{"id":865,"date":"2016-09-23T07:58:53","date_gmt":"2016-09-23T07:58:53","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=865"},"modified":"2016-09-23T12:37:11","modified_gmt":"2016-09-23T12:37:11","slug":"vom-kriegen-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=865","title":{"rendered":"Vom Kriegen I"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-866\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094600-300x271.jpg\" alt=\"20160923_094600\" width=\"300\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094600-300x271.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094600-768x694.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094600-1024x925.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094600.jpg 1159w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-867\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094932-284x300.png\" alt=\"20160923_094932\" width=\"258\" height=\"273\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094932-284x300.png 284w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094932-768x812.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_094932.png 910w\" sizes=\"auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px\" \/><\/p>\n<h2><span style=\"font-size: large;\">Schauplatz des Kriegens und (m)eine Kriegs-Erkl\u00e4rung,<br \/>\nobwohl ich wei\u00df, dass man den Krieg niemals erkl\u00e4ren kann.<\/span><\/h2>\n<h4><span style=\"font-size: large;\">Ein jeder kriege also, was er kann, denn da ist stets, was jeder kriegen will und muss. Das Kriegen folgt dem Kriegenden zu Fu\u00df. Der Mensch kommt ja vom Kaufhof und geht zu ihm zur\u00fcck. Er denkt, im Kriegen liegt des Kriegers Gl\u00fcck. Als Kind st\u00f6rt er die Welt des Menschen, daher st\u00f6rt er als Mensch die Welt. Er hat sein Urbaukl\u00f6tzchen nicht gekriegt. Jetzt wird die Welt bestraft. Er zappt sich durch die Unterwelten und unterwirft sich seinem eigenen Schatten, und die Bestrafung wird zur Norm. Krieg&#8216; ich mein Kl\u00f6tzchen nicht, kriegst du eins drauf, denn Lachen darf man nicht beim Kriegen. Da gibt es nichts zu lachen.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"font-size: large;\">Ahnengalerien zerfallen<br \/>\nin dieser Ahnung vom<br \/>\nschrecklichen Tod der Ruinen,<br \/>\nin denen leuchtende Blumen<br \/>\nsich selbst zum Leben erwecken<br \/>\nohne Menschenbegleitung.<br \/>\nAndere streifen umher und suchen<br \/>\nnach einem noch so kleinen Impuls,<br \/>\nder sie herausbef\u00f6rdern k\u00f6nnte<br \/>\naus dem bewegungslosen Leben.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"font-size: large;\">Auch f\u00fcr diese B\u00fchne gibt es gen\u00fcgend Kost\u00fcme. Alles ist da: Farben, Worte, Materialien, Raumanz\u00fcge, Panzer. Das erz\u00e4hlt mir doch keiner, dass ich da hin muss, wenn ich nicht will! Alle, die dort in den anz\u00fcglichen Uniformen herumgeistern, m\u00fcssen es auch gewollt haben, auch das Folgen und Foltern will praktiziert sein, denn es werden jede Menge Statisten und Statistinnen ben\u00f6tigt, im wahrsten Sinne des Wortes: beladen mit Not! Viel T\u00f6ten und Sterben ohne einen Tropfen von Sinn. Ein weiteres Land wird verwundet. Das ist nie wieder gut zu machen! <\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"font-size: large;\">Ist es ein Wunder, dass es immer wieder<br \/>\ngeschieht? Gibt es ein Wunder?<br \/>\nWo ist das Wunder?<br \/>\nEin verwundetes Wunder, oder ein<br \/>\nverlorenes Wunder? Von Wunder<br \/>\nzu Wunde und wieder zur\u00fcck?<br \/>\nWie kam es dazu?<br \/>\nGing etwas verloren?<\/span><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schauplatz des Kriegens und (m)eine Kriegs-Erkl\u00e4rung, obwohl ich wei\u00df, dass man den Krieg niemals erkl\u00e4ren kann. Ein jeder kriege also, was er kann, denn da ist stets, was jeder kriegen will und muss. Das Kriegen folgt dem Kriegenden zu Fu\u00df. Der Mensch kommt ja vom Kaufhof und geht zu ihm zur\u00fcck. 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