{"id":7335,"date":"2019-03-21T08:34:43","date_gmt":"2019-03-21T08:34:43","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7335"},"modified":"2019-03-23T09:29:10","modified_gmt":"2019-03-23T09:29:10","slug":"schmerzlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7335","title":{"rendered":"schmerzlich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7337\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190321_063316-300x284.png\" alt=\"\" width=\"286\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190321_063316-300x284.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190321_063316-768x727.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190321_063316.png 932w\" sizes=\"auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7336\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190320_180557-208x300.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"273\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190320_180557-208x300.jpg 208w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190320_180557.jpg 311w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/p>\n<h5>Manchmal, wenn man willentlich oder unwillentlich in Kontakt mit den laufenden Katastrophen kommt, in denen M\u00fctter ihre Kinder und Kinder ihre M\u00fctter oder V\u00e4ter verlieren, oder man h\u00f6rt von jemandem, meistens irgendwo im Land bekannt, der oder die nach langer Krankheit von &#8222;uns&#8220; gegangen ist, dann frage ich mich manchmal, wie sie wohl mit dem Schmerz umgehen. Mit dem Schmerz und mit den Schmerzen. Es ist erstaunlich, wie auch der Schmerz eines anderen Wesens einen ergreifen kann. Wie es einem fast leichter vorkommen m\u00f6chte, den Schmerz zu haben, als ohnm\u00e4chtig den Schmerz eines Anderen wahrnehmen zu m\u00fcssen, diese Hilflosigkeit, dieser innere Aufruhr, der bek\u00e4mpft werden muss, will man nicht selbst mit diesen Zust\u00e4nden zus\u00e4tzlich belasten. Man muss einen Umgang damit finden. Es ist die Liebe zwischen den Wesen, die es so tief und schwer macht, beim Leiden des oder der Anderen dabei zu sein. Auch die eigene Herzenskraft wird oft und gerne \u00fcbersch\u00e4tzt. Man muss sich im richtigen Moment an Experten wenden, damit die eigenen Wahrnehmungen \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnen. Einmal war ich dabei als Begleitung einer Frau, deren Mann im Koma lag und der Arzt die M\u00f6glichkeit in Erw\u00e4gung zog oder vorstellte, die lebenserhaltende Maschine abzustellen, aber es wurde von der Ehefrau als unm\u00f6glich gesehen. Der Mann kam zur\u00fcck mit keinerlei Einschr\u00e4nkungen und konnte noch eine gute Zeit leben. Ich erinnere mich noch, dass wir in dieser Zeit f\u00fcr ihn meditierten und in kindlicher Weise davon \u00fcberzeugt waren, dass wir sp\u00fcrten, dass er noch da war. Vielleicht ja auch gar nicht kindlich. Wir hatten viel Liebe f\u00fcr ihn und waren besorgt. Jetzt will ich doch noch erw\u00e4hnen, dass mir all diese Gedanken heute fr\u00fch wegen unserer Katze kommen, die seit gestern verwundet und krank herumliegt, bevor wir sie heute zum Arzt bringen und zum Gl\u00fcck mehr dar\u00fcber erfahren k\u00f6nnen, was wohl mit ihr passiert ist. Sonst putzmunter, kann sie kaum noch laufen. Mir fiel an mir auf, dass mir alles verd\u00fcstert schien, drau\u00dfen noch k\u00e4lter als sonst, innen hatte sich etwas zusammen gezogen. Es war die Sorge um ihr Wohlbefinden, um die Zeit, die es mit ihr nun durchzustehen gilt. Verwundetes, geliebtes Wesen, da ist zuerst mal nicht mehr viel Raum f\u00fcr anderes.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Manchmal, wenn man willentlich oder unwillentlich in Kontakt mit den laufenden Katastrophen kommt, in denen M\u00fctter ihre Kinder und Kinder ihre M\u00fctter oder V\u00e4ter verlieren, oder man h\u00f6rt von jemandem, meistens irgendwo im Land bekannt, der oder die nach langer Krankheit von &#8222;uns&#8220; gegangen ist, dann frage ich mich manchmal, wie sie wohl mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7335","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7335","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7335"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7335\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7355,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7335\/revisions\/7355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}