{"id":7390,"date":"2019-03-29T10:04:20","date_gmt":"2019-03-29T10:04:20","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7390"},"modified":"2019-03-29T10:06:08","modified_gmt":"2019-03-29T10:06:08","slug":"7390","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7390","title":{"rendered":"formlos"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7393\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190329_0943581-194x300.png\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190329_0943581-194x300.png 194w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190329_0943581.png 499w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7392\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190329_0939542-e1553850377210-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190329_0939542-e1553850377210-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190329_0939542-e1553850377210-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190329_0939542-e1553850377210-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/p>\n<h5>Ist man zuweilen von Stellen des Uneinsichtigen benebelt, muss man Geduld aktivieren. Was oft f\u00fcr Beobachter der Lebenssituationen an einem ganz klar erkennbar erscheint, kann f\u00fcr einen selbst lange ungreifbar bleiben, weil man eben gar nicht hineinsehen kann, bzw. oft woanders nach L\u00f6sung und Erl\u00f6sungen von dem schaut, was im Triebwerk eine St\u00f6rung verursacht hat. Wann und wo und in welchem Teil der Geschichte hat etwas derart sprachlos gemacht, dass man unter Umst\u00e4nden gar nicht wei\u00df, dass es daf\u00fcr einen Ausdruck gibt. Man kann angeregt und begleitet werden, ja, welch ein Gl\u00fcck, dass es das gibt, gute Begleitung. Man kann auch abgelenkt werden und in die Irre gef\u00fchrt, wenn einem keiner die Unterscheidungen beigebracht hat. Oder man k\u00f6nnte sich w\u00fcnschen, dass (mehr) Eltern verstehen, dass ihre Kinder f\u00fcr sich selbst gekommen sind, so ehrenwert die Elternschaft auch sein mag, aber wenn sie von Herzen gew\u00fcnscht und von da an durchgef\u00fchrt wird, ist ja auch nicht zu bef\u00fcrchten, dass man eines Tages als unbrauchbar abgeh\u00e4ngt werden k\u00f6nnte, obwohl auch das wie alles andere im Ungewissen lagert, wo es sich in fl\u00fcchtigem Dunst aufl\u00f6st. Und die Vernetzung ist ins Blickfeld ger\u00fcckt. Jede\/r lernt, sich in der Matrix so zu bewegen, wie es dem momentanen Seinszustand am besten entspricht. Alle haben nahezu ohne Ausnahme Zugang zum Netz erhalten, was die Frage nicht kl\u00e4rt, wie und wo und womit ich selbst eigene Str\u00e4nge in die Hand nehme und zu weben beginne, was mir erforderlich erscheint. Und wenn nichts gewebt werden muss und die Muster eines Tages dem sich Wiederholenden nicht ausweichen k\u00f6nnen, kann man sich unter Umst\u00e4nden in die Vorstellung des, nein, eben nicht des Musterhaften, sondern eher des Musterlosen begeben. Es gibt zweifellos Bedingungen, die nicht von Gehirnen erschaffen wurden. Es ist so, dass sie schon immer da waren und weiterhin existieren w\u00fcrden und werden, auch wenn, wie manchmal geunkt wird, der Mensch auch ein sich selbst zerst\u00f6rendes Auslaufmodell sein sollte oder k\u00f6nnte. Wir wissen es nicht, und doch ist die kosmische Ausgleichung sp\u00fcrbar vorhanden. Wie k\u00f6nnte sich das Ganze sonst verhalten, wie es sich verh\u00e4lt. Sodass man durch eigene Erfahrung davon ausgehen kann, dass im finstersten Dunkel, sei es im Innen oder im Au\u00dfen, wie selbstverst\u00e4ndlich ein Licht auftauchen muss, da es keine Wahl hat, sich der Bedingung zu f\u00fcgen oder nicht. Hier, davon bin ich \u00fcberzeugt,\u00a0 hier an diesem formlosen Punkt, kann das Individuum seine oder ihre tiefste und hellste Lebensfreude erfahren.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist man zuweilen von Stellen des Uneinsichtigen benebelt, muss man Geduld aktivieren. Was oft f\u00fcr Beobachter der Lebenssituationen an einem ganz klar erkennbar erscheint, kann f\u00fcr einen selbst lange ungreifbar bleiben, weil man eben gar nicht hineinsehen kann, bzw. oft woanders nach L\u00f6sung und Erl\u00f6sungen von dem schaut, was im Triebwerk eine St\u00f6rung verursacht hat. 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