{"id":7423,"date":"2019-04-03T08:47:50","date_gmt":"2019-04-03T08:47:50","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7423"},"modified":"2019-04-03T08:58:12","modified_gmt":"2019-04-03T08:58:12","slug":"getruebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7423","title":{"rendered":"getr\u00fcbt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7424\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190403_0724511-300x295.jpg\" alt=\"\" width=\"311\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190403_0724511-300x295.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190403_0724511-768x755.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190403_0724511.jpg 983w\" sizes=\"auto, (max-width: 311px) 100vw, 311px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7425\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190403_0722201-106x300.png\" alt=\"\" width=\"106\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190403_0722201-106x300.png 106w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190403_0722201-362x1024.png 362w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190403_0722201.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 106px) 100vw, 106px\" \/><\/p>\n<h5>Nach einem kurzen Moment tiefer Sonnenw\u00e4rme regnet es wieder, der April beginnt naturgetreu mit sich selbst, man sinniert \u00fcber eine dichte Flocke, ob das Schnee gewesen sein kann. Es konnte. Aus Indien kommen \u00fcber WhatsApp Berichte von der aufsteigenden Hitze und den abreisenden Touristen. Ich betrachte die Zeichnung, die ich gestern gemacht habe (s.o.) und sehe sie ein bisschen so, wie man es manchmal mit Tr\u00e4umen gelernt hat zu tun, wenn man sich an sie erinnert und von etwas in ihnen ber\u00fchrt wurde, also dass man alle agierenden Personen darin ist, ich also hier sehe, dass ein sich k\u00fcmmerndes Augenpaar auf eine leicht erm\u00fcdete Befl\u00fcgelung schaut, ein zarter Aspekt, der sich am Leben erhalten muss und kann, aber sich auch in Ersch\u00f6pfungszust\u00e4nden um sich selbst k\u00fcmmern muss. Das kann man ja nicht immer, deswegen ist es gut zu sehen, dass es geht. Eigentlich sieht man auf der Zeichnung gar nicht, wie es geht, es kann h\u00f6chstens ein Gef\u00fchl in einem ausl\u00f6sen. Es hat mich schon immer fasziniert, dass drei Punkte in einer Fl\u00e4che unter Umst\u00e4nden ein Gef\u00fchl in einem ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Da ich diese Betrachtung des Bildes auch als einen Akt der Freiheit sehe, merke ich, dass es einerseits eine Dokumentation meines Zustandes sein kann, aber selbst ich beziehungsweise ich selbst bin auch an meine eigene Interpretation nicht gebunden. Sie scheint mir allerdings eine gewisse Logik zu haben, auch wenn sie gerade mit meinem bewusst erfassten Zustand nicht unbedingt \u00fcbereinstimmt. Aha!, kann man denken, da ist noch was anderes, was zugelassen werden muss, eine Tr\u00fcbung, die es entweder zu genie\u00dfen oder bewusst zu erfassen gilt. In den Berufen, die sich nach innen richten, erf\u00e4hrt man eher die Zeitlupensicht, die man vielleicht auch die Echtzeit nennen k\u00f6nnte, da sie durch keinerlei Berechnung eingegrenzt ist, als die superschnelle Frequenz, die noch gr\u00f6\u00dfere Ladekapazit\u00e4t hat. Die Entr\u00fcmpelung des Geistes gleicht ja auch durchaus den Schwierigkeiten der praktischen Sachenenttr\u00fcmpelung, die oft als Idee durch uns hindurchgeistert, bevor Erfolge bemerkt werden k\u00f6nnen. Es braucht Zeit und eine Bereitwilligkeit zu diesem Aufwand, sich auf die Schliche zu kommen.\u00a0 Gibt es Zeichen daf\u00fcr, dass ein Mensch sich erkannt hat?, und in welchem Verh\u00e4ltnis steht die sogennannte Selbsterkenntnis mit der pers\u00f6nlichen Weltdarstellung? Dem Spiel, meine ich, in dem man das, was man von sich versteht, zum besten gibt. Man erkennt auch w\u00e4hrend des Spiels, dass die meisten Spieler es vorziehen, &#8222;Schach matt&#8220; sagen zu k\u00f6nnen, als vom Brett gefegt zu werden. Und blickt man mal selbst wenig durch, kann man sich vor\u00fcbergehend als Angestellte\/n einstellen: als Beobachter, als Zeugin, als Seher, als Forscherin, und an die Arbeit gehen. Die innere Arbeit hat den Vorteil, dass man in der eigenen Werkstatt t\u00e4tig ist. So stehen einem auch die eigenen Instrumente zur Verf\u00fcgung. Gut, man hat schon in schwer durchdringbaren Feldern geackert, das ist nicht so, als w\u00fcrde man das Haus der Eltern erben, nein. Nein, man fand, dass man keine Wahl hatte als d e m Folge zu leisten, was aus dem Innen kam. Die Wahl des Fortbewegungsmittels. Das Vertrauen in eine nahtlose Spur, die erst beim Voranschreiten erkennbar wird, denn einerseits gab es sie schon als Anlage, und andrerseits gab es sie nicht. Keine Garantie nirgendwo.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Nach einem kurzen Moment tiefer Sonnenw\u00e4rme regnet es wieder, der April beginnt naturgetreu mit sich selbst, man sinniert \u00fcber eine dichte Flocke, ob das Schnee gewesen sein kann. Es konnte. Aus Indien kommen \u00fcber WhatsApp Berichte von der aufsteigenden Hitze und den abreisenden Touristen. Ich betrachte die Zeichnung, die ich gestern gemacht habe (s.o.) [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7423","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7423"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7423\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7428,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7423\/revisions\/7428"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}