{"id":7019,"date":"2019-02-08T04:50:22","date_gmt":"2019-02-08T04:50:22","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7019"},"modified":"2019-02-12T05:18:19","modified_gmt":"2019-02-12T05:18:19","slug":"bewegen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7019","title":{"rendered":"bewegen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-7020\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190207_0909511-e1549598040545-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190207_0909511-e1549598040545-300x169.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190207_0909511-e1549598040545-768x432.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190207_0909511-e1549598040545-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<h5>Das Bild zeigt einen sich ausruhenden Hund. Nat\u00fcrlich kann man es auch als ein Wandgem\u00e4lde sehen, oder als Schiffe der Fremdlinge, die durch ein Irgendwo ziehen. Da die Zugst\u00e4ndnisse, die Menschen an ihr Erleben machen, um einer Norm zu entsprechen, auf die man sich einigt, da also diese Zugest\u00e4ndnisse immer zu Gesellschaften und Nationen f\u00fchren, und zu Gesetzen und Verpflichtungen, wird in diesem als notwendig betrachteten Experimentierfeld oft vergessen von uns allen, dass wir nichts anderes sein k\u00f6nnen als Wesen, die ein unbedingtes Recht auf Freiheit und die Gestaltung ihres Daseins haben, auch wenn das oft nicht so aussieht und auch nicht wirklich beigebracht wird. Einer Illusion, der man auch leicht verf\u00e4llt, ist der Gedanke, dass die neuen Generationen immer Neues und Frisches erschaffen, das kann ich nicht wirklich sehen. Nat\u00fcrlich ver\u00e4ndert sich auch automatisch alles, was sich bewegt, und selbst das, was sich nicht zu bewegen scheint, bewegt sich. Die Tatsache, dass und vor allem zu welchem Ausma\u00df diese neue Generation zum Beispiel in ihren Smartphones versinkt, sehe ich auch oft als eine Verlagerung der Anbetung, die man glaubt, dadurch verlassen zu k\u00f6nnen. Aber es wird meist nur verlagert und gar nichts ver\u00e4ndert, es wird arrangiert geheiratet und zu den Schwiegereltern gezogen und endlos gelitten, und die Erotik des Leidens wird auch entdeckt. Doch, es gibt sie, vor allem auch in Religionen, wo Leiden etwas ist, was man durch Glauben auferlegt bekommt, und nicht erkennt aus der eigenen Erfahrung und ihren Zusammenh\u00e4ngen, dass der Weg frei gemacht werden muss durch Pr\u00fcfungen, ja, die zu bew\u00e4ltigen sind. Keiner sagt, dass es leicht ist, aber am schwersten ist es wohl zu erkennen, dass man der Architekt der eigenen Bauweise ist. Ja, das Leben ist auch einfach gef\u00e4hrlich, und alles kann jederzeit passieren. Aber das Leben und das Know-How, wie man es lebt, sind ganz eng verbunden und wirken st\u00e4ndig aufeinander ein. Das ist ja gerade die Kunst, dass ich es kontinuierlich mit dem, was ich aus mir und meinem Schicksal gemacht habe, bew\u00e4ltigen muss. Ich muss das Labyrinth meines eigenen Wesens durchdringen und durchwandern, damit der Weg frei wird zu dem, was als Mich auf mich wartet, und die not-wendige Frage dazu, und der uralte Spruch im fernen Delphi. Wir schalten innerlich um und sehen in einer filmartigen schwarz\/wei\u00df Szene, die an Cocteau erinnert, \u00fcberall auf der Welt Menschen herumstehen, die bei sich angekommen sind. Sie haben die dunklen F\u00e4den ihrer \u00c4ngste losgelassen und sind bereit, im vollkommen Ungewissen anwesend zu sein. Jahrtausende ziehen vor\u00fcber wie m\u00e4chtige V\u00f6gel auf den Wassern der Ewigkeit. Auf einmal kommt Leben ins Bild. Menschen fragen sich erstaunt, ob sie geschlafen haben.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild zeigt einen sich ausruhenden Hund. Nat\u00fcrlich kann man es auch als ein Wandgem\u00e4lde sehen, oder als Schiffe der Fremdlinge, die durch ein Irgendwo ziehen. 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