{"id":6227,"date":"2018-10-17T07:39:12","date_gmt":"2018-10-17T07:39:12","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6227"},"modified":"2018-10-17T07:43:50","modified_gmt":"2018-10-17T07:43:50","slug":"vom-apfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=6227","title":{"rendered":"vom Apfel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6228\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_082332-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"310\" height=\"443\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_082332-210x300.jpg 210w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181017_082332.jpg 501w\" sizes=\"auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><\/p>\n<h5>Ja sicher ist das ein Portrait von Agni, dem Feuergott, heute fr\u00fch in unserem Kamin erschienen und deutlich machend, wie G\u00f6tter entstehen k\u00f6nnen. Da diese m\u00e4chtigen Formen und Symbole \u00fcberall zu finden sind, vom Samenkorn aufw\u00e4rts \u00fcber das Gem\u00fcse bis hin zu den Wolkengebilden: Resonanz auf die eigene Sicht und die eigene Befindlichkeit. Aus welchen R\u00e4umen diese Sichtweisen und Zust\u00e4nde kommen, bestimmen unsere Einstellungen, die immer in einem Vorher gebildet werden und in einem Nachher ihren Auftritt haben. Staunen \u00fcber die Erfahrungsweiten, die uns erm\u00f6glicht werden allein durch die simpelste Ausstattung, die die meisten Menschen zur Verf\u00fcgung haben, ist immer angebracht, wenn es nicht zu Knief\u00e4llen und strikten Geboten f\u00fchrt, oder zu Mord, der ganze Expertenhorden auf den Plan ruft, die erfassen m\u00fcssen, was genau gesehen, geh\u00f6rt und getan wurde. Oder die Bereitschaft zum Mord, auch wenn er manchmal noch verhindert werden kann, wie am K\u00f6lner Bahnhof. Alle sind froh, dass es nicht zu Schlimmerem kam, aber auch hier wurden Andere, die zuf\u00e4llig dabei waren, f\u00fcr den Rest ihres Lebens gezeichnet. Ein 14-j\u00e4hriges M\u00e4dchen, das sich am Frohsein nicht beteiligen kann, nur weil sie das Ganze \u00fcberlebt hat. Das kommt einem ja schon so m\u00fchselig vor, das Schicksal eines\u00a0 oder einer Einzigen zu betrauern, wenn der Geist bereits gelernt hat, sich zu sch\u00fctzen vor der \u00dcberw\u00e4ltigung des Grauens. Denn selbst w e n n es\u00a0 &#8217;schon immer so war&#8216; wie unter Hutus und Tutsis, dann hat sich vor allem ver\u00e4ndert, dass wir nun die ganze Bandbreite des menschlichen Vorangehens Tag und Nacht sichtbar und h\u00f6rbar zur Verf\u00fcgung haben und individuelle Geistesschulung unabdingbar wird, um nicht im Sog des Dramas mental zu entgleisen. Mentale Entgleisung wird eines der Hauptthemen werden. Wir wissen weder, wie viele psychisch kranke K\u00f6pfe ihren Trieben Folge leisten m\u00fcssen, so viele wie m\u00f6glich von uns mit in den Tod zu nehmen, noch wissen wir, wie viele in ihren hoffnungsvollen R\u00e4umen tief davon betroffen sind, weil diese Irren aus ihren L\u00e4ndern kommen und alles gef\u00e4hrden, was auch gut sein kann und offen zum Werden. Tats\u00e4chlich ist das eine dunkle Zeit, in der man zur Laterne bzw. zur Lupe greifen muss. Mal wieder etwas n\u00e4her rangehen an das scheinbar Vertraute. Schauen, ob man es noch sieht, was man zu sehen und zu wissen meinte. G\u00f6tter und Geister aus ihren verborgenen Kultst\u00e4tten herausholen und fragen, was sie mit einem zu tun haben. F\u00fcr was sie stehen, und was man ihnen noch zutraut und zumutet. Das ist ganz sicherlich nicht einfach, sich dem Ungewissen zu \u00fcberlassen, wobei man sich lediglich schulen muss in der Navigation, ja, d a s schon. Es erledigt sich ja nicht von selbst. Die Sterne und das All immer um einen herum mit Dimensionen, die dem Geist alles abringen, weil au\u00dfer dem vermuteten Rund keine Begrenzung zu erwarten ist. Ich musste wieder an diese seltsame Geschichte aus dem Paradies denken. Und von heutiger Sicht aus w\u00fcrde ich sagen: na gut, vielleicht w\u00e4ren die Kindlein\u00a0 weniger t\u00fcckisch geworden, h\u00e4tte es sie nicht zum Widerstand gegen den Befehl des Apfelhineinbei\u00dfens getrieben, aber offensichtlich wollten sie auch wissen, was los ist, und wussten ja auch vorher nicht, dass man hinausgetrieben wird aus dem Paradies, wenn man der Schlange gehorcht bzw sich den Befehlen widersetzt. Vom heutigen Standpunkt aus also muss man sagen, dass es in der Tat bedauerlich erscheint, wie wenig Interesse an originellem Wissen sich in soweit durchgesetzt hat, dass alle BewohnerInnen in f\u00f6rderlicher Weise daran teilnehmen k\u00f6nnen. Dass sie sich ganz unter sich als Menschen erkennen, als H\u00fcterInnen, als Vorbeiziehende&#8230;<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja sicher ist das ein Portrait von Agni, dem Feuergott, heute fr\u00fch in unserem Kamin erschienen und deutlich machend, wie G\u00f6tter entstehen k\u00f6nnen. Da diese m\u00e4chtigen Formen und Symbole \u00fcberall zu finden sind, vom Samenkorn aufw\u00e4rts \u00fcber das Gem\u00fcse bis hin zu den Wolkengebilden: Resonanz auf die eigene Sicht und die eigene Befindlichkeit. 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