{"id":8308,"date":"2019-07-23T08:57:57","date_gmt":"2019-07-23T08:57:57","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8308"},"modified":"2019-07-23T13:16:34","modified_gmt":"2019-07-23T13:16:34","slug":"widerspruechlich-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8308","title":{"rendered":"widerspr\u00fcchlich"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8309\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_094004-204x300.png\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_094004-204x300.png 204w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_094004-768x1127.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_094004-698x1024.png 698w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_094004.png 904w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8311\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_095339-e1563872183975-156x300.jpg\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_095339-e1563872183975-156x300.jpg 156w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_095339-e1563872183975-768x1475.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_095339-e1563872183975-533x1024.jpg 533w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190723_095339-e1563872183975.jpg 988w\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><\/h4>\n<\/blockquote>\n<h5>Man vergisst ja leicht, dass durch die auf allen erdenklichen Ebenen rasant vor sich hinmutierende digitale Revolution u.a. auch ein kollektives Bewusstsein erschafft, von dem man wahrlich sagen muss, dass es so noch nicht dagewesen sein kann, da die dazugeh\u00f6rigen Instrumentarien fehlten. Es gab allerdings auch stets, wenn auch weniger h\u00e4ufig, die nat\u00fcrliche Wahrnehmung eines inneren, verbindenden Netzwerkes unter den Menschen, die einen gewissen Grad an Telepathie f\u00fcr etwas eher Normales hielten, ganz einfach, weil die Gehirnbahnen weniger \u00fcberlastet wurden und\u00a0 ein st\u00f6rungsfreierer Raum vorhanden war. In der jetzigen Zeit mit diesem manchmal durch Schock, manchmal\u00a0 durch Lebensfreude gebeutelten Bewusstsein umzugehen, ist in der Tat keine simple Sache. Auf dem Weg zur Post h\u00f6rt man, dass die W\u00e4lder sterben und auch die Lunge der Welt, die Regenw\u00e4lder Brasiliens, gnadenlos abgeholzt werden. Klar, sagt jemand, k\u00f6nnen doch mit ihren W\u00e4ldern machen, was sie f\u00fcr richtig halten, und k\u00fcmmere sich jeder doch um seine oder ihre eigene Lunge. Das Rechthaben ist ja auch tiefgr\u00fcndig ge\u00fcbt und praktiziert worden von uns allen, und nun scheut man ein wenig zur\u00fcck vor der Meinungsbildung. Es ist klar geworden, dass immer einige Angela Merkel vom Sitz haben wollten, und andere nicht. Oder Boris Johnson w\u00e4hlen, um die Lust am Untergang zu personifizieren. Oder wenn nicht jede\/r Amerikaner\/in demn\u00e4chst zur Wahlurne geht und wei\u00df, was sie oder er tut, dann wird es weiterhin Donald Trump sein, der alle in erm\u00fcdetem Atem h\u00e4lt. Es ist eben auch eine B\u00fchne und ein Schauspiel, und man kann nicht wirklich sagen, dass es egal ist, wie der Einzelne handelt und wo wir\u00a0 uns als programmierte Masse hinbewegen, umgeben von toten B\u00e4umen. Eben nicht mehr der unbeschwerte Sommer, dessen eine Seite man durchaus noch genie\u00dfen kann, dann aber auch diese Zeugenschaft des Aussterbens dessen, was wir f\u00fcr unersetzlich hielten. Doch das war ja auch schon da, bzw ist immer da. Die Anh\u00e4ufung technisch verbr\u00e4mter Kaltmetalle aber ist es wohl, die die Menschheit in eine faszinierende Phase transportiert hat, denn diese k\u00fchlen Dinger umlagern uns und stehen zu unserer Verf\u00fcgung und lassen uns wissen, was das m\u00e4chtige Influencen ist und wie wir damit umgehen. Noch nie konnte man so tiefgr\u00fcndig Wissen wie Nichtwissen genie\u00dfen, alles und nichts sein, ichverhaftet und ichgel\u00f6st agieren, ohne durch den Widerspruch aus der Bahn geworfen zu werden. Nun kann dieser spannende Akt auf dem Seil zwischen den beiden Polen nur innerlich geleistet werden, denn nur wenige Berufene k\u00f6nnen als menschliche Darbietungsform die Tr\u00e4gheit der Materie f\u00fcr wenige Sekunden \u00fcberwinden. Der Geist, geschult im Wachzustand, kann hier unterst\u00fctzende Beihilfe leisten. D.h., wenn der Wille erwacht, zu innerer Gelassenheit zur\u00fcckzukehren und Raum zu machen f\u00fcr den lebendigen Widerspruch. Das gro\u00dfe Es ist zum Gl\u00fcck nie nur auf e i n e Weise, sondern unnachahmbar in seiner unendlichen Vielfalt. Dem gegen\u00fcber ist es geradezu rat-und unterhaltsam, sich f\u00fcr eine schlichte Variante des eigenen kreativen Beitrags zu entscheiden, das aber ganz und gar, damit in den Erntezeiten nichts im Wege steht.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Man vergisst ja leicht, dass durch die auf allen erdenklichen Ebenen rasant vor sich hinmutierende digitale Revolution u.a. auch ein kollektives Bewusstsein erschafft, von dem man wahrlich sagen muss, dass es so noch nicht dagewesen sein kann, da die dazugeh\u00f6rigen Instrumentarien fehlten. 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