{"id":8452,"date":"2019-08-10T08:34:18","date_gmt":"2019-08-10T08:34:18","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8452"},"modified":"2019-08-11T09:08:16","modified_gmt":"2019-08-11T09:08:16","slug":"vertrackt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8452","title":{"rendered":"vertrackt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8455\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190810_093019-208x300.jpg\" alt=\"\" width=\"297\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190810_093019-208x300.jpg 208w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190810_093019.jpg 703w\" sizes=\"auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px\" \/><\/p>\n<h5>Gestern, so h\u00f6re ich, war internationaler Tag des Milchreises. Das klappt sicher noch, alle Tage mit etwas Wichtigem zu belegen und es den L\u00e4ndern und den darin Wohnenden selbst zu \u00fcberlassen, was sie zum Festtag erheben m\u00f6chten. Vermutlich gibt es schon eine Menge international beachteter Tage, von denen man nichts wei\u00df, Tag der T\u00e4towierten, Tag des Fu\u00dfzehentrennens, organisiert von den Antihalluxaten. Man freut sich zuweilen, wenn wir Menschen uns in anregendem Miteinander zusammentun, das kann man auch von einer Bambush\u00fctte aus leisten. Manchmal muss man dabei sein, \u00f6fters auch nicht. Was geht einen etwas an? Kann man sich wirklich verpassen? Solche Fragen k\u00f6nnen selbstvert\u00e4ndlich auch am Montag gestellt werden, doch der Samstag eignet sich besonders gut f\u00fcr tiefere Fragen, die in den Alltag integriert werden k\u00f6nnen. Aufgew\u00fchlt von den vielen Anspr\u00fcchen, die in letzter Zeit auf uns VerbraucherInnen herunterprasseln, benutzt man den hellwachen Zustand des verk\u00f6rperten Ichs und forscht an jedem Artikel, der in den Wochenendkorb kommt, ob diese Nahrung angemessen ist f\u00fcr einen oder eben nicht (mehr). Wir sind zu Gast bei Freunden. Sch\u00fcchterne Wesen lassen verlauten, dass sie noch Fleisch essen. Sie wissen, dass sie mit unserer Gro\u00dfz\u00fcgigkeit rechnen k\u00f6nnen,\u00a0 wissen wir doch, wieviele Fragezeichen wir selbst schon in die Welt gesetzt haben mit unserer Abstinenz von Knoblauch und Zwiebeln, und Eiern und Fischen und Fleisch, bevor einige L\u00fccken entstanden, in denen das sich\u00a0 entfaltende Bewusstsein\u00a0 neue Pfade anlegen konnte, Das Vertrackte ist ja, dass egal, was man \u00fcber sich herausfindet, all diese Einzelheiten, die sich langsam als Identit\u00e4t ansammeln, what I like and what I don&#8217;t like, keinerlei Garantie daf\u00fcr sind, dass ich bei mir anlange. Wo ist das \u00fcberhaupt, und was finde ich da vor. Habe ich mir das so eingerichtet, wie es mir entspricht? Das satte Gr\u00fcn, die Blumen, die V\u00f6gel? Dann auch die W\u00fcsten mit ihren Oasen, komm, ruh dich aus, Reisende\/r, und trink vom k\u00f6stlichen Wasser! Oder die K\u00f6rper mit ihren k\u00fchnen Formen! Es gibt Zeiten und Tage, da f\u00e4llt es nicht leicht, das Vorhandene und das von einem selbst Gestaltete mit tiefer Dankbarkeit zu lieben, was bleibt einem anderes \u00fcbrig, wird man doch auf die tiefsten Fragen nie eine Antwort haben. Deshalb schadet es dem Individuum nicht, z.B.\u00a0beim Einkauf auf die ausgeuferte Masse an Plastik mit eigenen Ideen zu antworten. Das wird die Welt nicht retten, aber vieles kann ein n\u00fctzlicher Beitrag sein. Das erfreut uns doch alle, wenn wir unser freischwebendes Bewusstsein irgendwo einsetzen k\u00f6nnen. Jetzt kommt es nat\u00fcrlich drauf an,&#8230;.hier lasse ich meiner Vorstellung freien Lauf&#8230;es war Monsoon, und die Luft warm&#8230;<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern, so h\u00f6re ich, war internationaler Tag des Milchreises. 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