{"id":6242,"date":"2018-10-19T09:13:42","date_gmt":"2018-10-19T09:13:42","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6242"},"modified":"2018-10-19T09:18:46","modified_gmt":"2018-10-19T09:18:46","slug":"dunkel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6242","title":{"rendered":"dunkel?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6243\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6244\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-1-e1539940001811-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-1-e1539940001811-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-1-e1539940001811-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-1-e1539940001811-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_160616-1-e1539940001811.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/p>\n<h5>In Indien hat mir mal jemand erz\u00e4hlt, die Weisen (wer auch immer sie gewesen sein m\u00f6gen) h\u00e4tten beim Schauen in die Zukunft (das geh\u00f6rte wohl damals noch zum Equipment) geschaudert und h\u00e4tten da, wo wir jetzt sind, nicht leben wollen. Ein gewisses kollektives Ahnen- und Zukunftsschaudern ist vermutlich in jeder Zeit vorhanden, huhu, wo komm ich her, wo geh ich hin? Hindus, die den Kreislauf der Zeit mental f\u00fcr sich gebunkert haben und auch immer wiederkommen k\u00f6nnen, um weiter zu gedeihen, haben auch Angst vor dieser momentanen Zeit. Sie sind gewarnt worden, zum Beispiel davor, dass ein gro\u00dfes Gedr\u00e4ngle sein wird auf Erden in der sogenannten &#8218;dunklen Zeit&#8216;, wo sie selbst gefragt sein werden, was und wo das ist, wo sie sich innerlich und \u00e4u\u00dferlich befinden, und was das mit ihnen zu tun hat. Wenn die permanent von Menschengehirnen produzierten Gesetze, gerne auch in den V\u00f6lkern den G\u00f6ttern und ihren Helfern zugeschrieben, wenn diese Ordnungen also auseinander zu brechen drohen, dann&#8230;ja dann passieren wieder unterschiedliche Dinge. Im Schattenreich des Unbewussten geistern die Angebote einer planetarischen Verlassenheit, ein dumpfer Sog nach unten, durch was auch immer ausgel\u00f6st, suggeriert die S\u00fc\u00dfe eines Schlafes, der zur Gefahr werden kann, wenn der Widerstand gegen das Versinken an Kraft verliert. Manche versinken, andere holen rechtzeitig Hilfe. Alles ist da. Wenn man selbst da ist (und wenn ja, wie viele), kommt man um einige Dinge nicht mehr herum. Wie Baumst\u00e4mme, die nach einem Sturm unverr\u00fcckbar auf der Stra\u00dfe liegen, und man will weiter in dieselbe Richtung fahren, muss man das Auto stehen lassen, das Hindernis \u00fcberwinden und zu Fu\u00df weitergehen, was einem klar macht, wie schnell dieser Plan verworfen werden w\u00fcrde. Am Tellerrand ist es noch schlimmer. Man trifft eine Menge Leute, die wie sich selbst wirken und denen wir praktisch \u00fcberall begegnen. Laufen doch (auch) alle noch im Kreis herum, beruhigt man sich. Kann man den Kreis \u00fcberhaupt verlassen. Gibt es \u00fcberhaupt letzte Antworten auf letzte Fragen. Oder erste Fragen. die nie beantwortet werden konnten. Oder Fragen, die immer da waren, und immer aufs Neue wieder gestellt werden wollen. Eben, weil der ber\u00fchmte Apfel sehr sauer war und immer noch ist, daher wohl das Sprichwort, das sich aus einem meiner inneren Files l\u00f6st, wahrscheinlich von da, wo die Sprichw\u00f6rter aufbewahrt werden und vor sich hinstauben. Und aus allen Epen t\u00f6nt auch der Weisen Worte, dass die Menschheit durch einen ung\u00fcnstig verlaufenen Wimpernschlag in den sauren Apfel gebissen hat und sich nun durchgr\u00fcbeln muss, wie er oder sie das Sauergewordene wieder in guten Zusammenklang bringt mit der unleugbaren S\u00fc\u00dfe anderer Gegebenheiten: Sahne zum Beispiel, Freunde, Tiere, Autos, ja, und auch Flugzeuge, weil sie vom Hier ins Dort bringen und die eigene Welt erweitern, und dann vom Dort wieder ins Hier, ins MeTwo, also ins \u00dcbermichhinaus aus dem Beimirsein heraus.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Indien hat mir mal jemand erz\u00e4hlt, die Weisen (wer auch immer sie gewesen sein m\u00f6gen) h\u00e4tten beim Schauen in die Zukunft (das geh\u00f6rte wohl damals noch zum Equipment) geschaudert und h\u00e4tten da, wo wir jetzt sind, nicht leben wollen. 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