{"id":8560,"date":"2019-08-26T06:46:47","date_gmt":"2019-08-26T06:46:47","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8560"},"modified":"2019-08-26T06:46:47","modified_gmt":"2019-08-26T06:46:47","slug":"von-sich-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8560","title":{"rendered":"von sich aus"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8541\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_090045-300x289.png\" alt=\"\" width=\"356\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_090045-300x289.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_090045-768x739.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_090045.png 999w\" sizes=\"auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/><\/p>\n<h5>Wir sammeln alle in unseren Leben eine Menge Wissen an, mit dem wir unser konstant vor\u00fcberziehendes Leben und seine Herausforderungen bew\u00e4ltigen. Wie wir das machen, bleibt uns und unserern Bew\u00e4ltigungsstrategien \u00fcberlassen, die uns die Dinge wie selbstverst\u00e4ndlich erfahren lassen: die Eink\u00e4ufe, die Autofahrten, die Berufe, unsere Seinsweisen und die der Anderen. Dass diese Macharten sehr unterschiedlich sein k\u00f6nnen, bringt immer mal wieder Verwunderung oder auch Distanzierung hervor. Sie aktivieren auch die Frage, wer man selbst ist und wie man sich angew\u00f6hnt hat, die eigene Person zu sehen. Bin ich Name und Geschichte, oder bringen mich diese nur in die Erfahrung dessen, was ich wirklich bin, und wie wirklich erscheint mir diese Wirklichkeit? Und was ist gemeint mit Schall und Rauch? Das stetig Vor\u00fcberziehende, das sich st\u00e4ndig Aufl\u00f6sende und wieder Formierende. Dieses Innen, das sich nach au\u00dfen projeziert, und so sehr es kaschiert werden oder ebenso deutlich auch sichtbar werden kann. Und wenn man ein Interesse versp\u00fcrt, mehr \u00fcber sich selbst zu erfahren, dann macht man sich auf den Weg, und dieser Weg formiert sich, wenn man es wirklich wissen will. Und dann kann in der Tat aus &#8222;es&#8220; ein Ich werden. Man muss sich das erstmal erz\u00e4hlen, was man von sich wei\u00df, das ist ja nicht immer so einfach, daf\u00fcr die passenden Worte zu finden. Es sind die Worte, die gerne am Rande des Schweigens lagern, immer bereit, die Tiefe des Urtones zu erlauschen und den Wesensgrund und sein Potential auszuloten. Das Ph\u00e4nomen des Menschseins ist und bleibt doch, dass wir Menschen denken, dass wir automatisch wissen, wer wir sind, aber nichts ist irritierender als die Frage danach: ja, wer bist du denn nun wirklich. Religionen und G\u00f6tter versprechen Hilfe, jedes Zweiglein ein Strohhalm im Ozean des Ungewissen. Schaut kein Gott auf einen, dann braucht man ein Auge, das sich selbst betrachten kann. Es muss sich sozusagen aus seiner Fassung herausdehnen k\u00f6nnen, beweglich muss es sein, und hochmotiviert, denn es ist eben kein Spiegel, sondern das eigene Auge, das daf\u00fcr bereitsteht. Darin b\u00fcndeln sich Wissen und Erfahrung und reflektieren die Handhabungen des Daseins. Mn kann das sehen, wie man m\u00f6chte : als Film, als Spiel, als Geschichte, als Abenteuer, als Wanderung, als Herausforderung, oder einfach als Leben, das sich ergibt. Aber immer kann es sich nur dem Ich ergeben und dem, was aus ihm gemacht wird. Es, das Leben, gestaltet von meinem Auge, das nur auf die eigene Software zugreifen kann. Die Bewusstheit, die sich aus dem Selbst bildet, kann und will auch die Verantwortung f\u00fcr das Gestaltete tragen. Zwischen Inhalt und Form entsteht eine tiefe Verbindung, die wir als Quelle erkennen. Was hilft es uns, wenn wir davon nichts wissen?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sammeln alle in unseren Leben eine Menge Wissen an, mit dem wir unser konstant vor\u00fcberziehendes Leben und seine Herausforderungen bew\u00e4ltigen. Wie wir das machen, bleibt uns und unserern Bew\u00e4ltigungsstrategien \u00fcberlassen, die uns die Dinge wie selbstverst\u00e4ndlich erfahren lassen: die Eink\u00e4ufe, die Autofahrten, die Berufe, unsere Seinsweisen und die der Anderen. 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