{"id":7105,"date":"2019-02-20T03:36:35","date_gmt":"2019-02-20T03:36:35","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7105"},"modified":"2019-02-20T03:51:23","modified_gmt":"2019-02-20T03:51:23","slug":"super-schnee-von-gestern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7105","title":{"rendered":"Super-Schnee von gestern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7106\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190219_192350-215x300.png\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"447\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190219_192350-215x300.png 215w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190219_192350.png 411w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<h5>Das war doch wieder so ein Klassiker: in der &#8218;Times of India&#8216; stand gestern ein halbseitiger Artikel \u00fcber die unter keinen Umst\u00e4nden zu verpassende Besonderheit dieses Vollmondes, ein Super &#8218;Snow&#8216; Moon&#8216;, ja, selbst schuld, wer d e n verpasst, denn der oder die muss\u00a0 bis\u00a0 2026 warten, bis so einer wieder geboten wird am Himmelszelt. Man z\u00e4hlt heimlich an den Fingern, ob man das noch schafft zeitlich, aber wer will schon warten bis 2026, man dachte ja schon gestern, er sei voll, aber nein, dann noch voller und leuchtender und der Erde sehr nah, das will man doch erleben, denn der Artikel vermittelt einem das Extra Special. Ein indischer Astro-Photograph (!?) wird mit der einleuchtenden Bemerkung zitiert, dass er gro\u00df sein wird, dieser Mond, aber nicht so blutrot wie der letzte hochkar\u00e4tig gehypte Superrotblutmond, weil es ja keine Finsternis gibt. Ach so. Keiner aber erkl\u00e4rt, wo der &#8222;Schnee&#8220; im Schneemond herkommt, nur, dass er in manchen Kulturen &#8217;snow moon&#8216; genannt werden soll. Ah ja, mmh. Astrophysiker, liest man weiter, nennen ihn auch einen perigean full moon, und man lernt weiter, dass das ein Vollmond ist, der da ist, wo der Satellit am n\u00e4chsten zur Erde kommt in seinem &#8218;elliptischen Orbit&#8216;, wof\u00fcr ich, wegen der korrekten Schreibweise, meinen Translater bem\u00fchen muss, abgesehen vom nicht stattfindenden Aha. Und dass an der K\u00fcste Fluten zu erwarten sind. So, nun ist man pr\u00e4pariert f\u00fcr etwas Bewegendes und man, beziehungsweise ich mache mich auf zur h\u00f6chsten Terasse, die ich kenne, und von der ich gleichzeitig die V\u00f6gel im Auge habe, die wegen der neuen, scheu\u00dflichen Nacht-Beleuchtung um den See herum auch nachts wahrnehmbar sind. Ich bin auch die Einzige, die den Mond anstarrt, der mir wegen der paar Zentimeter, die er gr\u00f6\u00dfer sein soll, jetzt nicht viel anders vorkommt als die anderen Vollmonde. Ich hole Maat, eine spanische Fashion-Designerin, zum Hinstarren, aber sie tut mir zuliebe so, als s\u00e4he sie auch was Gr\u00f6\u00dferes, will aber lieber \u00fcber ihre Probleme mit den Schneidern reden und die 100 Designerteile, die bis Ende Februar in Spanien eintreffen m\u00fcssen, und dass ihr das Wasser bis zum Hals steht. Ich selbst bin gerade etwas unzufrieden mit der Qualit\u00e4t meiner Smartphone-Kamera, die aus dem Nichts kein Mehr machen kann. Aber siehe da!, als ich meine Bilder, die sich von der Umgebung des lunaren Aufstiegs und dem Leuchtschild des Hotels &#8218;Nirwana&#8216; schwer trennen lie\u00dfen, als ich also das, was m\u00f6glich war, nachher anschaute, gefiel mir am meisten das Licht auf dem Harlekin-Haus, das man oben hoffentlich sehen kann, oder sehe nur ich es und freue mich \u00fcber eine der mysteri\u00f6sen Befindlichkeiten, die uns Menschen ergreifen k\u00f6nnen, z.B. dar\u00fcber, dass ich diesen Ausdruck eines Geb\u00e4udes nie h\u00e4tte sehen k\u00f6nnen ohne den Supersnowmond. In der Nacht kam starker Regen, und ich f\u00fcrchtete schon um die letzten paar Pelikane, die noch am Wasser ausharren und\u00a0 auf Fische warten, oder auf Zeichen des Abflugs. Aber sie waren noch da. Alles war noch da, und auch ich war da.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war doch wieder so ein Klassiker: in der &#8218;Times of India&#8216; stand gestern ein halbseitiger Artikel \u00fcber die unter keinen Umst\u00e4nden zu verpassende Besonderheit dieses Vollmondes, ein Super &#8218;Snow&#8216; Moon&#8216;, ja, selbst schuld, wer d e n verpasst, denn der oder die muss\u00a0 bis\u00a0 2026 warten, bis so einer wieder geboten wird am Himmelszelt. 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