{"id":8206,"date":"2019-07-09T08:41:41","date_gmt":"2019-07-09T08:41:41","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=8206"},"modified":"2019-07-09T08:50:05","modified_gmt":"2019-07-09T08:50:05","slug":"nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=8206","title":{"rendered":"nachrichten"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8207\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190708_174742-300x213.jpg\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190708_174742-300x213.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190708_174742-768x546.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190708_174742.jpg 1012w\" sizes=\"auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><\/h1>\n<h5>Als ich dieses Bild eines Selbstportraits von Francis Bacon abgebildet sah, das w\u00e4hrend einer Auktion im verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig renommierten Sotheby Auktionshaus aufgenommen wurde, da konnte ich nicht umhin, mit ein paar aufhellenden Pinselstrichen Francis Bacon sein eigenes Portrait mit den Armen des Bildhochhalters verschmelzen zu lassen, und somit wie nebenher die Kunst mit dem Lebendigen zu rahmen (nachrichten). Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch beim \u00dcberfliegen des dazugeh\u00f6rigen Artikels lernen, dass ein Unternehmer gerade das Auktionshaus Sotheby f\u00fcr m\u00fcde 3,7 Milliarden Dollar gekauft hat. Jetzt geh\u00f6rt es ihm und er kann damit machen, was er will. Interessant daran (au\u00dfer der Tatsache, was man mit Geld alles kaufen kann) w\u00e4re nur wie bei allen Geschichten, wenn man Zugang h\u00e4tte zu den tieferen Gr\u00fcnden und Hintergr\u00fcnden einer nach au\u00dfen hin berichteten Tatsache. Alles andere im Artikel handelte vom Erscheinen an und Verschwinden von der B\u00f6rse. Auch wei\u00df man nicht, warum ausgerechnet dieses Bild von Bacon gew\u00e4hlt wurde, vielleicht war es ja ein \u00e4hnlicher Blick wie meiner. Mir pers\u00f6nlich hat das Selbstbildnis noch einmal die Gelegenheit gegeben, an diesem unerkl\u00e4rlichen Mut zum Erschreckenden, den Francis offensichtlich hatte, teilzunehmen. In welcher Verfassung er da als K\u00fcnstler auch immer war (nicht, dass es gleichg\u00fcltig ist), so ist es ihm doch immer wieder gelungen, den Betrachter mit dem Erschreckenden in Verbindung zu bringen. Man muss ja nicht, aber wenn man sich davon ber\u00fchren lassen kann, so ist es meines heutigen Erachtens genauso wesentlich, wie mit der hellsten Ebene in einem mal in Ber\u00fchrung zu kommen, ohne gleich ein Epos daraus zu machen oder eine neue religi\u00f6se Abzweigung zu gr\u00fcnden, die weitere Heerscharen davon abhalten wird, zu sich zu kommen. Dann wurde ich noch von den Nachrichten\u00a0 von der Aufl\u00f6sung eines Schreckens informiert, das ist auch stets bemerkenswert, wenn sich auf einmal unerwartet Portale \u00f6ffnen und das Licht hereinlassen, wo es ziemlich dunkel aussah. Ja, nat\u00fcrlich auch j\u00fcngst die Geschichte mit der &#8222;Sea-Watch&#8220; und der mutigen Kapit\u00e4nin, das braucht es eben immer noch h\u00e4ufig: ein gutes Beispiel, ein Vorbild. Dann gab es aber auch heute die Nachricht von einer Kirche, in der ein Pfarrer das eventuelle Vergeben von Missbrauchst\u00e4tern predigte. Der Ausbruch der Emp\u00f6rung in der Kirche war so gro\u00df, dass ein Teil der Gemeinde\u00a0 wutentbrannt (wie Jesus im Tempel, nehme ich mal an) die Kirche verlie\u00df. Sie wollen den Pfarrer nicht mehr haben, so wurde er abgesetzt. In jedem Fall ist es ein Hoffnungsstrahl. Noch hoffnungsstrahlender w\u00e4re es, wenn alle Emp\u00f6rten einfach aufgestanden sind, ohne dass es jemand anf\u00fchrte, nicht, dass es so einen gro\u00dfen Unterschied macht. Oder macht es doch einen gro\u00dfen Unterschied? \u00dcberall soll es ja auch immer mal wieder gute K\u00f6nige gegeben haben, die zumindest die ihm Anvertrautenn nicht gnadenlos ausgebeutet haben, aber, wie wir von uns selbst wissen, ist ein sogenannter guter Charakter schwer zu erringen, es h\u00e4ngt von der eigenen Orientierung und ihrem Anspruch ab. Da ist eine Idee, die einen immer noch, bei aller N\u00fcchternheit, von der Antike her anwehen kann, n\u00e4mlich, dass jeder B\u00fcrger, ich f\u00fcge mal die genderdurchtrainierte B\u00fcrgerin hinzu, dass also jeder B\u00fcrger und jede B\u00fcrgerin sich verantwortlich zeigt in Hinsicht auf die &#8222;Polis&#8220; und deren demokratische Umsetzung der b\u00fcrgerlichen Entscheidungen. Es ist in der Tat schwer in unserer momentanen Zeit, die sogenannte &#8222;Masse&#8220;, zu der wir ja auch alle geh\u00f6ren, einigerma\u00dfen einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen , zu vieles ist im Umbruch, und alles bricht gleichzeitig um. Die Offensichtlichkeit der Ver\u00e4nderungen hat bereits ihren H\u00f6hepunkt durchschritten. Nun gilt es, sich so nah wie m\u00f6glich bei sich aufzuhalten und auch w\u00e4hrend des Kehrens nicht vom Beisichsein abzulassen, dann aber auch die Anderen nicht aus den Augen zu verlieren, ja, ganz im Gegenteil, sie von Herzen bei sich aufzunehmen. Ich w\u00fcnsche allerseits und allerorts einen mutigen Dienstag.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich dieses Bild eines Selbstportraits von Francis Bacon abgebildet sah, das w\u00e4hrend einer Auktion im verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig renommierten Sotheby Auktionshaus aufgenommen wurde, da konnte ich nicht umhin, mit ein paar aufhellenden Pinselstrichen Francis Bacon sein eigenes Portrait mit den Armen des Bildhochhalters verschmelzen zu lassen, und somit wie nebenher die Kunst mit dem Lebendigen zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8206","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8206"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8213,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8206\/revisions\/8213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}