{"id":6294,"date":"2018-10-30T04:34:19","date_gmt":"2018-10-30T04:34:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6294"},"modified":"2018-10-30T04:36:17","modified_gmt":"2018-10-30T04:36:17","slug":"tanzender-shiva","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6294","title":{"rendered":"Tanzender Shiva"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6295\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181030_071647-174x300.jpg\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181030_071647-174x300.jpg 174w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181030_071647-595x1024.jpg 595w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181030_071647.jpg 742w\" sizes=\"auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/p>\n<h5>Das Bild des tanzenden Shiva habe ich mitgebracht, schlie\u00dflich ist die Statue auch schon ein paar Jahrhunderte alt und wenn er tanzt, wackelt nicht nur Indien. D a s als Einleitung zu dem immer noch lebendigen Mythos Indien. Die junge indische Frau, die neben mir im Flugzeug sitzt, fragt mich erstaunt, warum ich immer noch nach Indien komme. Sie lebt (allein) in Singapur, arbeitet im Advertisement Business und besucht ihre Familie in Jaipur. Das Buch auf ihrem Scho\u00df ist von Devdutt Pattanaik und tr\u00e4gt den einpr\u00e4gsamen Titel &#8222;The pregnant king&#8220;, also &#8222;Der schwangere K\u00f6nig&#8220;. Der Autor ist ber\u00fchmt f\u00fcr seine neuen Interpretationen alter indischer Schriften.\u00a0 F\u00fcr eine Antwort auf ihre Frage an mich muss ich mir was einfallen lassen. Die indischen Freunde, klar, die es selten nach Deutschland schaffen, obwohl sie alle wollen. Aber das andere, das Etwas, worum es immer und letztendlich geht bei allem, was einen ber\u00fchren kann, das muss ich immer neu erfassen. So verwandelt sich alles, kaum gelandet, in eine bestimmte Vertrautheit, die mit Gutem oder Sch\u00f6nem erstmal nichts zu tun hat. Es ist warm, ich warte auf den Taxidriver, den eine Freundin mir zum Flughafen schickt. Als ich mich schon nach einer anderen Variante umsehen will, ruft es begeistert: Kalima! Ajay, der Driver. Ich kenne ihn nicht, aber er ist ein Devotee von Kali und kann sich gar nicht mehr einkriegen vor Freude, dass er in seinem neuen Karren als erste Kundin seine Lieblingsgottheit in der H\u00fclse einer deutschen Touristin von Gott pers\u00f6nlich arrangiert bekommt, daher bittet er mich um Segen f\u00fcr seine weiteren Pl\u00e4ne. Auf meine Frage, schon unterwegs, nach Familie und Kindern kommt heraus, dass eine Frau schon zwei Mal sein Herz gebrochen hat, und nun hat er kein Vertrauen mehr und will auch nicht heiraten. Drau\u00dfen: Endloser Staub, die ersten herumtrabenden K\u00fche, schwere Laster,\u00a0 deren Fahrer der Taximann f\u00fcrchtet wegen ihrem hohen Alkoholkonsum. Aber, o endloser Strom der Wunder, kommen wir heil und sicher an und ich lebe die ersten Tage in einer Art Verborgenheit bei Freunden, bis Jetlag und Umstellung sich ebnen und die ersten indischen Gerichte genossen sind. Indien! Chaos und Ordnung auf h\u00f6chster Ebene!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild des tanzenden Shiva habe ich mitgebracht, schlie\u00dflich ist die Statue auch schon ein paar Jahrhunderte alt und wenn er tanzt, wackelt nicht nur Indien. D a s als Einleitung zu dem immer noch lebendigen Mythos Indien. 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