{"id":6718,"date":"2018-12-28T05:33:01","date_gmt":"2018-12-28T05:33:01","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6718"},"modified":"2018-12-28T05:46:22","modified_gmt":"2018-12-28T05:46:22","slug":"so-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6718","title":{"rendered":"So&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6719\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100252-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100252-168x300.jpg 168w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100252-572x1024.jpg 572w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100252.jpg 581w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6720\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100715-238x300.png\" alt=\"\" width=\"238\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100715-238x300.png 238w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100715-768x966.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100715-814x1024.png 814w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181228_100715.png 988w\" sizes=\"auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/p>\n<h5>So, jetzt kann man mal wieder \u00fcber etwas anderes nachdenken (nicht, dass man vorher nicht konnte), als die einleuchtende Synthese zwischen Christus und Krishna, und es gab in Ost und West erstaunlich viel positives Feedback auf das Bild, auf dem\u00a0 Krishna im Santa Claus Kost\u00fcm mitten im Schnee steht in seinem \u00fcblichen Charme. Nur ein Mann aus der Jain Gemeinde riet mir ernsthaft ab, das Bild auf keinen Fall weiterzusenden, ich k\u00f6nnte sonst in Schwierigkeiten geraten. Aber hallo, wenn zwei G\u00f6tter der Liebe zusammenschmelzen oder geschmolzen werden, wird mich doch keiner verhaften, soweit mein unstabiles Vertrauen. Aber da gehe ich doch gestern Abend bei dem kleinen, enorm gut ausgestatteten Buchladen vorbei, in dem ich \u00fcber die Jahre schon vieles gefunden und getauscht habe, aber das schon l\u00e4nger nicht mehr, da sehe ich doch in einer Neuausgabe ein Buch stehen \u00fcber den Aufenthalt von Jesus in Indien. Der Buchh\u00e4ndler kommt auch gleich in Fahrt und erkl\u00e4rt mir, dass Jesus v o r\u00a0 seiner Mission schon in Indien war, n\u00e4mlich in den Jahren, wo er mal ein paar Jahre von zuhause verschwunden ist, und dass er hier sein heiliges Handwerk gelernt hat. Auf der zugeplastikten R\u00fcckseite des Buches entziffere ich, dass es hier darum geht, dass er am Kreuz eben n i c h t verendet ist, sondern in Indien auftauchte und auch dort bzw hier starb. Meine Finger zucken nach dem Besitz des Buches hin, dann lege ich es wieder zur\u00fcck, denn eigentlich habe ich genug an meinen eigenen Vermutungen und muss sie nicht mit den Vermutungen Anderer zementieren. Au\u00dferdem hatte ich mich bereits \u00fcber eine andere G\u00f6tterweltnachricht ge\u00e4rgert aus der sogenannten Wissenschaft, die, w\u00e4hrend ihre neu auftauchenden Inhalte f\u00fcr real gehalten werden, einem den Mund stopfen ob der unwiderruflichen Beweisf\u00fchrungen, die sich bei allem Respekt oft genug als Blasen erwiesen haben. Aber ich pers\u00f6nlich will zum Beispiel auch nicht in erwarteter Tiefgl\u00e4ubigkeit vor mich hinnicken, wenn mir, wie gestern auf der Global page der Times, erz\u00e4hlt wird (\u00fcber und von einem Wissenschaftler aus Oxford), unser Universum existiere wahrscheinlich gar nicht, und dazu gibt es schon eine Zeichnung. Das ist beeindruckend,\u00a0 dass wir (vielleicht, unter Umst\u00e4nden, wahrscheinlich) nicht existieren, weiter so, Herr, wie hie\u00df er doch gleich. Und der Gedanke hat seine geistige Attraktivit\u00e4t!, denn was k\u00f6nnte einem nicht alles einfallen von Shunyata (der Leere) bis zu der Anekdote \u00fcber den M\u00f6nch, der sich leidenschaftlich ein Nichts nennt und sich dann emp\u00f6rt \u00fcber den kehrenden Tempeldiener, der auch ein Nichts sein will, und dem Novizen zuzischt &#8222;schau mal, wer sich da einbildet, ein Nichts zu sein&#8220;. Ich habe jedenfalls vor, weiterhin im Strom des universellen Vorgangs zu existieren, das st\u00f6rt ja auch keinen. Sch\u00f6n fand ich in derselben Ausgabe, dass der Planet Uranus bei mir im Blog nicht seitw\u00e4rts liegen muss, sondern an die einzige G\u00f6ttin erinnert im Hindupantheon, der es erlaubt ist, die Zunge herauszustrecken, was wiederum an Einstein erinnert, und bei mir eben an den Planeten, dem es auch ganz gut steht. Heute fr\u00fch am See habe ich den Priester gefragt, an was er denn so glaubt, und er sagte, sein Gott w\u00e4re die Sonne, denn ohne Sonne w\u00e4ren wir alle verloren. Recht hat er, denn manchmal sieht man ganz einfach, wie die Zusammenh\u00e4nge entstehen.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, jetzt kann man mal wieder \u00fcber etwas anderes nachdenken (nicht, dass man vorher nicht konnte), als die einleuchtende Synthese zwischen Christus und Krishna, und es gab in Ost und West erstaunlich viel positives Feedback auf das Bild, auf dem\u00a0 Krishna im Santa Claus Kost\u00fcm mitten im Schnee steht in seinem \u00fcblichen Charme. 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