{"id":8425,"date":"2019-08-07T09:04:26","date_gmt":"2019-08-07T09:04:26","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8425"},"modified":"2019-08-07T09:04:26","modified_gmt":"2019-08-07T09:04:26","slug":"be-ver-antworten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8425","title":{"rendered":"(be) (ver) antworten"},"content":{"rendered":"<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8430\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190807_100925-291x300.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190807_100925-291x300.jpg 291w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190807_100925-768x791.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190807_100925.jpg 914w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/em><\/p>\n<h5>Gelegentlich finde ich es anregend zu bedenken, dass es auf bestimmte, wesentliche Fragen keine Antworten gibt, und dass man sich dennoch das Interesse an ihnen und die Besch\u00e4ftigung damit nicht ersparen kann. Das hei\u00dft, wenn man auf dieser Ebene nicht sparsam sein m\u00f6chte oder durch die (geistige) Umgebung nicht zur Sparsamkeit gezwungen wird. Zur Sparsamkeit wird man meistens gezwungen, wenn Verbindung und Kommunikation nicht gelingen, egal, wie sehr man bestrebt ist. Dass aber tats\u00e4chlich eine gelungene Kommunikation unter Menschen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig selten ist, kann man schon mal bestaunen. Die Welt ist so alt, dass keiner wei\u00df, wie alt sie ist, denn auch Geschichte n\u00e4hrt sich von Ger\u00fcchten und Vermutungen und Behauptungen, die oft noch zurechtgebogen werden, um ehrgeizige Ziele zu erreichen. Da sich auch Wissenschaftler dem Wahrheitsgetreuen verpflichtet f\u00fchlen, kann man oft an den Begleitworten sehen, wie ungewiss das alles auch sein kann. R\u00fcckwertsblickend ist es genau so ungewiss wie vorw\u00e4rtsschauend, und noch hat keiner die Frage beantworten k\u00f6nnen, was wir hier eigentlich machen, au\u00dfer den transportierten Berichten dessen, mit was man in Kontakt kommt. Eine der schwierigen Einsch\u00e4tzungen ist die des Wissensgehaltes, der sich jeweils auf der Erde bewegt. Jede\/r sucht sich einen anderen Schl\u00fcssel f\u00fcr das, was er oder sie wissen will. Nun werden zur Zeit sehr viele Geister in den Sog des Angebotenen geschwemmt, ohne gelernt zu haben, wie man zum Beispiel eine gute Entscheidung trifft, was nicht m\u00f6glich ist ohne die innere Auseinandersetzung. Sich mit sich selbst auseinander zu setzen ist ein interessantes Bild. Mit wem rede ich, und wer gibt mir Antwort. Und dann, ja: vielleicht immer weniger Antworten, die an bestimmten Punkten unerl\u00e4sslich waren, nun aber an Bedeutsamkeit verloren haben. Das Pauchale hat seinen Ort, aber das genaue Hinschauen auch. Und es ist meine Erfahrung, dass man das W\u00e4hlen gr\u00fcndlich lernen muss, bevor es zur \u00fcberraschenden Erkenntnis kommt, dass man da angekommen ist, wo man in der Tat keine Wahl mehr hat, da sie hier paradoxerweise von spezifischem Wissen entbunden ist. Das, was da ist, gibt Antwort auf sich, und man kann sich und auch Anderen besser zuh\u00f6ren.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gelegentlich finde ich es anregend zu bedenken, dass es auf bestimmte, wesentliche Fragen keine Antworten gibt, und dass man sich dennoch das Interesse an ihnen und die Besch\u00e4ftigung damit nicht ersparen kann. Das hei\u00dft, wenn man auf dieser Ebene nicht sparsam sein m\u00f6chte oder durch die (geistige) Umgebung nicht zur Sparsamkeit gezwungen wird. 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