{"id":7175,"date":"2019-03-02T03:16:29","date_gmt":"2019-03-02T03:16:29","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7175"},"modified":"2019-03-02T03:36:24","modified_gmt":"2019-03-02T03:36:24","slug":"wo-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7175","title":{"rendered":"wo"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7145\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190224_074925-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190224_074925-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190224_074925-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190224_074925-768x767.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190224_074925-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190224_074925-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190224_074925-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190224_074925.jpg 1045w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<h5>Die Poetin Tamara Ralis sandte mir vor einiger Zeit ein paar Zeilen \u00fcber meine (gepinselten) Bilder. Sie sagte:<\/h5>\n<h4>&#8218;Deine Bilder . die Gesichter, die aus Erdformationen blicken . sind eine Welt f\u00fcr sich, geheimnisvoll und sch\u00f6n. Als w\u00e4ren sie in Pmpeii aus Vulkanstaub hervorgeholt. Sie scheinen aus einem inneren, best\u00e4ndigem Feuer zu entstehen. Ein nur scheinbar ruhiger Berg entl\u00e4sst seine Urgestalten.&#8216;<\/h4>\n<h5>Es ist anregend, wenn Poeten etwas beschreiben, was man gemacht hat. Sie haben ihren eigenwilligen Tiefblick, der sich in Worten ausdr\u00fcckt, die man so selbst nicht h\u00e4tte finden k\u00f6nnen, daher er\u00f6ffnen sie einem einen Zugang zu sich selbst durch das, was man bei der Aufnahme des Gesagten f\u00fchlt. Um die Worte muss oft gerungen werden, da sie sich, wenn ausgerichtet, m\u00f6glichst in die N\u00e4he des Ungewissen wagen, wo mehr Raum zur Verf\u00fcgung steht als bei den Gewissheiten. Auch hier kommt es darauf an, was man zulassen kann und was zum Vorschein kommt von dem Schatz der Worte, der einem zug\u00e4nglich war und ist, und auch hier wei\u00df man oft nicht, wie es ausgeht, und ob es \u00fcberhaupt jemals ausgeht, vielleicht ist hier die Flamme gemeint, das innere Feuer. Das Entlangwandern am Faden des eigenen Labyrinthes f\u00fchrt ganz sicherlich zum Ort, wo die Flamme geh\u00fctet werden kann und muss, und gen\u00e4hrt und gesch\u00fctzt. Das Bild \u00fcbt auf einen selbst eine andere Wirkung aus als das Wort, man steuert noch, ja, aber wohin, man erschafft Anwesen und l\u00e4sst sie vergehen, ja, aber welche Orte setzen sich durch, welche Blicke gen\u00fcgen dem inneren Wesen, sodass man auch Einhalt bieten kann, wenn es klar wird, was sich zeigen will. Was will sich zeigen? An welchem wahrlich geheimnisvollen Ort im Inneren wird etwas verstanden, was auch oft genug ohne Worte auskommen kann, dann aber doch wieder nicht. Manchmal werden einem Worte geschenkt, die einem einen neuen Einblick gew\u00e4hren in das Anwesende. Auch hier muss immer erweitert werden durch den Kontakt, der besteht mit der Welt: wie sich da drau\u00dfen auf dem Marktplatz die Liebgewonnenen gegen den kalten W\u00fcstenwind sch\u00fctzen mit so wenig Optionen in der Gefangenschaft ihres Bildes, das von Pflichten beschwert ist. Auch wenn man selbst Sorge empfindet um das Entschwinden des poetischen Geistes, der so dringend gebraucht wird als Tor und T\u00fcr und Treppen ins Unvorhergesehene, in dessen Obhut man des eigenen Wesens gewahr werden kann, so ist doch alles da und ist Empf\u00e4ngnis und Zugelassenes zugleich. Ist die Liebe einmal entbunden, wo soll sie haltmachen&#8230;<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Poetin Tamara Ralis sandte mir vor einiger Zeit ein paar Zeilen \u00fcber meine (gepinselten) Bilder. 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