{"id":7995,"date":"2019-06-14T09:34:54","date_gmt":"2019-06-14T09:34:54","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7995"},"modified":"2019-06-17T08:24:45","modified_gmt":"2019-06-17T08:24:45","slug":"grundsaetzlich-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7995","title":{"rendered":"grunds\u00e4tzlich"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-7998\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_111750-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"243\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_111750-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_111750-768x1366.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_111750-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_111750.jpg 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><\/h5>\n<h5>Von allen Seiten her weht das Grundgesetz herein und man ist froh, dass es so gute Gesetze gibt, an die man sich halten kann, wenn man m\u00f6chte, und vor allem wenn man kann. Da wirklich jeder Mensch bei allen Verbesserungsm\u00f6glichkeiten-und vorschl\u00e4gen dennoch tut, was er oder sie kann und m\u00f6chte, wenn M\u00f6chten noch im Rahmen seines oder ihres Lebensplanes enthalten ist,\u00a0 so ist es gut, Gesetze zu haben, auf die man hinweisen kann wenn erforderlich. Es gibt Zeiten wie diese, in der wir leben, wo einem diese schlichten Artikels\u00e4tze vorkommen wie Vorlesungen bei einem gewieften Coach, der Menschen beibringt, wie man so ein traumhaftes Ergebnis erreichen kann \u00fcber den m\u00fchsamn Weg etwa von der Ameisenfrau (immer noch schlechter bezahlt f\u00fcr gleiche (oder bessere)) Leistung zum (bestens honorierten) Adlermann. Auf der anderen Seite, das darf man auch nicht vergessen, ist immer alles, was man gerade vermisst, schon da. Es war nie weg. Immer war Gleichberechtigung. Wer sollte einem sagen, sie w\u00e4re nicht da, denn immer schon haben Menschen sie in Anspruch genommen. Man kann sich ja nicht nur verb\u00fcnden mit denen, die das Vorhandene nicht in Anspruch nehmen, oder denen es weiterhin verwehrt wird. Vor dem Gesetz sind alle gleich, aber vor welchem, wenn Mohammed oder Moses oder Manu die Gesetzgeber sind, weit gelagert \u00fcber dem Weltlichen. Dann hatte ich durch &#8222;puren&#8220; Zufall das Gl\u00fcck, einen Teil der Rede einer jungen Frau (im Bundestag?) mit Downsyndrom zu h\u00f6ren, die eine leidenschaftliche Liebe f\u00fcr die Grundgesetze kundtat, ihr Leben mit Downsyndrom als cool bezeichnete und die M\u00fctter ansprach, solche Kinder nicht abzutreiben, da sie auch ein Recht auf ihr Leben haben. Wer musste nicht schon mal \u00fcber dieses bedeutsame Thema nachdenken, vor allem, wenn alle M\u00f6glichkeiten geboten sind, wie man mit sehr pers\u00f6nlichen Themen umgehen m\u00f6chte. Auch der Artikel (2), der mir von einem Heft des Goethe Instituts entgegensieht, ist durchaus einleuchtend. M\u00e4nner und Frauen sind gleichberechtigt. Das sehen, denke ich, zur Zeit immer mehr Menschen ein, auch wenn man nicht nur im eigenen Land, sondern in dem Versuch, andere Kulturen zu integrieren, immer wieder auf eklatante Widerspr\u00fcche st\u00f6\u00dft. Bei allen revolution\u00e4ren Erscheinungen in der Geschichte weiblicher Entwicklung ist es Frauen doch auch sehr schwer gefallen, sich nicht als der fehlende oder erg\u00e4nzende Teil eines Anderen wahrzunehmen, sondern als ein Individuum, ungeteilt, mit eben diesem Grundgesetz als Basis. Gleiche Rechte auf Erden, das sickert noch ganz sch\u00f6n m\u00fchsam ein in die Gehirne. Und hat man sich die M\u00fche gemacht, diese Gesetze einmal f\u00fcr sich selbst zu erschlie\u00dfen, was macht man dann damit. &#8222;Niemand (!) darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens (oder Nicht-Glaubens), seiner religi\u00f6sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.&#8220; Hohe Anspruchsqualit\u00e4t ist das, auch wenn man die einfache Logik der Dinge versteht. Offensichtlich werden auch Gesetze erst f\u00fcr notwendig befunden, wenn einiges in der Gesellschaft bereits sichtbar und sp\u00fcrbar entgleist ist, und die von einigen Wenigen konstruierten Gesetze werden als Notwendigkeit vom Volk wahrgenommen. Nach gigantischen Entgleisungen wie Kriegen zum Beispiel, nach Millionen oder schon Milliarden von zerschredderten K\u00fcken, wo es ja nicht nur um die K\u00fcken geht, sondern um die Entlarvung menschlicher Gel\u00fcste auf die Lebenszeit anderer Lebewesen. Wie gesagt, Sokrates konnte sich nicht vorstellen, einen Mord zu begehen, weil er nicht mit einem M\u00f6rder leben wollte. Wer wollte mit oder neben einem Bruderh\u00e4hnchenschredderer wohnen? Man sieht ja nicht nur daran, wie schwer das wirklich ist, wenn man es mal ernsthaft betrachtet. Immerhin im Rahmen eines Umgangs mit verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiger Freiheit.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von allen Seiten her weht das Grundgesetz herein und man ist froh, dass es so gute Gesetze gibt, an die man sich halten kann, wenn man m\u00f6chte, und vor allem wenn man kann. 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