{"id":583,"date":"2016-08-22T09:05:08","date_gmt":"2016-08-22T09:05:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=583"},"modified":"2016-08-22T09:05:08","modified_gmt":"2016-08-22T09:05:08","slug":"toechter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=583","title":{"rendered":"T\u00f6chter"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-584\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160822_100033-169x300.jpg\" alt=\"20160822_100033\" width=\"257\" height=\"456\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160822_100033-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160822_100033-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160822_100033-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160822_100033.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/p>\n<p>Meine Damen und Herren,<br \/>\nwir schreiben das Jahr 2016.<br \/>\nAm Himmel ziehen Strahlen auf<br \/>\nwie aus der vernebelten Nacht<br \/>\nLicht das N\u00e4chtliche harmlos macht.<br \/>\nDer Brunnen der Steinernen G\u00f6ttin<br \/>\nist leer. Das Korn ausgesaugt bis<br \/>\nzur letzten der leeren Kammern.<br \/>\nDoch nun kommt der Tag, wo auch das<br \/>\nnichts mehr macht.<br \/>\nDie Hunde verhalten sich still.<br \/>\nEiner Tarnform gleich stieg ich die<br \/>\nTreppen hinab und hinauf, und<br \/>\ndas Prinzip des Gehens verlor<br \/>\nsich in Gedanken.<br \/>\nTreppen zur Mutter.<br \/>\nTreppen zu mir.<br \/>\nFreiheit der T\u00f6chter<br \/>\nauf Erden!<\/p>\n<p>*****************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>Das Bild (vor Jahren aus einer Zeitung geschnitten) zeigt eine Stra\u00dfenszene in New York und geh\u00f6rt auch zu meinen Lieblingsbildern. Eigentlich h\u00e4tte es eine Sonderbetrachtung verdient, oder eine Schweigeminute, weil es so sch\u00f6n zeigt, wie Welt auch sein kann. Dass es in den K\u00f6pfen dieser Kinder offensichtlich noch kein Bewusstsein von der Trennung zwischen Schwarz und Wei\u00df gibt, kann man sehen, denn man sieht die in sich ruhende Freude am ungest\u00f6rten Zusammenspiel, am Tanz. Obwohl ich dann selbst erstaunt war, was f\u00fcr ein Text sich dazuf\u00fcgte, gibt es doch an einem bestimmten Punkt einen gemeinsamen Klang. Ja ja , das ist erst einmal f\u00fcr mich so, ich stelle den Klang ja auch her und kann beides, Text und Bild, nur &#8222;posten\/pasten\/pusten als freien Zugang zu Anderen. &#8222;Erstellen&#8220; wird das hier im Erstellungsbereich genannt. Dr\u00fcckt man dann auf die Ver\u00f6ffentlichungstaste, tr\u00e4gt man automatisch die Verantwortung f\u00fcr das Erstellte. Hinaus in die Freiheit, ihr T\u00f6chter! Die Bem\u00fchung, verstanden zu werden ist gut, aber, wie Sokrates uns lehrte, das Verstehen und Erkennen des eigenen Seins ist das Wesentliche. So sage ich jetzt in Verbindung von Text und Bild: die Freiheit der T\u00f6chter auf Erden liegt mir am Herzen, und sie wird mir bis zum letzten Atemzug am Herzen liegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Damen und Herren, wir schreiben das Jahr 2016. Am Himmel ziehen Strahlen auf wie aus der vernebelten Nacht Licht das N\u00e4chtliche harmlos macht. Der Brunnen der Steinernen G\u00f6ttin ist leer. Das Korn ausgesaugt bis zur letzten der leeren Kammern. Doch nun kommt der Tag, wo auch das nichts mehr macht. 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