{"id":8483,"date":"2019-08-14T08:54:42","date_gmt":"2019-08-14T08:54:42","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8483"},"modified":"2019-08-14T08:54:42","modified_gmt":"2019-08-14T08:54:42","slug":"wer-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8483","title":{"rendered":"wer"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8484\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_095232-246x300.jpg\" alt=\"\" width=\"349\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_095232-246x300.jpg 246w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_095232-768x937.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_095232-840x1024.jpg 840w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190814_095232.jpg 1079w\" sizes=\"auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px\" \/>9<\/p>\n<h5>Dass die R\u00fcckkehr zu sich selbst durch die ganze (bekannte) Menschheitsgeschichte hindurch immer eine abenteuerliche M\u00f6glichkeit war, mit dem Leben umzugehen, steht au\u00dfer Zweifel. Kommt man mit dem Thema nicht bewusst in Kontakt, entsteht der pers\u00f6nliche Weg trotzdem auf der Basis derselben Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. Nicht nur hei\u00dft es, dass wir sind, was wir essen, sondern wir sind auch, was wir aus uns machen: t\u00e4glich, st\u00fcndlich, min\u00fctlich. Die bekannten Ordnungen wurden immer wieder in verschiedenen Systemen mit unterschiedlichen Symbolen dargestellt. Sie waren auf jeden Fall auch immer f\u00fcr diejenigen vorhanden, die in sich selbst ein bestimmtes Interesse an der Ergr\u00fcndung dieser Ordnungen feststellen konnten. Hier haben Hindus eine sich als (einst) fruchtbar erwiesene Unterscheidung getroffen, und zwar zwischen dem Familiensystem und dem Einzelnen, dessen Interesse eher der inneren Forschung des Menschseins gewidmet war, dem auch der Spruch aus Griechenland gewidmet ist mit dem zeitlosen &#8222;Erkenne dich selbst&#8220;, oder der Ergr\u00fcndung des urspr\u00fcnglichen Bausteins als einer mathematischen Formel, oder dem langen Sitzen in stillen R\u00e4umen mit teils aufwendigen Praktiken, um sich der eigenen Quelle zu n\u00e4hern. Das hat sich lange nahezu unbeobachtet bew\u00e4hrt und hatte auch damit zu tun, dass es Berge gab und R\u00e4ume, in denen die Forschungsergebnisse geh\u00fctet wurden wie, zum Beispiel, der Schwarze Diamant, den man nicht einfach irgendo herumliegen l\u00e4sst, wenn man zur Arbeit geht. Selbst vom Rohzustand in den geschliffenen gebracht, braucht er ein st\u00e4ndiges Verbundensein mit den H\u00fcterInnen, damit die Entstaubung gelingt, f\u00fcr die kein Ende absehbar ist. Nun ist es aber so, dass man, oder &#8218;ich&#8216; sage das jetzt: es war einmal (so elit\u00e4r, wie es noch immer gespielt wird). Doch inmitten der gro\u00dfen planetarischen \u00dcberforderung tauchen wie von selbst in den BeohnerInnen die uralten Fragen auf, jetzt im Kontext des Wassers, das vielen, zu vielen, am Halse steht. Unruhig und getrieben sitzt ein Gro\u00dfteil der Weltbev\u00f6lkerung auf einmal in den gesponnenen Netzen und muss t\u00fcfteln, was Sache ist. Und das auf hohem Niveau. Und das hohe Niveau hat ein paar Erkennungszeichen, aber vor allem, dass es einfach ist. Die Form erschaffen zu haben ist eins, damit sind W\u00fcnsche erf\u00fcllt und gewisse Grenzen gesetzt. Dann erst, und das oft durch Trag\u00f6dien, kommt der Blick, der entweder aufgibt. sich im Angebot der Abgr\u00fcnde verliert, oder aber sich nach innen wendet, wo das gro\u00dfe Feld auf sie oder ihn wartet: das S\u00e4en und das Ernten gem\u00e4\u00df des eigenen Wesens, und mit dem Geschenkten gro\u00dfz\u00fcgig umgehen, kann man doch nur sich selbst schenken, ohne dabei verloren zu gehen. Wer Ausdruck finden will f\u00fcr die Dankbarkeit, muss schauen wie, und wo, und mit wem. Das gilt f\u00fcr alle und birgt das Geheimnis der Ausgeglichenheit.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9 Dass die R\u00fcckkehr zu sich selbst durch die ganze (bekannte) Menschheitsgeschichte hindurch immer eine abenteuerliche M\u00f6glichkeit war, mit dem Leben umzugehen, steht au\u00dfer Zweifel. Kommt man mit dem Thema nicht bewusst in Kontakt, entsteht der pers\u00f6nliche Weg trotzdem auf der Basis derselben Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. 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