{"id":6972,"date":"2019-02-02T04:59:05","date_gmt":"2019-02-02T04:59:05","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6972"},"modified":"2019-02-02T13:13:04","modified_gmt":"2019-02-02T13:13:04","slug":"innen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6972","title":{"rendered":"bemerken"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6974\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190202_0734051-300x294.png\" alt=\"\" width=\"328\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190202_0734051-300x294.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190202_0734051-768x751.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190202_0734051.png 970w\" sizes=\"auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px\" \/><\/p>\n<h5>Was haben wir, beziehungsweise ich, denn so Bemerkenswertes\u00a0 in der inneren Stille erfahren, sodass sich (m)ein ganzes Leben in diese Richtung orientieren und strecken konnte. Die unz\u00e4hlbaren Stunden in den Jahren, die wir zusammensa\u00dfen, bem\u00fcht um das, was uns als das Wesentliche erschien, gemessen an einer bestimmten Entscheidung, von der man wusste, dass sie f\u00fcr diejenigen, die Geschmack daran fanden, immer schon verf\u00fcgbar war. Der Genuss der kosmischen Raumweite, in der nun endlich keine Spur von Begrenzung zu erfahren war. Das f\u00fcr viele schmerzhaft zu erlernende Sitzen im vom Westen so benannten &#8222;Schneidersitz&#8220;, in dem kein Schneider mehr sitzt, der aber als ideale Sitzform, in der der K\u00f6rper sich selbst als eine Art Stuhlger\u00fcst erf\u00e4hrt,\u00a0 dadurch geistige Entspannung erm\u00f6glichen\u00a0 kann. In meiner damaligen Praxis und der Praxis der Jain Yogis werden die Augen nicht geschlossen. Man lernt, sich\u00a0 mit offenen Augen im Inneren aufzuhalten und dort zu stabilisieren. Ich erinnere mich aber auch an die Phase, in der ber\u00fcckende Ph\u00e4nomene stattfanden. Das kann dem seherischen Auge eine gewisse Ekstase verleihen, bevor man das Gl\u00fcck hat, darauf hingewiesen zu werden, wie tr\u00fcgerisch sich Ph\u00e4nomene gestalten k\u00f6nnen, und dass sie im Innenraum durchaus nicht erstrebenswert sind. Auf jeder Ebene denkt man gerne einmal, man sei auf das Wahre gesto\u00dfen, bevor es weitergeht, bis man z\u00f6gert, ob es sich hier \u00fcberhaupt noch um ein &#8222;Weitergehen&#8220; handelt, oder vielmehr um den Aufenthalt in einem inneren, im Lebendigen sachte rotierenden Etwas, das sich mehr als eine Seinsweise darbietet als ein ichgesteuerter Lebenskampf. D e r allerdings kann nicht \u00fcbersprungen werden, will man wissen, wie man da hinkommt, wo man letztendlich sein m\u00f6chte. Ich denke, dass jeder Mensch, der eine bestimmte Entscheidung getroffen hat, wie er oder sie das Leben zu steuern gedenkt, eine tiefe Freude empfindet, wenn das gelungen ist. Da mir pers\u00f6nlich die Entscheidungsfreiheit mit dem, was Menschen auf diesem Planeten erm\u00f6glicht wird, immer immens vorkommt, frage ich mich manchmal, was wohl mit dem hohen Prozentsatz ist, der oft genannt wurde und wird, zu dem der Mensch noch nicht hingereift sei in seinem Potential. Ist es nicht so, dass es der &#8222;Raum\/Space\/Kosmos selbst ist, den wir verloren haben durch immer enger sich formierende Denk-und Materie Konstrukte und Produkte, die einem klammheimlich vorgaukeln k\u00f6nnen, man sei in erweitertem Space angekommen und w\u00fcrde dort zusammen einen neuen Weg bahnen, vorzugsweise mit Hilfe von k\u00fcnstlicher Intelligenz.\u00a0 Intelligenz, die dringend neu definiert werden muss, will man dem Anspruch des Illusion\u00e4ren nicht in die Falle gehen. Letztendlich ist es der Geist, der Raum und die Zeit, die sich beugen und kr\u00fcmmen, und wer wei\u00df, ob es hier einen Ausweg gibt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was haben wir, beziehungsweise ich, denn so Bemerkenswertes\u00a0 in der inneren Stille erfahren, sodass sich (m)ein ganzes Leben in diese Richtung orientieren und strecken konnte. 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