{"id":6648,"date":"2018-12-19T06:02:45","date_gmt":"2018-12-19T06:02:45","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6648"},"modified":"2018-12-19T06:17:32","modified_gmt":"2018-12-19T06:17:32","slug":"kueche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6648","title":{"rendered":"K\u00fcche"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6649\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181218-WA00001-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"452\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181218-WA00001-300x150.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181218-WA00001-768x384.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181218-WA00001-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG-20181218-WA00001.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><\/p>\n<h5>Vielleicht wird man der Welt gegen\u00fcber gerechter, wenn man sie ab und zu mal neu wahrnimmt oder bezeichnet, damit ihr Volumen und ihre darin enthaltene Vielf\u00e4ltigkeit nicht so vom eigenen Blick eingeschr\u00e4nkt werden, so, als w\u00e4re sie nur ein Ding. Dabei ist sie f\u00fcr jede\/n der WeltpilgerInnen etwas anderes, und sie selbst erf\u00e4hrt sich auch st\u00e4ndig als Neues (und Altes) (und Uraltes). Was aus dieser kosmischen Suppe hervortritt ist das, in was wir sitzen, auch wenn wir den \u00dcberblick vom eigenen Platz aus nicht haben. Das Bild oben von Krishna, dem viel beanspruchten Gott, zeigt ihn hier in einer relaxten Pose, und ich habe es mir von Smartphone zu Smartphone schicken lassen (digitale Transzendenz),\u00a0 weil diese Darstellungen eine gewisse harmlose Heiterkeit in mir ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Ein Sindhi Freund hat es neulich in Somnath aufgenommen, wo einer der 12 Yoti Lingums steht (lingum: phallische Skulptur), die von einem Licht umgeben sein sollen, das mysteri\u00f6se Phallus-Licht also, das viele gesehen haben wollen wie des Kaisers neue Kleider, oder auch wirklich, who knows. Dann war Bhojraj, der Sindhi Traveller,\u00a0 noch an einem Ort, erz\u00e4hlt er, wo Krishna gestorben sein soll. Ach echt, gestorben?, wundere ich mich. War mir nicht klar, dass er hier auf Erden mal lebendig herumlief?: Krishna, der Gott der Liebe. Da denkt man doch unwillk\u00fcrlich einmal, wie \u00e4hnlich die Namen &#8218;Krishna&#8216; und &#8218;Christus&#8216; klingen. Es gibt ja ein Ger\u00fccht (aus der gro\u00dfen K\u00fcche), dass Jesus (Christus), wahrscheinlich f\u00fcr eine ordentliche Bakschisch-Summe, gerade noch rechtzeitig vom Kreuz abgeh\u00e4ngt und nach Kaschmir geschleust wurde, wo niemand ihn suchte, weil wenige wussten, wo es war. Dort in Srinigar kann man noch heute sein Totentuch mit dem ber\u00fchmten Abdruck sehen.\u00a0 Lief er dort rum?, und wurde langsam kraft seiner Sch\u00f6nheit zu dem, dem 16 000 junge Frauen\u00a0 freiwillig gefolgt sein sollen, die immer um ihn herumtanzten, w\u00e4hrend er Fl\u00f6te spielte. Doch wie kam dann das Tuch von Gujarat nach Kashmir, und wer ist nun wer und wo und warum, wir wissen es nicht. Wichtig f\u00fcr viele Menschen ist, dass es Orte gibt, wo sie hinkommen k\u00f6nnen, um das Unvorstellbare und seine Ger\u00fcchte-K\u00fcche zu genie\u00dfen. Hocherfreulich fand ich auch das Ger\u00fccht, dass es zwischen hinduistischer und \u00e4gypticsher Symbolik einen eindeutigen Zusammenhang gibt, bis hin zu dem Gedanken, dass die Quelle des vedischen Wissens von \u00e4gyptischem Papyrus stammt. Die Dinge m\u00fcssen nicht immer den Sinn machen, den wir von ihnen erwarten oder den man uns dar\u00fcber beigebracht hat. Es gibt tats\u00e4chlich ein Verstehen, ausgel\u00f6st durch eine innere App., das ohne Worte auskommt und oft schneller ist als ein Nu. Darin liegt seine Eingebungskraft. Nun bin ich pers\u00f6nlich nicht das, was man eine hervorragende K\u00f6chin nennen w\u00fcrde in einem regul\u00e4ren Haushalt. Durch diese Tatsache war ich gezwungen, eine eigene Kochart entstehen zu lassen, die sich dadurch zu erkennen gibt, dass ich erst wei\u00df, was das werden kann, wenn ich aufmerksam dabeistehe. Das kann zweifellos schmackhaft werden, auch wenn es nicht im Kochbuch oder dem Koran oder der Bhagawad Gita steht. Dort stand allerdings auch vieles, das mir beim Kochen geholfen hat, zum Beispiel: &#8218; Es ist besser, das eigene Werk unvollkommen, als das Werk eines Anderen vollkommen zu verrichten. Das leuchtet doch ein.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht wird man der Welt gegen\u00fcber gerechter, wenn man sie ab und zu mal neu wahrnimmt oder bezeichnet, damit ihr Volumen und ihre darin enthaltene Vielf\u00e4ltigkeit nicht so vom eigenen Blick eingeschr\u00e4nkt werden, so, als w\u00e4re sie nur ein Ding. 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