{"id":6447,"date":"2018-11-21T04:44:10","date_gmt":"2018-11-21T04:44:10","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6447"},"modified":"2018-11-21T04:48:22","modified_gmt":"2018-11-21T04:48:22","slug":"allein-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6447","title":{"rendered":"Allein das!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6448\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181120_1933521-e1542772372527-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181120_1933521-e1542772372527-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181120_1933521-e1542772372527-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181120_1933521-e1542772372527-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6449\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181120_1716431-210x300.png\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181120_1716431-210x300.png 210w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181120_1716431.png 377w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/p>\n<h5>Das Bild von dem badenden Sadhu habe ich sp\u00e4t abends gemacht, als ich dabei war, das Fenster zu schlie\u00dfen. Immerhin hatte er das Becken f\u00fcr sich, und man kann nicht leugnen, dass selbst die durchgebadetste Br\u00fche mit einigen Bl\u00fcten drauf noch eigene Sch\u00f6nheit entfalten kann. Ungef\u00e4hr 300 der sogenannten &#8222;heiligen&#8220; M\u00e4nner sitzen um den See herum, oft mit gewaltig aufgetragenen Stirnzeichen, die ihre Bruderschaft oder geistige Zugeh\u00f6rigkeit kennzeichnen. Es gibt eine Menge &#8222;fake&#8220; Sadhus, die zum Beispiel eine &#8222;heilige&#8220; Kuh mit irgendeinem Sondermerkmal hinter sich herziehen, und \u00fcberhaupt ist es ein Gauklermarkt ohnegleichen, der die humorvolle Ader direkt treffen kan. Gem\u00e4\u00df des kulturellen Wissens hat man allen Grund, die unbeschreibliche Vielfalt illusion\u00e4rer Manifestationen zu r\u00fchmen als das einzige Kunstwerk, das nie eingefangen werden kann, st\u00e4ndig sich wandelnd und offensichtlich genug Vorstellbares hervorbringend, damit jeweils genug Menschen von der Logik des Erschienenen so \u00fcberzeugt sind, sodass wir es meistens als die einzige Realit\u00e4t wahrnehmen, die uns entspricht. \u00dcberhaupt (!) Heute fr\u00fch sa\u00df ich um 7 Uhr indische Zeit beim Fr\u00fchst\u00fcck, als mich ein Freund aus Boston \u00fcber WhatsApp erreichte. Er war auf dem Weg zum Nacht-Supermarkt, um f\u00fcr seine Familie &#8222;organic food&#8220; zu kaufen. Es war klirrend kalt in Boston, irgendwie immer noch verbl\u00fcffend, all diese M\u00f6glichkeiten der Erfahrung. Und das Weite manchmal n\u00e4her als das Nahe. Erheiternd beim Festival ist nat\u00fcrlich auch\u00a0 nach den vielen, westlichen Cannabis-Debatten, dass diese heiligen Herren hier \u00f6ffentlich ihre Haschisch und Cannabis Chillums rauchen, und ohne diese organische Zufuhr wohl auch einiges nicht ganz so ertr\u00e4glich f\u00e4nden. In der Times war der Artikel einer Kom\u00f6diantin, die ab und zu eine Kolumne schreibt, \u00fcber Cannabis, wo sie meinte, das g\u00e4b&#8217;s doch hier nun schon seit tausenden von Jahren und ein Gro\u00dfteil der Menschheit w\u00fcrde es zu sich nehmen, and what is wrong suddenly with the excellent medicine, sagte sie. Immer wieder alles ein bisschen frisch sehen, das ist hilfreich. Es zwingt einen ja niemand zu irgend einem Glaubensbekenntnis. Allein das!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild von dem badenden Sadhu habe ich sp\u00e4t abends gemacht, als ich dabei war, das Fenster zu schlie\u00dfen. 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