{"id":6400,"date":"2018-11-14T01:57:32","date_gmt":"2018-11-14T01:57:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6400"},"modified":"2018-11-14T01:57:32","modified_gmt":"2018-11-14T01:57:32","slug":"debatte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6400","title":{"rendered":"Debatte"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6401\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181113_1556291-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"395\" height=\"395\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181113_1556291-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181113_1556291-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181113_1556291-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181113_1556291-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><\/p>\n<h5>Kaum hatte ich die erste Ausgabe der &#8222;Times of India&#8220; vor meine Haust\u00fcr navigiert, konnte ich einen Artikel lesen von Shobha De, einer indischen Autorin, die ich gerne in der Zeitung lese. Es war so etwas wie ein Aufruf an die indischen Frauen, die MeToo -Debatte nicht einschlafen zu lassen, jetzt, wo doch einiges in Schwung gekommen war. Sie regte auch die M\u00e4nner an, einmal zu bedenken, was sie unter einer &#8217;schwierigen&#8216; Frau (a difficult woman) verst\u00fcnden, und ob es nicht nur die Tatsache sei, dass die Frau neuerdings sagt, was sie denkt, anstatt zu schweigen, versunken in der aktiven Anstrengung, den Gedankeng\u00e4ngen des Mannes Folge zu leisten. Anscheinend hat es viel Mobbing und Angriffe gegen die Frauen gegeben, die sich gemeldet haben. Das kann man sich gerade nur in den Gro\u00dfst\u00e4dten vorstellen, so ein Herauskommen mit all den Geschichten der Dunkelkammern, von denen niemand wei\u00df und wohl auch nie wissen wird, wie lange das alles schon geht, was jetzt so tropfenweise ins Licht der \u00d6ffentlichkeit dringt (w\u00e4hrend ich den W\u00fcstenstaub der Ewigkeiten hochhuste und am Flickenteppich des Seins entlangwebe). M\u00e4nner und Frauen, die sich vermutlich schon vor den Epen fremd und staunend gegen\u00fcber standen, ohne sich auch nur vorstellen zu k\u00f6nnen, wie man so anders sein kann und die Welt als ein anderes Geschlecht erfahren. Man m\u00f6chte g\u00e4hnen und geistige \u00dcberm\u00fcdung vort\u00e4uschen k\u00f6nnen. Hat uns der Gott Shiva (als &#8222;Ardhanarishvara&#8220;, hei\u00dft: der Mann, der halb Frau ist), denn nicht beigebracht, wie elegant man beides sein kann, links Frau, rechts Mann, oder war es umgekehrt? Mal die goldene Kutsche als Mann lenken, dann mal als Frau. Ein Mann aus dem ehemaligen Sindh erz\u00e4hlt mir, dass nun auf den D\u00f6rfern so ziemlich jede Frau ein Smartphone hat und sozusagen in der Selbstbildung unterwegs ist. Als ich ihn und seinen Sohn frage, was sie so von der MeToo-Debatte halten, da haben sie noch nicht davon geh\u00f6rt. Sie benutzen ihre Phones, informieren sie mich, vor allem f\u00fcr Business, da bleibt wenig Zeit f\u00fcr Weltunterhaltung. Auch eine Tochter und der Sohn m\u00fcssen noch verheiratet werden (die Stimme ebbt ab zu sorgenvoller Schwere), er ist schon am Ausschauhalten, der Vater, in der Gruppe der heiratsf\u00e4higen Menschen aus dem ehemaligen Sindh.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum hatte ich die erste Ausgabe der &#8222;Times of India&#8220; vor meine Haust\u00fcr navigiert, konnte ich einen Artikel lesen von Shobha De, einer indischen Autorin, die ich gerne in der Zeitung lese. 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