{"id":6698,"date":"2018-12-25T04:35:59","date_gmt":"2018-12-25T04:35:59","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6698"},"modified":"2018-12-25T04:37:59","modified_gmt":"2018-12-25T04:37:59","slug":"6698","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6698","title":{"rendered":"25.12."},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6699\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181225-WA00001-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181225-WA00001-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181225-WA00001-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181225-WA00001.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181225-WA00001-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181225-WA00001-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/p>\n<h5>Dieses Bild wurde mir aus Deutschland zugespielt und l\u00f6st hier in Indien in mir die Heiterkeit aus, die auch an Feiertagen erw\u00fcnscht ist. Man sollte nie denken, man sei allein mit den Kontemplationen, nein, die kritische Masse, in die man ein gewisses Vertrauen legen kann, ist auch unterwegs, und man findet ihre Gedanken und Handlungen eher selten in Zeitungen, sondern muss selbst mit einem Abenteuergeist unterwegs sein, damit man auf d a s trifft, was die Welt eben auch ist: sch\u00f6n, unterhaltsam, reich und voller Angebote an eigene M\u00f6glichkeiten des sch\u00f6pferischen Daseins, wenn man die M\u00fchen eines solchen Weges auf sich nehmen m\u00f6chte. Am See treffe ich auf den Sohn von Alfo, an den ich mich gerne erinnere, weil er den ersten Teeshop hatte, das ist lange her. In der Zwischenzeit kann man sie nicht mehr z\u00e4hlen, denn bald gibt es auf jedem Hausdach Tee. Alfo&#8217;s Sohn schiebt seit seiner Kindheit schwerste Ladungen durch die Gegend auf einem dieser Holzfl\u00e4chen mit R\u00e4dern, und oft sind es Zements\u00e4cke, und ich kann kaum hinschauen. Er gr\u00fc\u00dft immer freundlich, und heute, als ich ihn zu meiner Verwunderung am See sehe, sieht man es seinem Gang an, wie der K\u00f6rper sich voranrangelt, aber da l\u00e4uft er vor mir und singt laut vor sich hin. Mehr Wunder an Weihnachten brauche ich eigentlich nicht. Es gibt Berufe, die sollte kein Mensch aus\u00fcben m\u00fcssen, das ist hier leider immer noch kastenm\u00e4\u00dfig gesteuert, obwohl es auch da Bewegungen gibt, aber nicht genug. Ich erinnere mich auch noch daran, als t\u00fcrkische M\u00e4nner bei uns in Deutschland die Drecksarbeiten verrichten durften. Das hatte sicher viel mit Sprachkenntnissen zu tun, aber nicht nur. Da ist dann so ein Kind geboren worden, von dem man viel erwartet hat, weil er die Zeichen eines wachen Geistes an sich trug. Das m\u00f6chte ich mal sehen, wie einer hier durch die Tempel fegt und die H\u00e4ndler hinausschleudert, am besten noch die ganze Brahmanenbande, mit ein paar wenigen Ausnahmen. Aber wer k\u00f6nnte die Spreu vom Weizen trennen? Das sind auch nicht die Zeiten, wo man mit Trennen besch\u00e4ftigt ist, eher mit \u00dcben, wie Zusammenhalt geht unter den Vielbesch\u00e4ftigten. Auf meinem Weg sehe ich ein Plakat mit einem Bild von Steve Jobs, der mit dem Satz zitiert wird &#8222;Deine Zeit ist begrenzt, lebe deshalb nicht das Leben eines Anderen.&#8220; Obwohl man versteht, was gemeint ist, denke ich, es ist kaum m\u00f6glich, das Leben eines Anderen zu leben, denn immer bleibt etwas von dem \u00fcbrig, was jemand war und weiterhin bleiben wird, auch wenn manchmal der Strom versickern kann. Das Herzst\u00fcck des Menschseins\u00a0 ist zweifellos seine Innenwelt, in der vieles erlebt werden kann, was nicht nach au\u00dfen dringt. Je gr\u00f6\u00dfer und weiter diese Welt, desto besser f\u00fchlt man sich doch. Vielleicht kann Alfo&#8217;s Sohn deshalb l\u00e4cheln, weil er innen reicher ist als seine Arbeit. In einer der guten Stunden des Lebens habe ich mit einer vertrauten Person einen Satz gepr\u00e4gt, der sich in die universelle Neigung dieser Tage zu den Lichtern hin gut einf\u00fcgt&#8230;&#8220;f\u00fcrchte dich nicht, denn ich bin bei mir&#8220;. Ein St\u00fcckchen Gold aus der Schatztruhe.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Bild wurde mir aus Deutschland zugespielt und l\u00f6st hier in Indien in mir die Heiterkeit aus, die auch an Feiertagen erw\u00fcnscht ist. 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