{"id":8493,"date":"2019-08-16T08:48:03","date_gmt":"2019-08-16T08:48:03","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8493"},"modified":"2019-08-16T08:48:03","modified_gmt":"2019-08-16T08:48:03","slug":"bei-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8493","title":{"rendered":"bei sich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8496\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190815_145424-288x300.jpg\" alt=\"\" width=\"368\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190815_145424-288x300.jpg 288w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190815_145424-768x801.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190815_145424-982x1024.jpg 982w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190815_145424.jpg 1016w\" sizes=\"auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><\/p>\n<h5>Die Frage tauchte gestern beim Fr\u00fchst\u00fcck auf, ob man erkennen kann, dass ein Mensch bei sich ist, oder eben nicht. Der Alltag bietet jedem eine Menge M\u00f6glichkeiten, mit dem Thema umzugehen. Man ist im Kopf woanders als da, wo der Schl\u00fcssel hingelegt wurde, und jetzt muss man die beiden Dinge wieder zusammen bringen. Ganz abgesehen davon gehen vermutlich die meisten Menschen davon aus, dass wir nirgendwo anders sein k\u00f6nnen als da, wo wir sind. Nur, wo sind wir. Wo ist der Ort, wo wir sagen k\u00f6nnen, wir sind &#8222;bei uns&#8220;. Epen und Schauspiele sind voll mit diesem Thema, denn die Irrwege und die Labyrinthe und die Verstrickungen und die Heldentaten sind alles Orte, die der oder die Heimkehrer\/in durchlaufen muss, um wieder zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen zur Heimat. Warum hat man sie verlassen, oder konnte man gar nicht anders als hinausgehen und schauen, um was es da drau\u00dfen geht, auch immer im Kontext zu sich selbst und dem, was man dort verloren hat und zu finden bereit ist. Jeder hat andere Karten, klar, sonst g\u00e4be es kein Spiel, und wenn jeder Spieler seine H\u00fctchen zur\u00fcck zum Hafen bringt, dann ist das Spiel aus und man kann eine weitere Ebene anpeilen, Oder der Spielplan ver\u00e4ndert sich und man fragt sich vielleicht eine Weile, ob man vom Spiel gespielt wird, oder ob man selbst spielt. In Indien hat man das Zu-sich-kommen meist den G\u00f6ttern \u00fcberlassen oder dem Einen, der alles wei\u00df und alles sieht und angeblich nur das Beste f\u00fcr einen will. Lange genug hat es auch irgendwie funktioniert, denn au\u00dferdem hat man als Reinkarnationsgl\u00e4ubige\/r endlos Zeit, sich zu entwickeln. Im besten Fall hat es eine Art Seelenruhe erschaffen, im schlimmsten einen schwer zu erweckenden Schlaf, denn nicht nur ist es schwer zu wissen, ob man bei sich ist, aber es ist auch schwer zu wissen, ob Gott bei einem ist, au\u00dfer man bastelt sich eine Vorstellung. Oder empfindet das Drehen der Gebetsm\u00fchlen oder der Rosenkr\u00e4nze als eine L\u00f6sung. Man kann sich allerdings auch derart verlassen oder verlassen f\u00fchlen, wie es z.B. Eckart Tolle passiert ist, sodass das totale Entschwinden eines\u00a0 Ichs nicht mehr aufzuhalten ist sowie die M\u00f6glichkeit des Todes. Dann auf einmal raschelt die Asche, und ein Paradiesvogel sitzt im Nest, der f\u00fcr diesen Vorgang (gef\u00fchlte) 1000 Jahre in Einsamkeit verbracht hat, Zeit ist relativ. \u00dcbrigens war Eckart Tolle f\u00fcr viele von uns ein wichtiges Beispiel, nicht nur wegen dem wesentlichen &#8222;Be here now&#8220;, sondern auch, weil er so gar nicht von Glamour gezeichnet war, wahrlich schlicht wie ein Schluck Wasser, und doch ein Licht, das Strahlkraft hatte und sicherlich f\u00fcr viele noch hat und haben wird, who knows. Fakt ist, dass alle Pers\u00f6nlichkeiten auch Grenzen haben, und m\u00f6glichst soll niemand einen vom eigenen Weg abhalten, sp\u00e4testens, wenn man erkennt, dass man weder Eckart Tolle ist noch sonst irgendwer. Man ist sich selbst, und deshalb lohnt es sich, sich auf den Weg zu machen. Dass die Welt ist, wie sie ist, und Menschen sind, wie sie sind, hei\u00dft nicht, der Weg ist verbaut. Heute, am \u00dcberwachungskameratag (!?) pl\u00e4diere ich f\u00fcr die Anwendung des Auges als Kamers mit Lampenfunktion, und mal schauen, wer sich dort aufh\u00e4lt, und wo, und mit wem.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frage tauchte gestern beim Fr\u00fchst\u00fcck auf, ob man erkennen kann, dass ein Mensch bei sich ist, oder eben nicht. Der Alltag bietet jedem eine Menge M\u00f6glichkeiten, mit dem Thema umzugehen. Man ist im Kopf woanders als da, wo der Schl\u00fcssel hingelegt wurde, und jetzt muss man die beiden Dinge wieder zusammen bringen. 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