{"id":6724,"date":"2018-12-29T05:55:32","date_gmt":"2018-12-29T05:55:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6724"},"modified":"2018-12-29T06:44:44","modified_gmt":"2018-12-29T06:44:44","slug":"urspruenglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6724","title":{"rendered":"urspr\u00fcnglich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6728\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181229_100811-85x300.png\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181229_100811-85x300.png 85w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181229_100811-290x1024.png 290w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181229_100811.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 96px) 100vw, 96px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6680\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_165827.png\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"339\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6727\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181229_100700-85x300.png\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181229_100700-85x300.png 85w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181229_100700-289x1024.png 289w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181229_100700.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 96px) 100vw, 96px\" \/><\/p>\n<h5>Man muss bedenken, dass, wann auch immer in der Zeitspanne der uns bekannten Menschheitsgeschichte ein Mensch etwas wissen wollte, ein Andrer da sein musste, der dieses Wissen hatte oder zumindest zu haben schien. Durch die Kindheit hindurch sind es die meisten Menschen ja gewohnt, dass einem erkl\u00e4rt wird, wie die Sachen funktionieren, und so werden hier die Einstellungen schon ziemlich gut festgelegt. Sie sind immer an die Gesellschaften bzw. die Kulturen gebunden und an die Art und Weise, wie die jeweilige Familie mit dem umgeht, was vor ihnen passiert. Ein indischer Wissens-Halter erz\u00e4hlte mal, dass die Buddhisten einen hohen Lama wohl missverstanden h\u00e4tten, der vor seinem Tod lehrte, man solle beim Meditieren an die Nasenspitze schauen. Millionen schauten daraufhin auf die Nasenspitze und gr\u00fcndeten Schulen mit Nasenschauknowledge, und wirklich gemeint war wohl nur, man solle hinschauen, wo und wer man da ist. Schlicht, wie sowas immer klingen kann, f\u00fchrt es doch zur Urfrage zur\u00fcck. H\u00e4lt man die Erkundung der eigenen Person f\u00fcr einen wesentlichen Teil des Abenteuers, biegt man irgendwann mal an der Seite der Bazaarstra\u00dfe ab. Jetzt ist man auch sehr besch\u00e4ftigt, obwohl T\u00e4rigkeitsausf\u00fchrungen hier nicht das Ziel sind, sondern k\u00f6nnen das Resultat sein, m\u00fcssen aber nicht. Vieles tut sich selbst, man muss sich nur lassen. W\u00fcrde man Kinder mehr in Ruhe lassen, k\u00f6nnten sie sich auch schon ziemlich fr\u00fch erkennen. Es gibt niemanden au\u00dfer sich selbst, den oder die man erkennen kann. Das Gute an dem Interesse, sich bewusst erfassen zu wollen ist, dass man, kennt man sich ein bisschen besser und wei\u00df, wie man tickt, auch selbst besser in Ruhe lassen kann. Das geht nur, wenn man ein gewisses Vertrauen in sich selbst gewonnen hat. Meine G\u00fcte, was kann einem nicht alles \u00fcber den Weg laufen. Die Gefahren, tr\u00e4llernd auf schwankenden Planken \u00fcber den brodelnden Sumpf zu balancieren, sind gro\u00df. Echt, ja!? Durch taubstumm\u00e4hnliche Finsternis, hineinlauschend in das vielstimmig Mordbereite, ja? Mutterseelenallein und vor der Ankunft in den abtreibungsbereiten Phantasien der ausgeblendetet M\u00fctterlichkeit undsoweiter&#8230;ja,\u00a0 liegt das in der Blutbahn der Generationen? Oder schafft sich einfach jeder und jede sein und ihr Heldenepos, unausweichlich dem Schicksal begegnend, das ihm oder ihr zugemutet wurde und wird. Und manchmal die Augen schlie\u00dfen und bei sich sein. Erkennen, wie ungeheuerlich frei es ist, dieses Spiel, und nur dadurch erschreckend. Bis man die Angst verliert, weil alles, was man gesucht hat, schon immer da war. (!) (?)<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 Man muss bedenken, dass, wann auch immer in der Zeitspanne der uns bekannten Menschheitsgeschichte ein Mensch etwas wissen wollte, ein Andrer da sein musste, der dieses Wissen hatte oder zumindest zu haben schien. 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