{"id":8540,"date":"2019-08-23T08:26:18","date_gmt":"2019-08-23T08:26:18","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8540"},"modified":"2019-08-23T08:26:18","modified_gmt":"2019-08-23T08:26:18","slug":"fliessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8540","title":{"rendered":"flie\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-8545\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190820_165407-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190820_165407-168x300.jpg 168w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190820_165407.jpg 428w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-8543\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_085713-171x300.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_085713-171x300.jpg 171w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_085713-768x1348.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_085713-583x1024.jpg 583w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190823_085713.jpg 895w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/p>\n<h5>Es ist angenehm, eine gewisse Liebe f\u00fcr das Land zu empfinden, in dem man geboren ist, auch wenn die Geschichte dieses unseres Landes es einem nicht immer leicht macht, vor allem, da wir noch Kinder dieser Geschichte sind, und offensichtlich l\u00e4sst sie uns auch nicht so leicht los, denn neue K\u00f6pfe wachsen aus dem gem\u00e4hten Rasen hervor, die einigen der vermeintlich Verschollenen wieder so \u00e4hnlich sehen. Auf der anderen Seite haben wir schon so lange einen verh\u00e4tnism\u00e4\u00dfig stabilen Frieden, sodass man gerne danke sagt, wenn es die Gelegenheit erm\u00f6glicht. Nat\u00fcrlich ist es nicht nur dieses wunderbare Gef\u00fchl, in einem Auto, (gesegnet sei die Erfindung), durch einen neu erbl\u00fchten und makellosen Sommertag zu fahren, links und rechts sattes Gr\u00fcn von Wiesen und B\u00e4umen, und dann auf einmal am Ufer des Ganges, dieses majest\u00e4tisch dahinflie\u00dfende Nass, ach nein, sorry, kein Ganges, sondern der Rhein ganz pers\u00f6nlich, eher befahren von Schiffen als bev\u00f6lkert von Tempeln, ruhiger, ernster, tiefer. Der umherschweifende Blick erfasst \u00fcberall Berge und Burgen, die strotzen von Geschichten und Schlachtenget\u00fcmmel, man h\u00f6rt es klirren und k\u00e4mpfen und sterben. Das passiert zum Gl\u00fcck gerade nicht, sondern die F\u00e4hre bringt uns ans andere Ufer, hin zu dem Tor auf der H\u00f6he. Immer ist Landschaft und Fahrt durch die Welt\u00a0 auch ein Rahmen f\u00fcr gutes Beisammensein. Hier ist auch ein innerer Ganges, der irgendwo auf den Alakananda trifft und gemeinsam weiterstr\u00f6mt. Man kann dort sitzen und teilhaben an dem Zusammenstrom, ein sehr simples, aber auch mystisches Ereignis, das sich in getrennten Systemen als Einheit niederl\u00e4sst. Einheit als ein Gef\u00fchl des Wohlbefindens in einer Entspannung, die von Wachheit gen\u00e4hrt wird und daher keiner unn\u00f6tigen Anstrengung unterworfen. Oft ist man ja auch allein unterwegs, das hat seine eigene Intensit\u00e4t, die sich dann eher als Mitteilung zu den Anderen bewegt. Aber ganz zweifellos ist es eine der sch\u00f6nsten Erfahrungen, die das Dasein auf der Erde erm\u00f6glicht, in liebevoller und zutiefst aneinender interessierter Begleitung unterwegs zu sein und in gemeinsamer Wertsch\u00e4tzung durch die F\u00fclle des Weltlichen zu navigieren, mit den Blicken gleicherma\u00dfen auf das Innen wie auf das Au\u00dfen gerichtet, gut balanciert zwischen Stille und Reichtum des Wortes. Das Eine ist Zeit als Schicksal, das Andere der Schl\u00fcssel dazu: F\u00fclle. Wenn die Zeit gut angef\u00fc(h)llt ist, und wenn etwas Authentisches geschieht, dann kann man sicher sein, dass aus der F\u00fclle heraus sich Gutes ergibt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Es ist angenehm, eine gewisse Liebe f\u00fcr das Land zu empfinden, in dem man geboren ist, auch wenn die Geschichte dieses unseres Landes es einem nicht immer leicht macht, vor allem, da wir noch Kinder dieser Geschichte sind, und offensichtlich l\u00e4sst sie uns auch nicht so leicht los, denn neue K\u00f6pfe wachsen aus dem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8540","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8540","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8540"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8540\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8547,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8540\/revisions\/8547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8540"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8540"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8540"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}