{"id":7007,"date":"2019-02-06T05:15:52","date_gmt":"2019-02-06T05:15:52","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7007"},"modified":"2019-02-06T05:24:59","modified_gmt":"2019-02-06T05:24:59","slug":"7007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=7007","title":{"rendered":"definieren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7008\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190206_0806501-e1549427392312-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"472\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190206_0806501-e1549427392312-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190206_0806501-e1549427392312-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190206_0806501-e1549427392312-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><\/p>\n<h5>Dieses Tuch, mit gut 10 Meter L\u00e4nge, liegt schon seit Tagen herum und tr\u00e4gt da, wo es hinbewegt wird, manchmal auch zu vorsichtigen Schritten bei. Das menschliche Kopfsch\u00fctteln, das f\u00fcr jeden von uns dazu da ist, sich ab und zu mal auslassen zu k\u00f6nnen \u00fcber das, was jeder so als Dummheit oder Ignoranz der anderen Menschen bezeichnet , ist\u00a0 aber als Grundhaltung\u00a0 nicht zu gebrauchen, schon weil jeder davon ausgeht, dass man selbst da, wo Andere dumm erscheinen, es besser handhaben k\u00f6nnte, was nicht beweisbar ist. Sich ganz auf das Sein als lebendiges Vorkommen einzulassen, hei\u00dft ja nicht, dass man Meinungen z\u00fcchten muss \u00fcber die Dinge oder unbedingtes Wissen ansammeln, oder einschreiten in die Geschehnisse, sondern man sucht mit dem Auge vielleicht eher einen inneren Ort, der sich naturgem\u00e4\u00df nicht definieren l\u00e4sst, so, wie in letzter Konsequenz nichts Vorhandenes und Aufgetauchtes seiner jeweils gegebenen Definition wesensm\u00e4\u00dfig entspricht, sondern es ist die Sprachkultivierung unter Menschen, die merken, dass sie sich sonst nicht wirklich verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen \u00fcber das, was sie im Inneren bewegt. Es ist auch bekannt, dass man ein ganzes Leben lang, wie auch immer lang das sein mag, sein Inneres von au\u00dfen her n\u00e4hren kann, ohne vielleicht zu wissen, dass es ein Inneres gibt. Oder das Innere wird einfach so mitgebommen, weil es ja immer da ist. Aber wie soll es, ohne aktiviert zu werden, ins Bewusstsein kommen? Das Aktivieren der Sicht im Hinblick auf ein Sehen von dem, was da ist, manchmal mit eigenem Kolorieren, dann wieder ohne, kann ja eine sehr gro\u00dfe Freude sein. Zum Beispiel das blaue Tuch am No-Photo-Sign. Wer wei\u00df schon, was passiert ist, au\u00dfer den Eingeweihten. Ich habe dann auf dem R\u00fcckweg noch eine andere Art von Eingeweihtem getroffen, und zwar sa\u00df der Verstummte, von dem ich neulich schon mal erz\u00e4hlt habe, der Beweise hatte, dass Aliens seiner Wahrnehmung nach auf der Erde angekommen sind, er sa\u00df also auf einem Stein und ich fragte ihn in Englisch, ob er sie getroffen hat. Er sagte &#8218;Wahrheit ist Wahrheit. Wenn man die Augen schlie\u00dft, verschwinden die Grenzen&#8216;. . Er sagte es tats\u00e4chlich. Ich konnte nicht antworten, was auch? Aus welchem Ort heraus spricht er? Mir hat diese \u00dcbung immer gefallen, wo man sein Bewusstsein so weit dehnt wie nur m\u00f6glich. Damit einerseits alles, was da ist, auch in einem selbst sein kann, und andrerseits diese immense Freiheit, mit allem Vorgefundenen angemessen umzugehen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Tuch, mit gut 10 Meter L\u00e4nge, liegt schon seit Tagen herum und tr\u00e4gt da, wo es hinbewegt wird, manchmal auch zu vorsichtigen Schritten bei. 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