{"id":604,"date":"2016-08-26T07:39:56","date_gmt":"2016-08-26T07:39:56","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=604"},"modified":"2016-08-26T07:43:41","modified_gmt":"2016-08-26T07:43:41","slug":"racky","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=604","title":{"rendered":"Racky"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-605\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160825_100619-142x300.jpg\" alt=\"20160825_100619\" width=\"230\" height=\"486\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160825_100619-142x300.jpg 142w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160825_100619-486x1024.jpg 486w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160825_100619.jpg 541w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/p>\n<p>In der Tat gibt es viele Arten und Weisen und M\u00f6glichkeiten und Wege zu lieben, und sicherlich hat es ganz viel damit zu tun, dass die eigene Flamme im Herzen durch Menschen entfacht wird oder erweitert oder ermutigt, die Grenzen des eigenen Ich-Gef\u00fchls zu dehnen, wom\u00f6glich ganz weit \u00fcber einen Tellerrand hinaus, der meistens auf eine (oft auch berechtigte) Angst hinweist, zB sich bedroht zu f\u00fchlen durch fordernde Bed\u00fcrfnisse eines anderen Menschen usw&#8230; denn wer h\u00e4tte nicht dar\u00fcber nachgedacht und vielleicht auch das Gl\u00fcck gehabt, unterscheiden zu lernen zwischen dem einen, was es ist, und dem anderen, was es eher nicht sein kann. Mit Racky, Tochter einer Frau aus Guinea, mit der ich befreundet bin, verbindet mich nun etwas (f\u00fcr mich) ganz und gar Mysteri\u00f6ses, n\u00e4mlich die Erfahrung der Liebe\u00a0 mit Lauten und T\u00f6nen, aber nicht mit Worten. Racky ist 10 Monate alt und eine Pers\u00f6nlichkeit. Ihre Mutter strahlt die ganze Macht und W\u00fcrde eines Stammes aus, von dem sie allerdings vertrieben wurde, da sie trotz ihres begonnenen Studiums an der Universit\u00e4t von ihrem eigenen famili\u00e4ren Umkreis nicht als vollwertige Frau anerkannt wurde, da sie sich weigerte, beschnitten zu werden. Ich erlebe durchaus als eigene Freude, dass hier mit Racky nun eine weitere Frau ins Leben tritt, die diese Verst\u00fcmmelung nicht mehr hinnehmen wird und muss. Aber zur\u00fcck zum Mysterium des Sprachlosen, denn gestern habe ich mit Racky ein paar Stunden alleine verbracht, da ihre Mutter Dinge zu erledigen hatte, und wir wollten sehen, ob es schon m\u00f6glich ist f\u00fcr das Kind, in einem fremden Haus furchtlos die Zeit zu verbringen. Das ist zum Gl\u00fcck sehr gut und m\u00fchelos gelungen. Das ganz und gar Wunderbare an diesem Erleben war aber diese Kommunikation zwischen uns, diese Wachheit und Freude aneinander, dieses selige Singen im Nichts, mit einer Sprache, die noch keine Trennung hervorruft, und einem Gesang, der die Dinge noch nicht beim Namen nennt. Das muss es sein, dachte ich, was die Weisen meinen mit &#8222;werdet wie die Kinder&#8220;, denn ich sp\u00fcrte ein Licht auftauchen in mir, so als h\u00e4tte sich mir auf einmal d i e Sph\u00e4re aufgetan, die uns vor allem im Westen\u00a0 so fremd scheint&#8230;.(?) Daher mein eigener Rat, basierend auf meiner Erfahrung: mal eine Weile total entspannt rumh\u00e4ngen mit eigenen Kindern oder denen der Anderen, und genie\u00dfen mit heller Klarsicht, dass hier freie Teilnahme am Wunder vollkommen gew\u00e4hrleistet ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Tat gibt es viele Arten und Weisen und M\u00f6glichkeiten und Wege zu lieben, und sicherlich hat es ganz viel damit zu tun, dass die eigene Flamme im Herzen durch Menschen entfacht wird oder erweitert oder ermutigt, die Grenzen des eigenen Ich-Gef\u00fchls zu dehnen, wom\u00f6glich ganz weit \u00fcber einen Tellerrand hinaus, der meistens auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-604","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-poetische-texte-bild"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=604"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/604\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":609,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/604\/revisions\/609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}