{"id":6676,"date":"2018-12-22T03:24:24","date_gmt":"2018-12-22T03:24:24","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6676"},"modified":"2018-12-22T03:30:37","modified_gmt":"2018-12-22T03:30:37","slug":"himmel-und-hoelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6676","title":{"rendered":"Himmel und H\u00f6lle"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6678\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_170914-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_170914-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_170914-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_170914-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_170914.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6677\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_181427-239x300.png\" alt=\"\" width=\"257\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_181427-239x300.png 239w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/20181221_181427.png 599w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/p>\n<h5>Auch um f\u00fcr Menschen wichtige Festtage herum kann man sehen, dass Himmel und H\u00f6lle immer sehr nahe beieinander sind. Da f\u00e4llt mir doch gerade das Spiel ein, dass so beliebt war unter uns Kindern und das man mit Kreide auf den Pflasterstein zeichnete und hin- und herh\u00fcpfte, an die Spielregeln kann ich mich nicht mehr erinnern. Das Spiel hatte auf jeden Fall erfasst, dass Himmel und H\u00f6lle eine gleicherma\u00dfen wesentliche Pr\u00e4senz haben in der lebendigen Wirklichkeit, auch wenn sie nicht immer leicht zu erkennen sind. Es kommt auch auf die jeweiligen Empfindungen an, die auf der Skala zwischen den beiden Feldern stark schwanken k\u00f6nnen. F\u00fcr manche kann der Druck der Weihnachtseinkaufspflicht z.B. ein h\u00f6llischer Trip sein trotz der aufwendigen Lichtergaukeleien, unter denen man sich entscheiden muss, wer was au\u00dfer all dem, was er oder sie schon hat, noch wollen k\u00f6nnte, oder in das Garnichtsmehrwollen noch eins drauf geben, weil es ja ums Geben gehen soll und ums mit Freude empfangen. In dieser Hinsicht k\u00f6nnte man sich ein t\u00e4gliches x-mas w\u00fcnschen, der Faktor x als menschliche Vorstellungsvariante, wie man sich selbst als Mensch so w\u00fcnscht, und wie weit mit dem Auspacken der Geschenke an sich selbst man damit gekommen ist. Aber da die meisten Feste ja religi\u00f6se Hintergr\u00fcnde haben, ist der Schritt von der Leere in die F\u00fclle und wieder zur\u00fcck schon vorprogrammiert. Sch\u00f6n ist, wenn man sich aussuchen kann, mit wem man feiern m\u00f6chte, und letztendlich auch wann und wie, sodass keiner belastet wird von obskuren Vorstellungen, die zu bedienen sind. Mami, ich m\u00f6chte das neue Samsungsmartphone haben mit dem xxxL-display, oder das neue Game aus S\u00fcdkorea, wo Kim mit einem gekonnten Wurf Donald Trump erledigen kann. Ich bin aber sicher, es gibt noch Orte, wo ein sch\u00f6ner, aufrechter Tannenbaum\u00a0 geschenkt wurde, an den man s\u00fc\u00dfe Kringel h\u00e4ngen kann und allerlei buntes Zeug, und macht ein sch\u00f6nes Essen f\u00fcr die Freunde, die froh sind, eingeladen zu sein in ein Haus, wo es sowas Stressfreies gibt, und\u00a0 Musik und gute Gespr\u00e4che. Ich hab&#8216; gut reden, sehe ich hier doch nicht einmal mehr diese roten Weihnachtsmannsm\u00fctzen, die vor allem bei Inderinnen so beliebt waren und vielleicht in Bombay und Delhi gekauft werden. Alle haben ja gerade Weihnachtsferien, und viele denken schon, das sei der Hindukalender, dabei ist es der Christenkalender noch aus der Engl\u00e4nderzeit, der vermutlich seiner klaren Struktur wegen bevorzugt blieb. Vielleicht auch wegen dem Sonntag, wo die B\u00fcrokratie mal eine dringende Pause hat und zuhause weiterschlafen kann. Sonst wird die Zeit genutzt, im noch vom letzten Fest schmutzstrotzenden Wasser ein heiliges Bad zu nehmen, obwohl die Zeitungen st\u00e4ndig wegen dem umherschleichenden Denguefieber, \u00fcbertragen von der \u00e4gyptischen Fliege, warnen vor der K\u00e4lte, da sie sich auch im Winter behaupten konnte und seit ihrer Ankunft reichlich Leichen hinterlassen hat. Ich habe heute den kleinen Holzweihnachtsmann, der praktischerweise schon einen winzigen Tannenbaum in den H\u00e4nden h\u00e4lt, und den Papierstern oben vom Regal (wo die\u00a0 Sachen das ganze Jahr rumliegen) heruntergeholt und entstaubt, und die vierte Minikerze des Adventsblechd\u00f6schens angez\u00fcndet, damit das, was ich vom Christentum noch mitkriege, aufleuchten kann. Im Hindukalender l\u00e4uft die Zeit ja kreisf\u00f6rmig ab, in genau vier Zeitaltern. Ein kluger Kopf hat mir mal erkl\u00e4rt, dass alle vier Zeitalter immer gleichzeitig stattfinden, und dass jeder Mensch frei ist, geistig d e n Raum zu beleben und zu bewohnen, der ihm oder ihr entspricht. Das sehe ich auch so, denn auch wenn man nicht wei\u00df und nie wissen wird, wie die Gebeine der drei K\u00f6nige ausgerechnet im K\u00f6lner Dom landeten, so kann man es doch sch\u00f6n finden, dass sie den Kleinen dann doch noch gefunden haben, weil ein Stern ihnen den Weg wies.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Auch um f\u00fcr Menschen wichtige Festtage herum kann man sehen, dass Himmel und H\u00f6lle immer sehr nahe beieinander sind. 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