{"id":6501,"date":"2018-11-28T01:35:09","date_gmt":"2018-11-28T01:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6501"},"modified":"2018-11-28T01:43:48","modified_gmt":"2018-11-28T01:43:48","slug":"ungewiss-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6501","title":{"rendered":"ungewiss"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6502\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181127_1848061-298x300.jpg\" alt=\"\" width=\"394\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181127_1848061-298x300.jpg 298w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181127_1848061-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181127_1848061-768x772.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181127_1848061.jpg 965w\" sizes=\"auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><\/p>\n<h5>Da meine Kindheit noch mit der (deutschen) dunklen Zeit verbunden war, geh\u00f6rte ich zu einer neuen Bewegung, die sich sicherlich aus sehr unterschiedlichen Gr\u00fcnden nach Indien ausrichtetete und dort eine farbenpr\u00e4chtige und facettenreiche und auch von vielen als menschlich empfundene\u00a0 Menschheit antraf, die M\u00f6glichkeiten und Orte anbot, wo das Zusichkommenwollen ein vertrauter Gedanke war. Ja, es schien das Herzst\u00fcck des ganzen kulturellen Kollektivs, dass durch gute Angewohnheiten, gutes Essen, gutes Spenden, freundliches Verhalten u.s.w. es dem Menschen erm\u00f6glicht wurde, ein gutes Leben zu f\u00fchren. Einfaches Leben, gutes Denken. Es m\u00fcssen auf jeden Fall genug Menschen gewesen sein, die diese Richtung und Anstrengung f\u00fcr unabdingbar hielten, und es sind vermutlich genau solche freiwilligen Anstrengungen der Menschen, sich lernbereit in einer bestimmten Ordnung aufzuhalten, die dem Wunsch nach innerem Reichtum auch zu einer Umsetzung verhelfen k\u00f6nnen. Es ist ja immer schwer zu sagen, wo und wann die Ver\u00e4nderungen einer Zeit beginnen, sich durchzusetzen und vom Verborgenen ans Tageslicht gelangen. Dann k\u00f6nnen sich L\u00f6cher zeigen im Verbindungsnetz, und\u00a0 das Netz hat nicht mehr die Kraft, die gemeinsam getragene Substanz zusammenzuhalten. Im entstehenden Chaos ist auf einmal jeder allein. Nun gibt es eine Menge attraktiver Strohhalme, an denen man sich festhalten kann. Sie haben die Form von Spielzeug und werden geliebt von den erwachsenen Kindern, die keine sein konnten. Was hier helfen k\u00f6nnte, ist nicht geschult worden. Keinerlei Aufmerksamkeit ist den Zusammenh\u00e4ngen unter Menschen gewidmet worden, G\u00f6tter \u00fcber alles gestellt, S\u00f6hne gnadenlos bevorzugt, weibliche F\u00f6ten gnadenlos abgetrieben. Ich empfinde eine Freiheit, mich von den subtilen Identifikationen zu l\u00f6sen. Kein angebundenes &#8222;Mein&#8220; mehr, und doch zu sehr vielem Zugang. Die Liebe ist hartn\u00e4ckig. Die Liebe ist verl\u00e4sslich. Das Navigieren im Ungewissen w\u00e4re schwer ohne die Liebe. Vielleicht w\u00e4re es gar nicht m\u00f6glich.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da meine Kindheit noch mit der (deutschen) dunklen Zeit verbunden war, geh\u00f6rte ich zu einer neuen Bewegung, die sich sicherlich aus sehr unterschiedlichen Gr\u00fcnden nach Indien ausrichtetete und dort eine farbenpr\u00e4chtige und facettenreiche und auch von vielen als menschlich empfundene\u00a0 Menschheit antraf, die M\u00f6glichkeiten und Orte anbot, wo das Zusichkommenwollen ein vertrauter Gedanke war. 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