{"id":7952,"date":"2019-06-10T09:57:34","date_gmt":"2019-06-10T09:57:34","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7952"},"modified":"2019-06-10T11:26:10","modified_gmt":"2019-06-10T11:26:10","slug":"holy-rainbow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7952","title":{"rendered":"holy rainbow"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7958\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-1-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"147\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-1-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-1-768x1362.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-1-577x1024.jpg 577w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-1.jpg 1078w\" sizes=\"auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7957\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190609_123819-212x300.png\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190609_123819-212x300.png 212w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190609_123819.png 462w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7953\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-e1560156873615-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"147\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-e1560156873615-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-e1560156873615-768x1362.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-e1560156873615-577x1024.jpg 577w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190610_103758-e1560156873615.jpg 1078w\" sizes=\"auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px\" \/><\/li>\n<\/ul>\n<h5>So, noch ein bisschen heiliges Pfingstwunder nachstreuen, denn selbst wenn man an keinen Glauben gebunden ist, hei\u00dft das ja nicht, dass man prinzipiell f\u00fcr Wunder unempf\u00e4nglich sein muss. Vielleicht sieht man sie auch manchmal ohne Glauben besser, sie sind ja \u00fcberall, im transparenten Gr\u00fcnk\u00e4fer wie in der atemberaubenden Sch\u00f6nheit des (doppelten) Regenbogens. Es brauste und sauste unterwegs auch ein bisschen, als wir vom Besuch bei der neuen Wohnung der afghanischen\u00a0 Familie kamen, mit der wir seit Jahren befreundet sind. Die Mutter und der Vater, stellte sich heraus, wollen auch unbedingt noch in diesem Leben nach Mekka, das kenne ich schon von Schafi, einem alten, muslimischen Freund von mir im indischen Dorf, der mir vermitteln konnte, wie lebensvollendend so eine Reise sein kann, wenn tiefste Erf\u00fcllung damit verbunden ist. Manchmal sieht die Umsetzung so eines Wunsches sehr, sehr unwahrscheinlich aus, obwohl es in Wirklichkeit vor allem um ein paar tausend Euro geht, 3000 Euro haben wir gerechnet, f\u00fcr zwei Personen mit allem Drum und Dran. Der Sohn der Familie allerdings findet das eine Verschwendung von Geld, das man, meint er, besser den Armen geben sollte. Diese Anregung hat er vom Vater seiner deutschen Freundin, der kraft seines Postens und Verdienstes so etwas bewerkstelligen kann und tats\u00e4chlich tut. Mustafa ist es auch, der sich einerseits von einigem ihm irrig scheinenden Gedankentum des Islam loseisen m\u00f6chte, andrerseits uns tief \u00fcberzeugt von einem Menschen erz\u00e4hlt, der schon tausend Jahre irgendwo auf der Erde lebt, bis seine Zeit gekommen ist, hervorzutreten, und, wir staunen, mit Jesus, der auch zur\u00fcckgekehrt ist, gemeinsam etwas unternehmen wird, vermutlich als doppeltes Heils -und Friedensbringerteam hier endlich mal den Spuk um Ehren-Mord und Vaterlandstotschlag zu beenden. Man wei\u00df es nicht. Und das ist auch gut so, wie Herr Wowereit mal in einem anderen Kontext als Schlusswort kundtat. Sch\u00f6n war, dass es allen am Tisch bei leckeren Bl\u00e4tterteigteilchen mit Furuzans eigenh\u00e4ndig kreirtem Syrup bedeckt, also allen gelang, das Glaubens-oder Nichtglaubenszeig in angemessener Schwebe zu halten und weiteren Themen Raum zu geben. Furuzans Mutter war vor Kurzem in Afghanistan an Krebs gestorben und hatte aus einer zweiten Ehe zwei stark behinderte Kinder zur\u00fcckgelassen, einen Jungen und ein M\u00e4dchen, die allerdings schon Erwachsene sind, aber sich niemals im Leben selbstst\u00e4ndig bewegen werden k\u00f6nnen. Daher tauchte die Frage auf, wie man sie hierher bekommt, und ob das \u00fcberhaupt m\u00f6glich sein wird. Derweil freuen wir uns, dass die Familie durch Furuzans Einsatz in eine sch\u00f6ne, gro\u00dfe Wohnung gezogen ist und sich alle wohlf\u00fchlen, soweit es ihnen unter den Umst\u00e4nden m\u00f6glich ist, wenn eine R\u00fcckkehr in die urspr\u00fcngliche Heimat nicht mehr als Wahl vorhanden ist. Manches wird in Farsi \u00fcbersetzt, Vater und Mutter haben sich schwer getan mit Deutsch. Deutsch ist eine Sprache, die viele als schwer empfinden, vielleicht sollte man mit Poeten beginnen statt mit Grammatik. Schlie\u00dflich ist ja der heilige Geist unterwegs, und wer rechtzeitig darauf vorbereitet ist, eine flammende Zunge zu empfangen, kann von mir aus herumaposteln oder einfach posten, wenn es was zu sagen gibt. Oder zur\u00fccktreten, wenn man sieht, was durch Posten alles angerichtet werden kann, aber nat\u00fcrlich nicht muss. Auf der R\u00fcckfahrt fuhren wir dann durch diesen Regenbogen wie durch ein gro\u00dfes, ger\u00e4umiges Tor.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, noch ein bisschen heiliges Pfingstwunder nachstreuen, denn selbst wenn man an keinen Glauben gebunden ist, hei\u00dft das ja nicht, dass man prinzipiell f\u00fcr Wunder unempf\u00e4nglich sein muss. 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