{"id":5650,"date":"2018-07-12T07:39:06","date_gmt":"2018-07-12T07:39:06","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5650"},"modified":"2018-07-12T07:47:37","modified_gmt":"2018-07-12T07:47:37","slug":"continue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5650","title":{"rendered":"continue&#8230;"},"content":{"rendered":"<h5><\/h5>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5652\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180712_092611-257x300.png\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180712_092611-257x300.png 257w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180712_092611-768x897.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180712_092611-876x1024.png 876w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180712_092611.png 1075w\" sizes=\"auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/h5>\n<h5>Das hat mich angesprochen, dieser Gedanke des Hervorholens, denn er belichtet auch eine wesentliche Unterscheidung von Denkweisen in Bezug auf das Erscheinen in der Welt. Komme ich an mit einer bereits anwesenden Substanz, die sich im Laufe der Zeit gem\u00e4\u00df der vorhandenen Bedingungen entfaltet, oder werde ich vor allem gepr\u00e4gt durch das vorhandene Szenario. Sicherlich beides, wobei die Anlagen ja bereits einen unterschiedlichen Umgang mit den Dingen erkennen lassen, und der Gedanke der Reinkarnation hier nat\u00fcrlich eine bedeutende Rolle spielen w\u00fcrde, k\u00f6nnte man es als eine Gewissheit betrachten. Grunds\u00e4tzlich ist jede sogenannte Gewissheit einer Einschr\u00e4nkung unterworfen. Wieder muss ich an das Dritte Reich denken, wo die abartigsten Abweichungen des Menschseins aktiv waren, und es w\u00e4re sicherlich von tiefstem Einblick begleitet, k\u00f6nnte man in den Menschen ihre inneren Prozesse sichtbar machen. Wie kam es zu dieser gro\u00dffl\u00e4chigen Einigung dar\u00fcber kommen, dass Juden zB eine so minderwertige Rasse sind, dass man sie vernichten muss, obwohl so viele Juden v\u00f6llig integriert waren in der deutschen Kultur und tiefe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr sie hatten. Ist es die gleiche Anlage in allen Menschen, die von Anfang, bei v\u00f6llig verschiedenen Schicksalen, so gesteuert werden muss, dass die eigenen, pers\u00f6nlichen Einstellungen einem selber klar sind, da man sonst immer den Gehirnen Einzelner ausgeliefert ist. Wenn ich die Maskierungen der V\u00f6lker auf den Fu\u00dfballweltmeisterschaftstrib\u00fcnen betrachte, was sagt das \u00fcber die Menschen aus? Es kann einen freuen, wenn Menschen sich freuen, oder man f\u00fcrchtet sich etwas vor bestimmten Darbietungen der Freude, die aus dem Kollektiv herausstr\u00f6men. Man kann es auch als Warnung empfinden, was in jeder Minute, ja Sekunde, aus allem entstehen kann: Trauer, Schmerz, Entt\u00e4uschung, w\u00e4hrend andere an einem vorbeijubeln. Immer wieder auch \u00dcberraschungen. Schlechte Gewinner, gute Verlierer. Die Frage also nochmal: kann der Mensch nur aus sich herausholen, was in ihm angelegt ist, oder hat er eine Handlungsfreiheit in dem, was er sich als Mensch von sich selbst vorstellt. Ich denke, wer zu sich selbst am Kern des (seines\/ihres) Wesens vordringen m\u00f6chte, muss eine Art Bauplan haben, bzw. sich immer wieder Skizzen machen von dem, was dem eigenen Wesen entsprechend angebracht oder nicht angebracht ist. Denn die Schicksalsmaterie will ja genau von unseren Entscheidungen gehandhabt werden. Da ist einerseits das Festgelegte, andererseits die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Freiheit der pers\u00f6nlichen Handhabung, die aus dem mysteri\u00f6sen Klumpen ein \u00fcberschaubares Schachbrett machen kann, wo die Z\u00fcge statt einfacher, erstmal komplexer werden, bevor sie sich erschlie\u00dfen und sich letztendlich durch geistige Befreiung der Methoden eine souver\u00e4ne Leere einstellen kann, aus der heraus die Geschehnisse mehr einem Flie\u00dfen gleichen mit all seinem sinnlichen und simplen Ablauf, bei dem einem das Wesentliche wieder zug\u00e4ngig wird. Das sollte (mich) nicht davon abhalten, weiterhin darauf zu achten, was sich selbst hervorholt und was ich hervorhole (knifflige Unterscheidung), damit ich wachsam bleibe und flexibel in der Wahrnehmung des von mir Ausgel\u00f6sten, Zugelassenen und von mir Hervorgeholten.<\/h5>\n<p>Die Bilder von gestern und heute sind beide Ausschnitte derselben Zeichnung, in der das sichtbare Auge eigentlich der Mund des Gesichtes ist(sichtbar im Beitrag &#8222;stabil&#8220;) Ich habe das zuf\u00e4llig entdeckt und dachte an den &#8222;Golem&#8220; und warum ich das als ein &#8222;typisch&#8220; j\u00fcdisches Gesicht bezeichne. Wei\u00df und kenne ich das, was ich da bezeichne?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das hat mich angesprochen, dieser Gedanke des Hervorholens, denn er belichtet auch eine wesentliche Unterscheidung von Denkweisen in Bezug auf das Erscheinen in der Welt. 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