{"id":7516,"date":"2019-04-17T09:00:42","date_gmt":"2019-04-17T09:00:42","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7516"},"modified":"2019-04-18T07:15:40","modified_gmt":"2019-04-18T07:15:40","slug":"abglanz-des-unsichtbaren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7516","title":{"rendered":"Abglanz des Unsichtbaren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7519\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417_1009331-170x300.jpg\" alt=\"\" width=\"258\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417_1009331-170x300.jpg 170w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417_1009331-768x1357.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417_1009331-580x1024.jpg 580w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417_1009331.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7517\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417_0954191-e1555488496699-27x300.jpg\" alt=\"\" width=\"41\" height=\"455\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7518\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417_0948101-85x300.jpg\" alt=\"\" width=\"129\" height=\"455\" \/><\/p>\n<h5>Den Titel, den man hier zwischen zwei Geburtstagsblattbeschriftungen lesen kann, fiel mir vorhin beim Vorbeigehen ins Auge. Nur drei Worte, aber was man sich darunter alles vorstellen und zusammenreimen kann, w\u00e4re es nicht der Titel \u00fcber einer nachfolgenden Information. Hier ging es um den Aufwand, den Astrophysiker treiben in der Hoffnung, &#8222;das Leuchten am Rand der dunklen Riesen&#8220; (schwarze L\u00f6cher) einfangen zu k\u00f6nnen. Ein milliardenverschluckendes Unterfangen, bei dem es zum Beispiel, wird\u00a0 hier erz\u00e4hlt, eine virtuelle Antenne gibt, die beinahe so gro\u00df ist wie der Erddurchmesser. Ich erinnere mich, wie manche Inder gelacht haben, als der erste Mensch den Mond betrat, und als ich nachfragte, wurde mir gesagt, das k\u00f6nnte man doch viel einfacher haben, indem man den Mond innen betritt. (Wenn man das m\u00f6chte). Das ist ja (u.a.) das Irref\u00fchrende an dem Angebot der virtuellen Welten, dass es den Eindruck n\u00e4hrt, man k\u00f6nne da in ein Innen hineinschauen, das einem Aufschluss gibt \u00fcber die Dinge. Und tut es ja auch, da, wo es nicht missverstanden wird in seinen Angeboten. Und will man den Mond im eigenen Innern aufsuchen, braucht man auch ein Know-How, um das als Ziel zu erreichen. Au\u00dferdem br\u00e4uchte man eine grunds\u00e4tzliche Einstellung dazu, die den Verlauf \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht. Wenn man sich also z.B. das erddurchmessergro\u00dfe Teleskop als eine Verl\u00e4ngerung des inneren Auges vorstellt, eine Idee, die es \u00fcbrigens im indischen Denken (oder als die Erfahrung der vielen solcherart Reisenden) gibt und als &#8222;Auge Shivas&#8220; bezeichnet wird, dann trifft man unter Umst\u00e4nden da auf schwarze L\u00f6cher, die auch in westlichen Kulturen in vielen Formen als Blindspots auftauchen, oder als Fundgrube menschlicher Verhaltensweisen, oder als Eremitenherausforderungen, oder als besungene Mysterien heldenhafter Durchkreuzungen, die man kennt vom H\u00f6rensagen. Die schwarzen L\u00f6cher der Existenzgr\u00fcbeleien. Das schwarze Ascheloch von Notre Dame, das die Geister vereint und zum Beten und zum gemeinsamen Singen anregt, man darf ruhig staunen. Weitere Milliard\u00e4re wollen sich mit ein paar lumpigen Millionen einen historischen Namen verschaffen, nicht, dass man nicht froh sein kann, dass es auch sie gibt, auch wenn man sich andere Orte vorstellen k\u00f6nnte, wo ein paar Millionen f\u00fcr gute Ver\u00e4nderungen sorgen k\u00f6nnten. Aber auch Milliard\u00e4re sind nat\u00fcrlich frei, mit ihrer Kohle zu machen, was sie m\u00f6chten. Und in solch hochgeladenen Momenten kr\u00e4ht ja auch kein Hahn danach, was die Quelle von dem ist, was da daherkommt, denn alle sind sich einig: Notre Dame, das geistige Wahrzeichen einer ganzen Nation, muss so schnell wie m\u00f6glich wieder aufgebaut werden. Man muss dem Volk den Aufbau bieten und nicht die vielen irgend etwas f\u00fchlenden Menschen auf die Asche meditieren oder zu Recht\u00a0 besorgt zu den Gelbwesten zur\u00fcckkehren lassen. Denn der bereits stattfindende Abgesang auf die fetten Jahre ist ja auch nicht die L\u00f6sung, denn immer kann im M\u00e4rchen die von b\u00f6sen Kr\u00e4ften vergiftete Prinzessin durch einen Kuss (der ganzen Welt) erweckt werden. Denn schlie\u00dflich: Wer m\u00f6chte nicht das Leuchten am Rand der gro\u00dfen Riesen einfangen k\u00f6nnen. (?) Und es w\u00fcrde unter Umst\u00e4nden gar nicht so auffallen, wenn eine kritische Masse, bestehend aus unabh\u00e4ngigen Individuen, nach und nach ihre schwarzen L\u00f6cher durchdringen k\u00f6nnte(n), und man w\u00e4re durch diesen sich automatisch ergebenden Umschwung in der Lage, die eigene Existenz als einen absolut stimmigen Vorgang zu erleben, der es an friedlichen und liebevollen Str\u00f6mungen keineswegs mangeln l\u00e4sst.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Titel, den man hier zwischen zwei Geburtstagsblattbeschriftungen lesen kann, fiel mir vorhin beim Vorbeigehen ins Auge. 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