{"id":8290,"date":"2019-07-20T09:09:42","date_gmt":"2019-07-20T09:09:42","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8290"},"modified":"2019-07-20T09:13:55","modified_gmt":"2019-07-20T09:13:55","slug":"8290","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8290","title":{"rendered":"schulen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8291\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190720_100435-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190720_100435-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190720_100435-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190720_100435-768x771.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190720_100435-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190720_100435-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190720_100435.jpg 871w\" sizes=\"auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/p>\n<h5>Sicherlich sind der Austausch mit Anderen, das Zwiegespr\u00e4ch, der Dialog, der fruchtbarste Weg, \u00fcber sich selbst und den Anderen oder die Andere etwas mehr zu erfahren. Auch muss man sich f\u00f6rmlich darin \u00fcben, die oft sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen Anderer in Hinsicht auf die eigenen nicht nur zu akzeptieren, sondern sich auch daran erfreuen zu k\u00f6nnen. Das hei\u00dft z.B., den Raum mit zu gestalten, in dem sich andersartiges Denken und Schauen ausdr\u00fccken kann. Auch am Au\u00dfen kann man sich gut und unerm\u00fcdlich schulen. Es ist klar, dass der &#8222;Dialog&#8220; zwischen Donald Trump und Ali Chamenei\u00a0 nicht auf gegenseitigem Vertrauen basiert und auch keiner erwartet, dass hier menschliches Interesse am Werke ist au\u00dfer f\u00fcr die eigenen Vorteile. Da sitzt kein Gott am Schachbrett, der um einen gefallenen Engel trauert, der auf die dunkle Seite geraten ist und unbedingt ein Spiel gewinnen m\u00f6chte, bei dem keiner gewinnen kann, weil etwas viel Kostbareres verloren gegangen ist, was auch m\u00f6glich war, dann aber doch nicht. \u00dcberall, wo sich aus dem selbsterhaltenden Trieb ein zerst\u00f6rerischer bildet, wird der\u00a0 Raum zu einer Dunkelkammer, und man kann froh sein, wenn die Liebe darin nicht zerst\u00f6rt wird, sondern wieder zum Vorschein kommen kann, wenn die Gefahr vorbei ist. Lieblosigkeit ist eine Gefahr. Bei Arte l\u00e4uft gerade ein empfehlenswerter Film \u00fcber Amy Winehouse. (&#8222;Amy&#8220;, Mediathek). Man wei\u00df ja selten, was und wie fr\u00fch etwas in einem Kind zerst\u00f6rt wird und erst das Leben die Karten ausspielt, die das dunkle Geheimnis bezeugen. Man kann durch dieses kurze Schicksal hindurch, das hier jemand von der S\u00e4ngerin zusammenstellte, vieles nachempfinden. Das begabte Kind, das entdeckt\u00a0 und gnadenlos durch die ganze Prozedur des Ber\u00fchmtwerdens getrieben wird, bis eine gemeinsame Drogenabh\u00e4ngigkeit zum letzten Schlupfloch einer Verbundenheit wird, bis auch die scheitern muss. Und die Masse, die die teuren Tickets zur\u00fcckhaben will, wenn die Gefangene nicht tut, was man von ihr erwartet. Diese Bereitschaft, einen Menschen weit \u00fcber ihre Kr\u00e4fte hinaus zu verbrauchen, und dieses inzwischen irrlichternde Wesen, das nicht mehr die Kraft hat, dem schaurigen Spiel ein Ende zu setzen. Warum ber\u00fchrt es? Man sp\u00fcrt ein authentisches Wesen, einen Menschen, der der Ausbeutung nicht gewachsen ist. Das Kind, das die Habgier des Vaters ins Rollen brachte. Das Ausgeliefertwerden an die Meute, die abgrundtiefe Verwundung als Fra\u00df. Und hier nun im Now: der Sommer, der sich erneut in Bewegung setzt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sicherlich sind der Austausch mit Anderen, das Zwiegespr\u00e4ch, der Dialog, der fruchtbarste Weg, \u00fcber sich selbst und den Anderen oder die Andere etwas mehr zu erfahren. Auch muss man sich f\u00f6rmlich darin \u00fcben, die oft sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen Anderer in Hinsicht auf die eigenen nicht nur zu akzeptieren, sondern sich auch daran erfreuen zu k\u00f6nnen. 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