{"id":8435,"date":"2019-08-08T08:49:43","date_gmt":"2019-08-08T08:49:43","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8435"},"modified":"2019-08-08T08:49:43","modified_gmt":"2019-08-08T08:49:43","slug":"spaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8435","title":{"rendered":"sp\u00e4t?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8436\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095145-144x300.png\" alt=\"\" width=\"144\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095145-144x300.png 144w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095145-490x1024.png 490w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095145.png 533w\" sizes=\"auto, (max-width: 144px) 100vw, 144px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8437\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095044-216x300.png\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095044-216x300.png 216w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095044-768x1065.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095044-738x1024.png 738w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190808_095044.png 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/p>\n<h5>Nun kann man (u.a.) auch beobachten, wie so manches, was einmal mehr oder weniger dringlich am eigenen Herzen herumlag, zu einem grotesken Schauspiel herangewachsen ist. Nicht, dass ich Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand in dazugeh\u00f6riger Zeit zu oft bem\u00fcht hatte, und noch mit dem Wort &#8222;Frieden&#8220; begleitet, aber klar war, dass man Frieden wollte im Sinne von: kein Krieg. So wie bei jeder funktionierenden Revolution wird viel Denken darauf verwandt, zu den dahinter liegenden Zielen zu gelangen, und auf einmal ist es da, das Neue, das man wollte, und man wei\u00df nicht, wie es am besten zu handhaben ist. Wieder einmal kommen M\u00e4nner und Frauen aus vielen L\u00e4ndern zusammen und beraten zum Beispiel, wie ernsthaft die Sache mit dem Klimawandel nun wirklich ist. Wer wohl den \u00fcber 1000-Seiten-Bericht liest, in dem zum Beispiel der verringerte Konsum von Fleischprodukten empfohlen wird usw., man wei\u00df es nicht. Wenn einen so viel k\u00fcmmern soll, dann k\u00fcmmert einen bald wenig, vielleicht auch nur das, was man wirklich verdauen\u00a0 und zu vern\u00fcnftigem Handeln f\u00fchren kann. Ein paar gedanklich pr\u00e4zisierte Einstellungen, und man kann auch ohne zu viel Plastikballast einkaufen. Nennt man so ein Detail, zum Beispiel das bedrohliche Wattest\u00e4bchen, st\u00f6\u00dft man schnell auf das Absurde. Man schaut kurz bei sich herum und sieht sofort, dass man von Plastik umzingelt ist. Nun ja, umzingelt ist vielleicht zu viel gesagt, denn ich habe nicht vor, mich beklemmen zu lassen. Wachheit und Achtsamkeit haben sicher noch nie geschadet, noch ein Schuss Lernbereitschaft dazu, ein paar Tropfen Lebensweisheit. Schon ahnt man, dass es niemandem gelingen wird, das stetig tropfende Eis wieder zum Gefrieren zu bringen. Dass einem alles egal ist, ist nat\u00fcrlich auch keine L\u00f6sung, obwohl ich es angebracht und gut fand, dass es den Trauernden\u00a0 um die erschossenen Menschen in El Paso egal war, ob Donald Trump bei ihnen herumtanzt oder nicht. Von ihm, dem zum Gl\u00fcck keiner mehr glaubt, dass er von den Verletzten so liebevoll empfangen wurde, wie er selbst gezwitschert hat, von ihm haben wir viel \u00fcber das Begrenzte lernen k\u00f6nnen. Ganz abgesehen davon, dass bereits so gut wie jeder Amerikaner mindestens eine Waffe besitzt, wei\u00df auch Donald selbst, dass er die Waffenlobby nicht ver\u00e4rgern wird. Es m\u00fcsste nur genug emp\u00f6rte B\u00fcrgerInnen geben, die das endlich gekl\u00e4rt haben m\u00f6chten, ja, und dann was? Wie soll irgendeine\/r zuk\u00fcnftig erkennen k\u00f6nnen, wann jemand geistig so unstabil ist, dass er unter gewissen Umst\u00e4nden zur Waffe greifen wird? Man rechnet auch nicht damit, dass die Trumps der Welt ihren eigenen Zustand einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen, ist es doch auch f\u00fcr keinen der B\u00fcrgerInnen leicht. So klimawandeln wir einsam und gemeinsam dahin, und wenn wir an all den Giften, die wir zur Welt gebracht haben, noch nicht gestorben sind, dann leben wir auch noch heute und k\u00f6nnen entscheiden, \u00fcber was wir selbst nachdenken m\u00f6chten, und \u00fcber was nicht. Das ist nicht wenig und will offensichtlich heute mal gesagt werden, vielleicht mit den Worten; das ist nicht nur viel, sondern grenzt schon an den unermesslichen Reichtum, den man mit geistiger Freiheit verbindet.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun kann man (u.a.) auch beobachten, wie so manches, was einmal mehr oder weniger dringlich am eigenen Herzen herumlag, zu einem grotesken Schauspiel herangewachsen ist. 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