","modified_gmt":"2019-09-24T07:41:44","slug":"windig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8740","title":{"rendered":"windig"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8741\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/20190923_065351-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"564\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/20190923_065351-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/20190923_065351-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/20190923_065351-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/20190923_065351.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><\/p>\n<h5>Das ist doch wieder einmal ein sch\u00f6nes Beispiel, wie die Dinge so sind bzw. wie sie erscheinen, und wie hinter dem Au\u00dfenbild sich dann noch ein anderer Ton verbirgt. Nehmen wir also mal die Windkraftr\u00e4der in den Blick, oder auch ins Ohr, womit ich geh\u00f6rt habe, dass diese tollen, geisterhaften Dinger, die mithelfen, Gutes anzurichten, aber selbst so ein brummendes Ger\u00e4usch machen sollen, das sich sch\u00e4digend auf den K\u00f6rper auswirkt. Ist das nicht, was man einen Teufelskreis nennt. Alles hat seinen Preis, k\u00f6nnte man einen Volksmund sagen h\u00f6ren. Hat es wirklich? Hat alles so einen Preis, den man in der Dunkelkammer abgibt, damit niemand erf\u00e4hrt, dass man das ja alles schon wusste, zum Beispiel halt durch das Gesetz, dass Windkraftr\u00e4derfelder 1000 Meter in Entfernung von menschlichen Behausungen stehen m\u00fcssen. Wenn sich das Giganten-Projekt aber weiter entwickeln will, h\u00f6re ich, dann muss man wohl n\u00e4her an die BewohnerInnen ran, die sich nun auch wehren gegen die neue Bedrohung, denn die m\u00f6chten auch weiterhin Fridays in der Future haben. Das Brummen ist ja eh schon da, das wandert doch \u00fcberall hin, man darf, wenn man m\u00f6chte, auf die Statistiken warten, wenn durch notgedrungene Forschung herauskommt, wie auffallend viele Menschen an Herzversagen gestorben sind in der N\u00e4he der ruhelosen \u00d6kosymbole. Klar hat alles zwei Seiten, aber man wei\u00df doch selber von sich, wieviel hinter dem lichten Vorhang die Dunkelkammern sich stauen k\u00f6nnen, bis man willig ist, sie \u00fcberhaupt mal wahrzunehmen als st\u00e4ndiges Tag-und Nachtbrummen. Dann war ich schon auch verbl\u00fcfft, als in Indien die Sendet\u00fcrme aus dem Boden sprie\u00dften und die heiligen Hindus sie f\u00fcr ein paar Groschen in ihren G\u00e4rten aufbauen lie\u00dfen. Manchmal schaue ich mich um und denke &#8218;was machst du hier&#8216;, du bist ja eingekreist von Sendet\u00fcrmen. Dann kann es auch passieren, dass, wenn alle etwas wollen und es auch kriegen, dann muss man aufpassen, was man sagt, ich meine das Offensichtliche. Ich sage auch nichts mehr zu Frauen, die ihre Handys in der Bluse tragen, auch Tag und Nacht. Und es ist mir tats\u00e4chlich aufgefallen, und nicht nur mir, dass die Herzinfarkte rapide angestiegen sind, aber da, wo ein Verzicht nicht mehr denkbar ist, da&#8230;ja, was muss man da tun oder lassen. Willkommen zur Halle der neuen Einsamkeiten, denn wer soll wen noch lehren, wo doch jeder (wie immer?) Zugang hat zum Erw\u00fcnschten und entscheiden muss, welches Spiel er oder sie hinter den Jalousien spielen m\u00f6chte. Oder vielleicht mal gar kein Spiel, keinen Einsatz, keinen Verlierer, keine VerliererIn, keine Gewinner. Oder gleichzeitig landen auf der Spielwiese, o ja, wenn es nicht noch so viele Heldenpr\u00fcfungen zu bew\u00e4ltigen g\u00e4be, auch wenn man sich nicht mehr an den Pfosten binden muss, um den Sirenenges\u00e4ngen zu entkommen. Und \u00fcberall brummende R\u00e4der. Wohin geht&#8217;s, wenn man fragen darf, auf der Reise?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist doch wieder einmal ein sch\u00f6nes Beispiel, wie die Dinge so sind bzw. wie sie erscheinen, und wie hinter dem Au\u00dfenbild sich dann noch ein anderer Ton verbirgt. 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