{"id":7181,"date":"2019-03-01T05:23:30","date_gmt":"2019-03-01T05:23:30","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7181"},"modified":"2019-03-01T05:28:05","modified_gmt":"2019-03-01T05:28:05","slug":"kaanaphusi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7181","title":{"rendered":"kaanaphusi"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7182\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190301_071605-189x300.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190301_071605-189x300.jpg 189w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190301_071605-768x1220.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190301_071605-644x1024.jpg 644w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190301_071605.jpg 1078w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7183\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190228_123823-248x300.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190228_123823-248x300.jpg 248w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190228_123823-768x930.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190228_123823-845x1024.jpg 845w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190228_123823.jpg 1061w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/p>\n<h5>Es hat gerade in der Luft so etwas wie die Stille vor dem Sturm. Man wei\u00df, dass Terroristen manchmal &#8222;Schl\u00e4fer&#8220; genannt werden, aber vor allem sind sie wach und planen neue Untaten. Auf der Seite der Times of India&#8220;, wo die Kolumnen versammelt sind, werden Vorschl\u00e4ge gemacht, wie das Individuum helfen kann, Terrorismus zu \u00fcberwinden. Erleuchtung wird vorgeschlagen, man wei\u00df nicht, ob man lachen oder weinen soll. Nat\u00fcrlich ist das hilfreich, wenn eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl, vorzugsweise die kritische Masse, den Quantensprung in eine neue Ebene des Bewusstseins schafft, und vielleicht ist ja auch schon vieles unterwegs, was man vorher f\u00fcr unerreichbar hielt, aber das kann und wird nicht sein, dass dadurch der Terrorismus besiegt wird. Von Besiegen ist gar nicht die Rede. Oder doch? Die leisen \u00c4ngste besiegen, die ihre reptilartigen Formen aus den Wassern der Tr\u00fcbnis hervorheben und einem alles M\u00f6gliche ins Ohr tr\u00e4ufeln, &#8222;kaanaphusi&#8220; (Hindi:Ohrgefl\u00fcster) also, wenn es so ein bisschen am Rande auch ums eigene Leben geht. Schafft man es, sich gelassen in einer Gro\u00dfstadt (Delhi) zu bewegen, in der gerade h\u00f6chste Alarmstufe ist, dann auf allen Flugh\u00e4fen, internationale Fl\u00fcge sind bereits gestrichen worden, wird meins fliegen, und dann fliegen wir \u00fcber Pakistan, oder fliegen wir mal nicht \u00fcber Pakistan, wenn der Luftraum gesperrt ist. Und wie w\u00e4re es dann, wenn man nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df dort hink\u00e4me, wohin man doch gebucht ist. Gut, noch sind es eher beunruhigende Momente als \u00c4ngste, aber es lohnt sich, mal zu erleben, wie schnell Wahrnehmungen sich verwandeln k\u00f6nnen. Menschen stranden \u00fcberall auf der Welt und werden aus ihren Pl\u00e4nen geworfen, das verlangt einem was ab, ist aber lehrreich und l\u00e4sst einen nachdenken \u00fcber die Fl\u00fcchtigkeit und das Geschenk des Daseins, und dass man auch verschwinden kann, ohne eines nat\u00fcrlichen Todes zu sterben. Das ist auch nicht die einzige Zutat in der Abschiedsstimmung-und runde am See, wo immerhin noch einige Pelikane auf dem See ruhen mit eingezogenen Schn\u00e4beln, wie riesige Eier in den Himmelsspiegel gesenkt. Gute Augenblicke mit denen, mit denen man sich vertraut machen konnte, der leckere Chai, den Lakshmi-Kant jeden Morgen f\u00fcr den Sadhu, den Priester und mich an den See brachte, und die Gespr\u00e4che, die m\u00f6glich waren \u00fcber buchst\u00e4blich Gott und die Welt. Die paar Rosen, die mir an anderer Stelle Ashok jeden Tag in die Hand dr\u00fcckte, und heute zum Abschied eine ganze T\u00fcte voll, Rosen aus den W\u00fcsteng\u00e4rten. Nun m\u00fcssen die Dinge geordnet werden, was bleibt hier, was geht mit. Noch ist meine Vision vom b\u00fcrdelosen Wandern noch nicht rund. Aber muss ja auch nicht. Aufgehende und versinkende Sonne, aufsteigender und verschwindender Mond. Manchmal strahlend und aufdringlich, manchmal anwesend im Verborgenen. Nach diesem Kriegsgebrodel wird nichts mehr sein wie vorher. Aber dann: war jemals etwas wie vorher?<\/h5>\n<p>Das Bild des Kriegsbombers aus der Times habe ich mit einem Tr\u00f6pchen verbliebenem Aberglauben von der Wirkungskraft des Einzelnen nach oben gelenkt (statt in dei Richtung der Zukunft). Soll es dort verpuffen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es hat gerade in der Luft so etwas wie die Stille vor dem Sturm. Man wei\u00df, dass Terroristen manchmal &#8222;Schl\u00e4fer&#8220; genannt werden, aber vor allem sind sie wach und planen neue Untaten. 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