{"id":7410,"date":"2019-04-01T08:23:59","date_gmt":"2019-04-01T08:23:59","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7410"},"modified":"2019-04-01T08:36:26","modified_gmt":"2019-04-01T08:36:26","slug":"aprilapril","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7410","title":{"rendered":"April!April!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7412\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190401_0918201-107x300.png\" alt=\"\" width=\"141\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190401_0918201-107x300.png 107w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190401_0918201.png 287w\" sizes=\"auto, (max-width: 141px) 100vw, 141px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7411\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190331_1810391-163x300.png\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190331_1810391-163x300.png 163w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190331_1810391-768x1417.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190331_1810391-555x1024.png 555w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190331_1810391.png 910w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7413\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190401_0919351-29x300.png\" alt=\"\" width=\"38\" height=\"393\" \/><\/p>\n<h5>Da ich die Gewohnheit wieder aufgegriffen habe, an manchen Morgenden w\u00e4hrend des Schminkprozesses die WDR5 Nachrichten zu h\u00f6ren, schalte ich dann manchmal kurz vorher ein, um den Zeitgong nicht zu verpassen und lande dadurch in einer protestantischen oder katholischen Rede innerhalb des &#8222;Kirche in WDR5&#8220; Programms, was mich wiederum an indische Priester erinnert, die einen auch wegen ihres scheinbar unersch\u00fctterlichen Glaubens verbl\u00fcffen k\u00f6nnen, alles \u00dcbertragene f\u00fcr sie so fraglos erschlossen wie f\u00fcr Hindus die Geburt des indischen Sch\u00f6pfers aus dem Nabel von Vishnu, dem Illusionsexperten. Interpretiert darf gr\u00fcndlich werden, aber daran zweifeln nicht. Aber vielleicht waren die Stories ja eh gedacht als Anregung zu tieferem Wissen und tieferer Weisheit, das k\u00f6nnen sie ja auch zuweilen. Der Mann, der heute sprach, erinnerte mich daran, dass heute der 1. April ist. Man wei\u00df ja selbst aus Erfahrung, wie schwer es ist, einen guten Aprilscherz zu gestalten, der im Rahmen einer gewissen Erheiterung bleiben konnte, und davon sprach er auch. Dass Lachen zwar gesund sei, wie wir alle wissen, aber es gibt auch ein Lachen, das nicht gesund ist, das kennen wir auch alle. Das schlimmste Beispiel kam f\u00fcr mich durch einen Film vom Warschauer Ghetto, in dem deutsche Soldaten sich lustig machten \u00fcber die geisterhaft wirkenden Ghettobewohner, deren Schicksal sie selbst erzeugt hatten. Der Priester erz\u00e4hlte, dass in der Bibel auch Lachen vorkommt und nannte eine Stelle, wo aus Erleichterung und Freude das Volk, oder warn&#8217;s die J\u00fcnger von Jesus, in freudiges Lachen \u00fcber etwas ausbrachen. So, wie die Nikolausm\u00fctze wider jeden kulturellen Zusammenhang in Indien gut ankam und auch h\u00e4ufig von Frauen gekauft und getragen wird, so nistete sich auch der Aprilscherz ein, obwohl wir aus dem Westen ja selbst nicht wussten und wissen, wo er urspr\u00fcnglich herkam. Der Priester hat es erz\u00e4hlt, aber ich habe es vergessen, auch weil ich seinen Punkt gut fand und etwas dar\u00fcber nachdachte. Mir fiel ein, wie die Inder einmal in meiner Gegenwart sich freuten, einen ihnen bekannten Mann in die n\u00e4chste Stadt zu schicken, weil seine Mutter dort angeblich eingeliefert worden w\u00e4re. HAHAHA?April\/April? Nein! Der Tod, der gerne hinter Scherzen lauert, der zynische Angriff, die Herablassung, Die H\u00e4nselei, die Entw\u00fcrdigung, das Reinlegen. Das Verst\u00e4ndnis, dass auch der Scherz, sofern man ihn beim Sich-Bilden beobachten kann, keine Waffen tragen sollte, auf jeden Fall nicht schaden. Am besten sein lassen, wenn man nicht sicher ist, sich in der n\u00f6tigen Heiterkeit zu bewegen, um einen harmlosen Scherz zu landen, wenn er denn Heiterkeit ausl\u00f6sen kann. Menschen sind\u00a0 nicht nur (u.a.) devot, sondern auch gutgl\u00e4ubig, und au\u00dferdem ist niemand lachverpflichtet. Man unterscheidet\u00a0 auch zu Recht zwischen hellem und schwarzem Humor, und wenn man gar nicht teilnehmen m\u00f6chte bei etwas f\u00fcr die Anderen Lustigem, was man gar nicht selbst lustig und zum Lachen findet, dann hat man weitere, kraftvolle Optionen, oder kann sich beizeiten tiefer mit ihnen besch\u00e4ftigen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ich die Gewohnheit wieder aufgegriffen habe, an manchen Morgenden w\u00e4hrend des Schminkprozesses die WDR5 Nachrichten zu h\u00f6ren, schalte ich dann manchmal kurz vorher ein, um den Zeitgong nicht zu verpassen und lande dadurch in einer protestantischen oder katholischen Rede innerhalb des &#8222;Kirche in WDR5&#8220; Programms, was mich wiederum an indische Priester erinnert, die einen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7410","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7410"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7417,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7410\/revisions\/7417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}