{"id":8488,"date":"2019-08-15T08:52:57","date_gmt":"2019-08-15T08:52:57","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8488"},"modified":"2019-08-15T08:52:57","modified_gmt":"2019-08-15T08:52:57","slug":"wandern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8488","title":{"rendered":"wandern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8489\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_161546-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_161546-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_161546-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_161546-768x769.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_161546-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_161546-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_161546.jpg 990w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/p>\n<h5>Es sind oft die Menschen, die auf eine ernsthafte Weise eine (meist \u00f6stliche) geistige Schulung und Praxis durchwandert haben, die zeitweilig vor allem in der westlichen Gesellschaft einen seltsamen Eindruck machen, da sie aus vielerlei Gr\u00fcnden nicht mehr wirklich integrierbar sind, bis es zu einem gewissen Punkt kommt, an dem sie sich selbst wieder, zu welchem Ma\u00df auch immer, integrieren k\u00f6nnen. Lange Zeit war es eine Tatsache, dass &#8222;spirituelles&#8220; Wissen aus Indien kam, oder vor allem dort gesucht und zuweilen auch gefunden wurde. Das sogenannte &#8222;G\u00f6ttliche&#8220; und seine vielen Spielarten war ganz sicherlich anziehender und reizvoller in Indien dargeboten, und ich denke, viele westliche Sucher wollten dem Leidensdruck entkommen, wie auch immer. Ein gro\u00dfes Hin-und Herreisen begann, und f\u00fcr Einige war das Zur\u00fcckkommen gar keine Option mehr. Durch die gegenseitigen Zugest\u00e4ndnisse vor Ort begannen die Lehren (zum Gl\u00fcck) sich zu wandeln und zu \u00f6ffnen, sodass es letztendlich schien, als w\u00fcrde alles sich drehen und wenden und sich absto\u00dfen und sich angleichen in einem langwierigen Waschvorgang zwischen Ost und West, dessen Resultate schwer \u00fcberschaubar sind. Die Zeit\u00a0 und ihr Antrieb erm\u00f6glichte eine Bewegung vom Rand in den Kern des Geschehens. Aus Seilt\u00e4nzern wurden ForscherInnen des Subatomaren. Es war im Westen, dass zutiefst verstanden wurde, dass nur durch gleicherma\u00dfen ernsthaften Umgang mit der pers\u00f6nlichen Geschichte der bereits meditativ erfasste Raum als eine lebendige Realit\u00e4t m\u00f6glich war. Das dauerte ein paar weitere Jahre. Es brauchte einen begeisterungsf\u00e4higen Kopf, um den Irrsinn vom Licht unterscheiden zu k\u00f6nnen. Dazwischen viele Irrlichter, man hielt sich an stabile Pfosten: Poeten, Philosophen, Psychologen, wissensvolle Pers\u00f6nlichkeiten, um hier die P&#8217;s abzurunden. Poetische Poiese, das war&#8217;s doch. Sich selbst erzeugende Poesie, auf deren Quellwasser man sich verlassen kann, und vielleicht ein entwaffnender Kampfgeist als Ausgleich, damit das, was einem am Herzen liegt, nicht im Zuspiel verloren geht. Die Herausforderungen des Zuammenspiels wiederum, \u00fcberhaupt die belebenden K\u00fcnste des Zusammenseins, der Klang eines anderen Wesens, die mit sich selbst verbundene Tonart\u00a0 \u00a0als M\u00f6glichkeit des Gebens, ohne dass ein Verlangen daran gebunden ist. Jetzt sind wir mit Menschsein besch\u00e4ftigt. Wer will beurteilen k\u00f6nnen, wieviel davon schon erforscht ist, forscht doch jeder (Forschende) mit anderen Mitteln. Tief verborgen und doch offen sichtlich liegt der einsame Mensch (nun selbst der eine Same) in den Armen des Gemeinsamen. Jedem ist es geg\u00f6nnt und erlaubt, hier das Meisterhafte in Betracht zu ziehen. Wie wird man das denn: ein Mensch, mit dem man unbedingt leben m\u00f6chte, und der keinem Anderen schadet.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind oft die Menschen, die auf eine ernsthafte Weise eine (meist \u00f6stliche) geistige Schulung und Praxis durchwandert haben, die zeitweilig vor allem in der westlichen Gesellschaft einen seltsamen Eindruck machen, da sie aus vielerlei Gr\u00fcnden nicht mehr wirklich integrierbar sind, bis es zu einem gewissen Punkt kommt, an dem sie sich selbst wieder, zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8488","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8488"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8488\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8492,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8488\/revisions\/8492"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}